Archiv des Autors: Maarika Meltsas

Politik hautnah: Oberbürgermeisterkandidat:innen diskutieren über Osnabrücks Zukunft

Vor vollbesetzter Aula, teils Schüler:innen im wahlberechtigten Alter, teils interessierte Bürger:innen aus den umliegenden Stadtteilen, stellten gestern Abend die Osnabrücker Oberbürgermeisterkandidat:innen ihre grundlegenden Positionen mit Blick auf die anstehende Kommunalwahl vor. Moderiert von Dr. Christof Haverkamp sprachen Katharina Pötter (CDU), Robert Alferink (SPD) Volker Bajus (Grüne), Oliver Hasskamp (FDP), Prof. Dr. Thomas Groß (Linke) und Thorsten Wassermann (AfD) über Themen aus den Bereichen Verkehr, Wohnung, Klima und Bildung: Aspekte wie umweltfreundliche, aber gleichzeitig bezahlbare innerstädtische Mobilität und sozialem Wohnungsbau kamen ebenso zur Sprache wie der Umgang mit den sogenannten „Grünen Fingern“ und die Neugestaltung von Neumarkt und Johannisfreiheit. Zuvor von Besucher:innen notierte Fragen brachten Felix Schiermeyer, Jahrgang 13, und Luca Buchwald, Jahrgang 12, ein.

Das Publikum würdigte die Veranstaltung ausnahmslos als gelungen. Eine Schülerin der 8. Klasse meinte: „Ich finde es sehr erstaunlich, wie fair die Politiker miteinander umgegangen sind.“ Mit Bezug darauf unterstrich Herr Dr. Stich die Verpflichtung der Kandidatinnen und Kandidaten als Rollenvorbilder. Es sei wichtig für die Schüler:innen, die Personen, die in der Kommunalpolitik agieren, hautnah zu erleben, gleichzeitig aber auch die Komplexität der besprochenen Themen wahrzunehmen.

Dieser Einschätzung schloss sich Christian Koltermann, Fachobmann Politik-Wirtschaft und federführender Organisator der Podiumsdiskussion, an: Es sei „ein wichtiger Teil der politischen Bildung, derartige Podiumsdiskussionen inhaltlich vorzubereiten, die Kandidat:innen persönlich zu erleben und im Anschluss daran die Veranstaltung zu reflektieren. Eine weitere Gelegenheit, einen demokratischen Dialog in der Angelaschule zu erleben, besteht am Donnerstag, den 03.09.26 um 19 Uhr, wenn sich die Wallenhorster Bürgermeisterkandidat:innen den Fragen von Moderation und Publikum stellen.

Die Angela ist wieder komplett

Am Freitag feierten wir in der Klosterkirche die Einschulung von 123 Mädchen und Jungen.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand ein Wort aus dem biblischen Buch Josua: Sei mutig und stark! Was das bedeuten kann, wurde deutlich an einer Philosophin unserer Zeit: Pippi Langstrumpf. Sie ist ihren eigenen Weg gegangen – mutig, stark, zur Freude auch der anderen und niemals auf Kosten der Schwächeren. Genau das wünschen wir unseren neuen Schüler:innen und den vier Klassengemeinschaften, die nun miteinander unterwegs sind.

Den feierlichen Rahmen der Einschulung setzte die Bläserklasse 6A mit zwei toll gespielten Arrangements zum Te Deum von Charpentier und natürlich zur Filmmelodie von Pippi Langstrumpf. 

Mit reichlich Spielmaterial für die Pause, das von der Schülervertretung und dem Förderverein überreicht wurde, konnten die Klassen dann mit ihren Pat:innen aus dem Jahrgang 9 und ihren Klassenlehrer:innen Simone Kassenbrock (5A), Stefanie Riehemann (5B), Gerrit Bodde (5C) und Gabi Sommer (5D) in den ersten Angela-Schulmorgen starten.

