Fragt man ChatGpt, wie man Zukunft gestaltet, erhält man als Antwort: „Zukunft gestaltet man, indem man zuerst ein klares Bild davon entwickelt, was man erreichen oder verändern möchte und dann konsequent Entscheidungen trifft, die diesem Ziel näherkommen. Gleichzeitig entsteht Zukunft nie allein durch Planung, sondern auch durch die Fähigkeit, auf neue Entwicklungen flexibel zu reagieren und aus Erfahrungen zu lernen.“ Spannender Ansatz, um zu hinterfragen: Welchen Beitrag bringe ich, bringen wir ein? Wieviel Aktivität oder Passivität können wir uns leisten in Anbetracht der Herausforderungen, die unsere Zeit bietet?
„Gemeinsam Zukunft gestalten“ war auch der thematische Rahmen, unter dem sich Bundeskanzler Friedrich Merz in einer Podiumsdiskussion den Fragen junger Menschen gestellt hat. Er zeigte sich dabei selbstkritisch und betonte, er müsse an seiner Kommunikation arbeiten. Mit ihm diskutierten Amy Kirchhoff, Generalsekretärin der Bundesschülerkonferenz, und Lisa Quarch, TikTokerin und Geistliche Leiterin des BDKJ. Die Moderation übernahm Prof. Manuel Hartung.
Spotlights der Diskussion:
„Soziale Medien müssen als demokratischer Raum zurückgeholt werden.“ (Kirchhoff)
“Desinformation ist eine der größten Gefahren für unsere Demokratie.“ (Hartung)
„Je mehr Menschen gute Arbeit auf Social-Media-Kanälen machen, desto wehrhafter wird die Demokratie.“ (Quarch)
“Regulation ja, aber ein Verbot von Social Media ist undenkbar. Jedem sollte klar sein, dass das, was in der analogen Welt rechtswidrig war, in Social Media nicht einfach erlaubt ist.“ (Merz)



