Beten für den Frieden

Zwei Jahre nach Beginn des Krieges in der Ukraine versammelten wir uns heute Morgen mit der ganzen Schulgemeinschaft zu einem kurzen Friedensgebet in der Aula.

Zwei Jahre Krieg – was bringt es, dass wir (noch immer) beten? Diese Frage stellten Laura und Alessia aus der 11b und formulierten mit den hoffnungsvollen Worten von Albert Schweitzer: Beten verändert nicht die Welt. Aber Beten verändert Menschen. Und Menschen, wir alle, verändern die Welt.

Ein Symbol für den Frieden ist schon in der Bibel der Regenbogen: Gott setzt seinen Bogen in die Wolken, nachdem Kain seinen Bruder Abel erschlagen hat, und ermöglicht so in aller Gewalt und allem Chaos nach der Sintflut einen neuen, friedvollen Anfang. Clara und Finja aus der 6c trugen zu den Farben des Regenbogens Gedanken einer 13-jährigen israelischen Pfadfinderin vor:

Ich hatte eine Schachtel mit bunter Kreide, glänzend, schön und neu. Ich hatte eine Schachtel mit bunter Kreide, viele Farben waren dabei. Ich hatte kein Grau für die Panzer, kein Schwarz für weinende Kinder, kein Weiß für die Toten. Ich hatte Rot für die Liebe, Orange für die Lebensfreude, Gelb für das Licht und die Sonne, Grün für Knospen und Frühling. Blau für den leuchtenden Himmel und Lila für friedliche Träume. Ich setzte mich hin und malte: FRIEDE!

Das gemeinsame Vaterunser und das Lied „Hevenu schalom alechem“ brachten nicht nur unsere Hoffnung zum Ausdruck, sondern auch unsere Solidarität mit den vielen Kriegsopfern in der Ukraine und weltweit und mit den Geflüchteten, besondern mit denen, die nun Teil unserer Schulgemeinschaft sind.

Im Anschluss an das Friedensgebet setzte die 6c die poetischen Gedanken in die Tat um und malte mit bunter Straßenkreide das Wort Friede! auf das Pflaster des Campus. Möge es uns bis zum nächsten Regen daran erinnern, dass Friede jeden Tag auf‘s Neue an den kleinen Orten beginnt, an denen wir leben.

Erfolgreiche Teilnahme der Angelaschule beim Regionalwettbewerb Jugend forscht

Zwei 1. Preise und zwei 2. Preise

Die Angelaschule ist stolz auf ihre Schüler:innen, die beim diesjährigen Regionalwettbewerb Jugend forscht in Lingen beeindruckende Erfolge erzielt haben. Von den vier Projekten, die von der Angelaschule eingereicht wurden, erhielten zwei Projekte den begehrten 1. Preis und zwei Projekte den 2. Preis.

Im Bereich Physik überzeugten Titus Schwegmann und Florian Waschki (Jahrgang 12) die Jury mit ihrer herausragenden Arbeit über den Bau eines fasergekoppelten Spektrographen mit variabler Auflösung für die Schulsternwarte. Die präzise Umsetzung dieses Projekts brachte den verdienten 1. Preis ein und qualifizierte das Team für die Teilnahme am Landeswettbewerb in Clausthal-Zellerfeld vom 11. bis 13. März.

Ebenfalls im Bereich Physik erzielten Friederike Gelhot und Bennet Kopka (Klasse 8a) mit ihrem Projekt zu nichtnewtonschen Fluiden einen beeindruckenden 2. Preis in der Alterssparte „Schüler experimentieren“. Die Forschung zu diesen faszinierenden Flüssigkeiten ist nicht nur lehrreich, sondern auch von praktischer Bedeutung und zeigt das breite Spektrum an Themen, das an der Angelaschule erforscht wird.

Ein weiterer 2. Preis wurde im Bereich Technik verliehen, wo Jonathan Kopka (Klasse 11d) eine innovative Waage für die Bienenstöcke der Schule konstruierte. Dieses Projekt unterstreicht das Engagement der Angelaschule für Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

Ein weiterer toller Erfolg konnte im Bereich Geo- und Raumwissenschaften erzielt werden, wo Kai Falke und Johannes Törner (Jahrgang 13) mit ihrer beeindruckenden Arbeit zu Exoplaneten den 1. Preis errangen. Die Aufnahmen, die mithilfe des robotischen Teleskops auf dem Dach der Schule gemacht wurden, beeindruckten nicht nur die Jury, sondern zeugen auch von der hohen Qualität der Forschungsprojekte an unserer Schule. Auch Kai und Johannes sind beim Landeswettbewerb in Clausthal-Zellerfeld dabei.