In den nächsten Wochen wird es viel Neues zu entdecken geben. Namen wollen gelernt, Räume gefunden und Instrumente gewählt werden. Pippi hätte sich mit Neugier und großer Zuversicht in das Abenteuer Angelaschule gestürzt: „So haben wir das noch nie gemacht. Deshalb geht es sicher gut!“.

Wir sind uns sicher, dass euch das auch gelingt. Herzlich willkommen, liebe neue Angelaner:innen!

Sänd & Stränd Vol. 5: Angela meets Schmetterschlag

Beachvolleyballturnier des Jahrgangs 11 – Sonne, Spaß und spannende Matches

Bei sommerlichen Temperaturen von rund 25 Grad und strahlendem Sonnenschein nahm der Jahrgang 11 mit insgesamt fünf gemischten Teams an dem diesjährigen Beachvolleyballturnier teil. Die Bedingungen hätten kaum besser sein können und sorgten für eine rundum gelungene sportliche Veranstaltung.

Auf dem Spielfeld lieferten sich die Teams zahlreiche packende und zugleich faire Spiele. Dabei zeigte sich, dass alle Mannschaften auf einem hohen Niveau agierten und mit großem Einsatz um jeden Punkt kämpften. Besonders hervorzuheben ist die Klasse 11e, die nicht nur spielerisch überzeugte, sondern auch durch ihre lautstarke und motivierende Unterstützung vom Spielfeldrand für eine tolle Atmosphäre sorgte.

Am Ende des Turniers konnte sich die 11b erfolgreich durchsetzen und sich den Turniersieg sichern. Doch unabhängig von der Platzierung stand vor allem der gemeinsame Sport und der Teamgeist im Mittelpunkt. Alle Teams präsentierten sich stark und trugen zu einem gelungenen Turnier bei.

Dank eines reibungslosen Ablaufs und der durchweg positiven Stimmung bleibt das Turnier allen Beteiligten in bester Erinnerung. Die Vorfreude auf das nächste Jahr ist daher bereits jetzt groß, wenn es zum 6. Mal heißt heißt: Sänd & Stränd: Angela meets Schmetterschlag.

Ein besonderer Dank der Fachschaft Sport gilt allen beteiligten Schüler:innen sowie allen Unterstützer:innen, die dieses Turnier möglich gemacht und zu seinem Erfolg beigetragen haben.

Von den Kleinsten für die Größten

115 Marienkäfer schmücken unsere Pausenhalle.

Entstanden sind die Tierchen im Kunstunterricht von Frau Witte und Frau Hicke.

Jede:r Fünftklässler:in sagt je einer Abiturientin/ einem Abiturienten damit: Du schaffst das! Ich denk‘ an dich!

Diesen Wünschen schließt sich der Rest der Schulgemeinschaft an: Viel Erfolg, lieber Jahrgang 13, für das Abi 2026!

Die Angela öffnet ihre Türen für zukünftige Fünftklässler

Unter dem Motto „Entdecke die Angela“ öffnete unsere Schule am Mittwoch ihre Türen für zahlreiche interessierte Besucher:innen. Zwar zeigte sich das Wetter mit grauen Wolken und Regen nicht von seiner besten Seite, doch im Inneren der Schule herrschte eine umso herzlichere und lebendigere Atmosphäre. Viele Eindrücke davon finden sich in unserer Galerie.

Viele Kinder nahmen am Schnupperunterricht teil und konnten dabei erste Eindrücke vom Lernen an unserer Schule gewinnen. Während die zukünftigen Fünftklässler:innen aktiv am Unterricht teilnahmen, wurden ihre Eltern vom Jahrgang 12 bestens mit Kaffee und Kuchen versorgt. Außerdem stellten sich die zukünftigen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer Frau Riehemann, Frau Sommer, Herr Bodde und Frau Kassenbrock vor.

