Begegnungen im Zeichen des Friedens

Erste Eindrücke vom Ukraineaustausch

Am Sonntag, den 11.01., sind die ukrainischen Gäste nach einer 29-stündigen Anreise (!) am Nachmittag endlich in Osnabrück angekommen. Den restlichen Tag verbrachten sie in ihren Gastfamilien, um sich von der langen Reise zu erholen.

Aufgrund des wetterbedingten Schulausfalls am Montag konnten die Schüler:innen ausschlafen und entspannt in ihren ersten Tag in Deutschland starten. Mittags stand eine etwa eineinhalbstündige Stadtführung durch Osnabrück auf dem Programm. Im Anschluss wurden die Gäste im Friedenssaal des Alten Rathauses empfangen. Dort begrüßte Frau Pötter die ukrainischen Schüler:innen herzlich und zeigte sich erfreut darüber, dass dieser Austausch zustande gekommen ist – passend dazu fand der Empfang im historischen Friedenssaal statt. Sie erläuterte die Bedeutung dieses Raumes und erklärte, warum Osnabrück für seine Rolle im Frieden sowie für seine Städtepartnerschaften und den internationalen Austausch bekannt ist. Anschließend richtete Herr Stich das Wort an die Anwesenden und erkundigte sich nach den ersten Begegnungen und Eindrücken der Schüler:innen mit ihren Austauschpartner:innen. Danach wurden Geschenke zwischen der Stadt und den ukrainischen Gästen ausgetauscht. Bei einem kleinen Empfang kamen Schüler:innen, Lehrer:innen, Städtebotschafterinnen sowie Frau Pötter miteinander ins Gespräch. Im Anschluss erkundeten die Schüler:innen noch die Innenstadt, besuchten lokale Geschäfte und machten einen Abstecher zum Osnabrücker Starbucks.

Am Dienstagmorgen ging es gemeinsam mit Frau Middendorf nach Bremen. Der Zug war bemerkenswert pünktlich. Bei der Stadtbesichtigung standen bekannte Sehenswürdigkeiten wie die Bremer Stadtmusikanten, der Roland, die Schlachte und das Schnoorviertel auf dem Programm. Besonders die Architektur beeindruckte die ukrainischen Schüler:innen, die viele neue Eindrücke mitnahmen. Nach dem Mittagessen blieb Zeit für Freizeit und Shopping. Einige fußballbegeisterte Teilnehmende nutzten die Gelegenheit sogar für einen Besuch am Weserstadion.

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