Wir gratulieren allen teilnehmenden Schüler:innen zu diesem herausragenden Erfolg und wünschen den Gewinnerteams viel Erfolg beim Landeswettbewerb in Clausthal-Zellerfeld. Möge dieser Erfolg eine Quelle der Inspiration für zukünftige wissenschaftliche Entdeckungen an der Angelaschule sein!

Gendern oder nicht – der Streit um das Sternchen

Angela lädt ein: Podiumsgespräche Vol. 1

Das Thema Gendern beschäftigt aktuell viele Menschen und sorgt für kontroverse Diskussionen. Es geht dabei um die Frage, wie geschlechtergerechte Sprache aussehen kann und ob beispielsweise das Sternchen (*) oder der Unterstrich (_) sinnvolle Ergänzungen sind. Befürworter argumentieren, dass eine geschlechtergerechte Sprache dazu beiträgt, alle Geschlechter gleichberechtigt zu repräsentieren und sprachliche Barrieren abzubauen. Kritiker hingegen sehen darin eine unnötige Verkomplizierung der Sprache und befürchten eine Einschränkung der Meinungsfreiheit.

Daher freuen wir uns, dass unsere Schule eine neue Podiumsreihe ins Leben gerufen hat. Unter dem Titel „Angela lädt ein: Podiumsgespräche“ werden wir in regelmäßigen Abständen gesellschaftlich und politisch relevante Themen diskutieren.

Die Auftaktveranstaltung findet unter dem Thema „Gendern oder nicht – der Streit um das Sternchen“ am Montag, den 4. März 2024, um 19 Uhr bei uns in der Aula statt. Der Eintritt ist kostenlos. Unsere Gäste Dr. Mathias Middelberg (MdB), Dr. Natalie Nicolay (Sprachwissenschaftlerin/Uni Osnabrück), Jella Flemming (Abiturientin 2023) und Louisa Riepe (Chefredakteurin NOZ) werden ihre unterschiedlichen persönlichen oder unternehmerischen Perspektiven zu diesem Thema darlegen und diskutieren. Das Gespräch wird von Ulrich Waschki moderiert.

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion laden wir herzlich dazu ein in entspannter Atmosphäre weiter über das Thema zu sprechen und sich auszutauschen. Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen und freuen uns auf einen interessanten und anregenden Abend!

Seifenduft im Kunstunterricht

In den vergangenen Wochen beschäftigten sich die Klassen 7a und 7b mit verschiedenen Skulpturen und ihren unterschiedlichen Entstehungsformen. Während bei Plastiken Material hinzugefügt wird, mussten die Schüler:innen bei Skulpturen Material abtragen. Als besonderen Werkstoff bearbeiteten die Klassen Seifenstücke, die zwar gut riechen, allerdings auch leicht brechen können. Die Schüler:innen bewiesen viel Geschick, sodass es alle schafften ihre Seifen in Anlehnung an den Künstler Henry Moore zu abstrakten Menschendarstellungen zu schnitzen. Die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen!

Blick über den Tellerrand

Wie toll Samuel die Panflöte aus Peru spielen kann, davon konnten sich alle überzeugen während der Projektstunden, in denen die 6. Klassen mit vielen verschiedenen Materialien „eintauchten“ in die unterschiedlichen Lebenswelten der Kinder in Madagaskar, Indien, Peru, Uganda, Philippinen, Kenia, El Salvador, Bangladesch und Kolumbien. „Welch ein Glück hat Alexis, dass er mit seinen Eltern auf seiner Finca  von dem,  was sie dort anbauen, leben  können.“  „Die Philippinen bestehen aus 7000 Inseln, und die Menschen haben immer Angst, dass ihre Hütte überschwemmt wird.“  „Der Schulweg für die Kinder in El Salvador ist sehr gefährlich, denn es gibt dort gewalttätige Jugendbanden.“  „Wir müssen die Kleinbäuer:innen unterstützen, damit sie genug Kraft haben, den Drogendealern und Bossen zu widerstehen.“ „Das ist ja klasse, dass die Mädchen im Rescue-Dada-Center in Nairobi ein Zuhause gefunden haben.“  Der Blick über den (eigenen) Tellerrand schaffte Begegnungen mit typischem Essen, Kleidung, Instrumenten und spannenden Geschichten der Kinder in den einzelnen Ländern.

In ihren Projektstunden haben die 6. Klassen viel erfahren über das Leben von Kindern auf den verschiedenen Kontinenten, über ihre Träume, ihre Wünsche, das Essen, Spiele, aber auch über manche Probleme. Am Ende wollte jede Klasse „etwas tun“, z.B. eine Spendenaktion organisieren. Und sie haben sich entschieden, etwas zu verkaufen zugunsten des Projekts der Landpastoral im Südwesten Kolumbiens. In diesem Partnerprojekt von Misereor werden Kleinbäuer:innen unterstützt und gefördert.

