Angela lädt ein – zum demokratischen Dialog in der Region

Als überparteiliche Gastgeberin lädt die Angelaschule an zwei Abenden alle Bewerberinnen und Bewerber für das Amt des Oberbürgermeisters in Osnabrück bzw. des Bürgermeisters in Wallenhorst ein und bietet so die Gelegenheit, diese persönlich kennenzulernen. 

Neben den Fragen der Moderation wird auch das Publikum die Möglichkeit haben, eigene Anliegen und Fragen einzubringen. Die Veranstaltung soll dazu beitragen, die unterschiedlichen Positionen sichtbar zu machen und den Wählerinnen und Wählern eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die bevorstehende Wahl zu bieten.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Angelaschule freut sich auf zahlreiche Gäste aus der Region sowie auf einen informativen und fairen Austausch über die Zukunft von Osnabrück und Wallenhorst.

Feedback

Ein wenig müde, aber sehr zufrieden resümierten die Schülerinnen und Schüler:

  • viel gelernt über wirtschaftliche Prozesse und Abläufe in Unternehmen
  • Teamwork und Arbeitsteilung sind unverzichtbar, wenn innerhalb kurzer Zeit viel geschafft werden soll
  • der Weg von der Idee zum fertigen Produkt, das vermarktet wird, ist lang und vielschichtig
  • bei der Entwicklung neuer Produkte ist die Zielgruppenanalyse besonders wichtig
  • Durchhalten lohnt sich, auch wenn Anfänge zäh und schwierig sind
  • sehr empfehlenswert auch für die folgenden Jahrgänge

Ein herzliches Dankeschön für eine rundherum gelungene, für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer interessante Woche gilt allen Sponsoren und Referenten, insbesondere aber dem Spielleiter Herrn Köppen, sowie Herrn Koltermann für das große Maß an organisatorischem Aufwand, das nötig war, um eine solche Veranstaltung auf die Beine zu stellen.

Zahlen und Fakten auf den Tisch!

Wie in einem echten Unternehmen präsentierten in der Jahreshauptversammlung die Vorstände der Unternehmen dem Aufsichtsrat, den Aktionären und den Geschäftsinhabern die Geschäftszahlen, Unternehmensstrategie, Finanzlage und Liquidität etc. 

Anschließend wurden Dividendenvorschläge unterbreitet und abgestimmt, zudem wurde über die Entlastung des Vorstands votiert.

Besonders beeindruckend zu beobachten war, wie kompetent und fachsprachlich präzise hier hinterfragt wurde: Hätte man früher investieren können? War das Personalmanagement richtig, wurde für Urlaubsperioden genug vorproduziert? Wurde das Wachstum ausreichend gesteigert? Gab es Fehler, die man hätte vermeiden können? Ist es richtig, schnell viel zu investieren, um direkt expandieren zu können?

Warum man …

… sein Geld anlegen und nicht im Sparstrumpf oder zuhause unter dem Kopfkissen aufbewahren sollte, erklärt Mirko Kohlbrecher von der Vermögensverwaltung Spiekermann – aber nicht nur das, sondern vieles mehr. Deutlich spannender noch für die Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer: Börsenpsychologie. Wie trifft man Entscheidungen, zumal solche von großer Tragweite, auch finanzieller Art? Warum kommt es so schnell zu Fehlentscheidungen und wie verhindert man diese? Welche Rolle spielen Kognition und Emotion? Welchen Einfluss hat der Herdentrieb, insbesondere an der Börse („social proof“), aber auch die Schwarmintelligenz? Eine Interessante Aussagen dazu: „Je größer die Gruppe, desto geringer das logische Denken.“ „Börse funktioniert zu 90% rational, aber die letzten 10% sind entscheidend.“ Ein fesselnder Vortrag, der Alltags- und Fachwissen so geschickt gebündelt hat, dass alle gebannt zuhörten.

Was für ein Abend!

Ein gewisses Maß an Spannung und Aufregung sorgte dafür, dass alle Gruppen weit über sich hinauswuchsen – was für großartige Präsentationen sahen die Zuhörerinnen und Zuhörer, die sich am Donnerstagabend in der Volksbank eingefunden hatten, um dem Höhepunkt des MIG beizuwohnen: dem Abend der Marketingpräsentationen. Zehn Minuten hatten die Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer Zeit, nicht nur ihr Produkt, sondern auch ihr Firmenmodell und ihre Marketingstrategie dem Publikum vorzustellen – ob nun KI-gesteuertes Hightech-Gerät für die Gastronomie oder tragbarer Grill für die nächste Wanderung ins Gründe. Anschließend wurden Fragen gestellt wie: „Wie kann man den Grill reinigen.“ über „Wie geht ihr mit dem Thema Nachhaltigkeit um?“ bis hin zu „Wie geht ihr damit um, wenn Mitbewerber ähnliche Produkte auf den Markt bringen?“ Auch auf die Anregung des Schulleiters, ob wohl eine Sonderedition mit dem Logo des von ihm bevorzugten Fußballvereins in Planung wäre, fand sich eine professionelle Antwort. Für die Zuhörenden dabei am Erstaunlichsten neben der Kreativität der Arbeitsergebnisse: Das Maß an fachlicher Expertise, das die Jugendlichen im Rahmen der Impulsvorträge, aber auch durch das eigene Arbeiten in ihren „Firmen“ erworben hatten.

In der anschließenden Abstimmung des Publikums setzte sich anschließend die Gruppe „Grillax“ durch – Applaus gab es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleichermaßen, hatten sie doch jeder für sich und alle gemeinsam innerhalb der vergangenen vier Tage Außergewöhnliches auf die Beine gestellt.

Die Aufregung steigt …

Die drei Gruppen von Jungunternehmerinnen und Jungunternehmern haben inzwischen das Gebäude der Volksbank erobert und führen eine Generalprobe durch. Präsentationen werden minimal angepasst, die Technik wird gecheckt, Sprechanteile geprobt. Wir freuen uns sehr auf interessierte Gäste!

80/20 – In Vorbereitung der Präsentationen …

Für „die Kirsche auf dem Sahnehäubchen“ der Präsentationen gab es kurz vor der Mittagspause noch einen Input zum Thema Wirkung, Körpersprache und Blickkontakt: Wie man den optimalen Eindruck erweckt … warum man, wenn man bei einer Präsentation vorn steht, nicht die Beine kreuzt … warum Blickkontakt wichtig ist … und: wohin mit den Händen? Wie erreichen wir, dass wir maximal sympathisch und kompetent rüberkommen?

80/20? Wenn man vor Publikum spricht, wirken wir zu mindestens 80% über unsere Körpersprache, aber nur zu 20% über das gesprochene Wort.