Pfingsten 2004 – Begeistert Feuer und Flamme sein

Die Klasse 8a erkundet die Wirkungen von Farben auf den Betrachter. Dazu untersuchen die 25 Mädchen und Jungen der Klasse die symbolischen, psychologischen und auch religiösen Farbwirkungen und Assoziationen. In abstrakter Darstellungsweise malen sie jeweils zu einem Erlebnisbegriff wie z.B. Freude, Angst, Hoffnung, Glück, Neutralität oder Aggressivität kleine abstrakte Bilder mit Jaxon-Kreiden. Diese entsprechen in der Quantität der Farben den Ergebnissen der im Vorlauf gestarteten Umfrage von Farbzuordnungen zu insgesamt 40 Begriffen.

Kommen die frei assoziierten Formen noch hinzu, so verstärkt sich das visuelle Bild eines Begriffes und ist oft ohne Untertitel verständlich.

Im nachfolgenden Unterricht geht es um die farbige Umsetzung der pfingstlichen Geschichte “Im Viertelland”:

Alle Bewohner des Viertellandes sind in ihr eigenes Viertel verwiesen, welches jeweils die Farbe Rot, Blau, Gelb und Grün hat. Die Menschen dort denken, fühlen und handeln nur in ihrer jeweiligen Farbe. Sie verstehen sich nicht und hassen einander. Erst als die Kinder die gemalten Grenzen verwischen, aufeinander zugehen und das Gute in den Farben der Nachbarn entdecken, wird Verständigung möglich. Langsam fließen die Farben ineinander über, die Kinder werden Freunde und das ganze Land verschmilzt zu einer großen Gemeinschaft.

Die einzelnen Bilder sind jeweils mit vier Schülern entstanden, von denen jeder mit seiner Farbe als “Kind eines Viertels” in einer Ecke gestartet ist. In der Mitte treffen sich die Farben nach eingehender Diskussion und Verständigung auf unterschiedliche Weise.

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