„Lebenshalt in Lebens(um)brüchen“

Gottesdienst zum Angelatag am 31. Januar 2024 in der Marienkirche Osnabrück

Aus Anlass des Patronatsfestes unserer Schule, an dem an den Todestag ihrer Namensgeberin Angela Merici gedacht wird, feierten wir diesmal einen Gottesdienst in St. Marien. Daran sind gleich zwei Punkte anders als in den vergangenen Jahren: 1. da der eigentliche Termin des Gedenktages (27.01.) auf einen Tag am Wochenende fiel, wählten wir den Zeugnistag, und 2. da der Dom zeitgleich belegt war, mussten wir eine Alternative finden, die wir dankenswerterweise in St. Marien fanden.

Besonders freuten wir uns darüber, den diesjährigen Gottesdienst zum Angelafest mit Diakon Kimm Herlyn und Jugendpfarrer Maik Stenzel feiern zu dürfen, die uns erfreulicherweise auch  im September auf unserer großen Fahrt an den Gardasee begleiten und das religiöse Programm vor Ort mitgestalten werden. In diesem Jahr 2024 kommen wir Angela Merici also besonders nahe – zumindest geografisch.

Wie nahe sie uns darüber hinaus ist, das haben wir uns zunächst bei der Planung dieses Gottesdienstes gefragt. Und wir stellten fest, dass eine Nähe zu ihr sich bei uns nicht dadurch herstellt, dass sie viele Jahre nach ihrem Tod heiliggesprochen wurde, dass sie eine Ordensgemeinschaft gründete, aus der sich der weltweit verbreitete Ursulinenorden entwickelte, sondern Angela Merici kam uns nahe und ihr Leben berührte uns angesichts jener Erfahrungen, die sie als Kind, in ihrer frühen Jugend machte bzw. machen musste und die einen tiefen Einschnitt in ihrem Leben bedeuteten.

Spaß und Spannung beim JAHNSCHWIMEN 2024

12 Wettkämpfe, 9 Podestplätze – Alle Staffelteams mindestens einmal auf dem Treppchen

Beim Training am letzten Mittwoch war unser Motto: „Hauptsache, wir sind dabei! Und dann schauen wir mal…“ Aber klar war, dass unsere insgesamt 35 Schwimmer:innen aus den Jahrgängen 5 – 13 wieder alles geben wollten, um mit der immer großen Konkurrenz der anderen Osnabrücker Schulen mithalten zu können. Beim Eintreffen im Nettebad wurden wir dann wieder von der einmaligen Stimmung gepackt. Kein Wunder, wenn über 600 Schwimmerinnen und Schwimmer aus 40 Schulen dort zusammenkommen: Superlaut, aber magisch! Begleitet von unseren beiden Kampfrichterinnen Frau Klaßen und Frau Steffen stieg vor jedem einzelnen unserer 12 Wettkämpfe am Beckenrand die Spannung. Alle Pausierenden feuerten die gerade Schwimmenden hierbei mit „zieh durch“, „schneller“ und vor allem kräftigem Klatschen an.

So beendeten unsere jüngsten Schwimmer:innen (Klasse 5 – 7) ihre 4 Wettkämpfe mit 3 tollen Podestplätzen: Der 3. Platz ging in der 4x 50m Bruststaffel an die Jungen und beide Male ging der 2. Platz an unsere Mädchen, bei der 4x 50m Bruststaffel und der 4x 50m Freistilstaffel!
Für die Mädchen gingen hier an den Start: Mila Haddenhorst, Svea Hantelmann, Alexandra Neumann (Jg. 7), Melina Kors, Elisabeth Schlangen und Marie Wolff (Jg. 6) sowie Luisa Horstmann und Nele Steinke (Jg. 5). Die Jungen nahmen teil mit: Jarne Prigge und Paul Mertin (Jg. 6), Linus Diekmann, Sam Haddenhorst und Nikita Prosatov (Jg. 5). Ein wirklich tolles Ergebnis!

In den Jahrgängen 2009 und jünger belegten sowohl unsere Mädchen – Anna Brünger, Friederike Gelhot, Luna Gomez Wilmes, Fenja Haucap und Carla Schreiber (gesamtes Team aus Jg. 8) – als auch unsere Jungen – David Diekmann, Niklas Höcker, Mats Keisker, Benet Kopka und Joris Pulletz (ebenfalls aus Jg. 8) in der 4x 50m Bruststaffel einen wunderbaren 2. Platz!
Einen tollen 3. Platz in dieser Altersgruppe belegten die Mädchen noch einmal in der 4x 50m Freistilstaffel!

Auch bei unseren älteren Schwimmer:innen (ohne Jahrgangsbegrenzung) war die Stimmung gut! Die Mädchen errangen bei der Lagenstaffel und Freistilstaffel zwei supergute 2. Plätze, die Jungen einen starken 3. Platz in der 4x 100m Freistilstaffel! Toll gekämpft haben sie ebenso im 8er Mixed – Team der Jahnschwimmfeststaffel, leider ein paar Sekunden am Treppchen vorbei. Für diese Wettkämpfe waren dabei: Julia Fitzon, Carolin Möller (beide Jg. 10), Ninette Kornelsen, Merle Renzenbrink, Benedikt Bodde, Nikita Svintsitski (Jg. 11), Greta Marie Schönemann, Max Rüsel, Mattis Schröder (Jg. 12) und leider zum letzten Mal Pascal Kettler (Jg. 13).

Vielen Dank an alle Teilnehmer:innen für euren motivierten Einsatz, ihr habt toll gekämpft und uns und allen Zuschauer:innen einen spannenden Vormittag bereitet! Wir freuen uns auf die nächsten Wettkämpfe!

Helau!  – Die Angelaschule zeigt sich bunt

Am Rosenmontag veranstaltete die Angelaschule einen Karneval für die Unter- und Mittelstufe, der trotz des ungemütlichen Wetters von einer fröhlichen Stimmung geprägt war. Die Schüler:innen und Kolleg:innen präsentierten stolz ihre vielfältigen und kreativen Kostüme, die von Superhelden bis hin zu Märchenfiguren reichten. Zu sehen sind sie in Auszügen in unserer Galerie.

Die Schülervertretung (SV) und engagierte Oberstufenschüler:innen hatten ein buntes Programm mit Spielen vorbereitet, das auf die jüngeren Klassen abgestimmt war. So kam keine Langeweile auf. Die Mittelstufe feierte in ihren Klassen so, wie sie es in den Verfügungsstunden geplant hatten. In einer Klasse 7 wurde zum Beispiel Karaoke gesungen und sogar unser Schulleiter zu einem Lied motiviert. Leider gibt es davon kein Beweisfoto oder Tonmaterial.

Der Karneval bot wieder eine Gelegenheit für die Schülerschaft, sich zu treffen, gemeinsam Spaß zu haben und den Zusammenhalt an der Angelaschule zu stärken. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

Besuch im Weltladen

Am 30.01.2024 waren Frau Tüllinghoff und ich im Namen der Unsere-Welt AG der Angelaschule zu Besuch im Weltladen.

Zuerst hat Lena, eine ehemalige Schülerin der Angelaschule, die dort ehrenamtlich tätig ist, einige interessante Informationen über den Weltladen im Allgemeinen berichtet. Daraufhin wurden uns zum Verkauf stehende Produkte vorgestellt. Sehr besonders war zum Beispiel der Segel-Kaffee. Sie berichtete, dass der Kaffee von Nicaragua, also Zentralamerika, mit einem einfachen Segelboot und ausreichend Wind bis nach Europa transportiert wird. In diesem Zusammenhang betonte Lena: ‚‚Wir kümmern uns nicht nur um Produkte mit fairen Arbeitsverhältnissen, sondern auch um CO2-arme Transportwege.“ Zum fairen Handel gehören wichtige Netzwerke wie, GEPA oder El Puente.

Bei der anschließenden Ladenbesichtigung konnten wir uns nochmals ein richtiges Bild von der Vielfalt der Produkte machen. Besonders angesprochen haben mich die fairen Gummisnacks, die wirklich lecker sind oder auch die nachhaltige Seife.

Abschließend kann ich also sagen, dass sich ein Besuch im Weltladen auf jeden Fall lohnt. Man kann dort auch nette kleine Geschenke bekommen. Es ist für jeden etwas dabei!

Auf der Ziellinie – Neues aus der Theater AG

„Stolz und Vorurteil“: Die Proben sind vorbei!

Nun freuen wir uns auf die Aufführungen. Zur Erinnerung: von Mittwoch bis Samstag zeigt die Theater AG der Angelaschule das Stück von Jane Austen jeweils um 19.30 Uhr in der Aula. Eintrittskarten gibt es bereits im Vorverkauf in den Pausen in der Pausenhalle oder im Sekretariat oder auch an der Abendkasse. Schüler:innen zahlen 3,50 und Erwachsene 4,50 €.

Hier ein kleiner Foto-Einblick in die Generalproben.

Die Hasepost hat die Generalproben ebenfalls besucht und einen tollen Artikel darüber geschrieben. Zu lesen ist er hier.