In der Pausenhalle präsentierten sich zahlreiche Gruppen und Initiativen der Schulgemeinschaft mit Informationsständen. Unter anderem konnten sich die Gäste über die Arbeit des Fördervereins, der Elternvertretung, der Schulsozialarbeit sowie des Beratungsteams informieren. Auch Projekte und Arbeitsgemeinschaften wie Bewegte Schule, die Unsere-Welt-AG oder die Fair-Trade-School stellten sich vor und luden zu Gesprächen ein.

Im gesamten Schulgebäude gab es viel zu entdecken und auszuprobieren. In Klassenräumen, Fluren und Fachräumen warteten vielfältige Mitmachaktionen auf die kleinen und großen Besucher:innen. Auf dem Ruder-Ergometer konnten sportliche Gäste ihre Kräfte testen, während in Physik und Chemie spannende Experimente zum Staunen einluden. In anderen Räumen wurde an Nähmaschinen genäht, in den Kunsträumen gebastelt oder beim Schulsanitätsdienst das Anlegen von Verbänden geübt. Die Akrobatik-AG zeigte ihr Können und lud zum Mitturnen ein, und im Computerraum konnten Interessierte erste Schritte im Programmieren ausprobieren.

Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Im Englischraum gab es eine gemütliche Teestation, bei den Französischkursen dufteten frisch zubereitete Crêpes, und die Oberstufe versorgte die Gäste mit Kaffee und Gebäck.

Für ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm sorgten mehrere musikalische und künstlerische Beiträge. Die Bläserklassen begeisterten mit schwungvollen Auftritten, der Lateinkurs präsentierte ein unterhaltsames Theaterstück, und der Unterstufenchor lud mit fröhlichen Mitmachliedern zum Mitsingen ein.

Trotz des regnerischen Wetters war die Stimmung durchweg positiv. Viele Gespräche, neugierige Fragen und strahlende Gesichter zeigten, dass der Tag für alle Beteiligten ein gelungenes Erlebnis war. Besonders schön war es zu sehen, wie viel Freude die Kinder beim Entdecken der Schule hatten – vielleicht waren darunter schon einige zukünftige Angelanerinnen und Angelaner?

„Schreien Sie mich an!“

Der „Club der toten Dichter“ auf der Bühne der Angelaschule

Wenn wir als Theaterleitung auf unsere Inszenierung von “Der Club der toten Dichter” zurückblicken, überwiegt vor allem ein Gefühl: große Dankbarkeit. Dankbarkeit für eine großartige Truppe, die sich mit Offenheit, Mut und Interesse auf dieses Stück eingelassen hat – und es in den Aufführungen am 5., 6. und 7. Februar 2026 um 19 Uhr sowie am 8. Februar 2026 um 17 Uhr lebendig werden ließ.

Als Schülerin hatte ich das Stück kurz nach Erscheinen des Kinofilms Anfang der 90er Jahre in einer Inszenierung der Theater-AG des Gymnasiums Bad Iburg gesehen. Besonders von Neil und Mr. Keating war ich fasziniert; eine Nachbarin von mir hatte eine Nebenrolle und ich fand es unglaublich, dass sie diese charismatischen Schauspieler:innen persönlich kannte. Meine Leidenschaft für Theater war geboren.

Doch nicht nur das, irgendwie war auch die Zugewandtheit des Mr. Keating etwas, was ich immer in eigenen Lehrer:innen und später dann Kolleg:innen zu schätzen wusste, und auch selbst versuche, umzusetzen. Mit meinem ersten Abiturjahrgang 2013 las ich den Roman im Englischunterricht, doch verschwand er dann wieder aus meinem Blickfeld.

Bis vor einem Jahr: Ich hatte plötzlich die Idee, dieses Werk bei der Auswahl unseres neuen Stückes in den Ring zu werfen. Und die Mehrheit entschied sich nach einer Anspielrunde dafür.

Auch wenn besonders das Casting eine große Herausforderung darstellte, schließlich hatten wir für eine so große Truppe zu wenige Sprechrollen, blieb die Faszination für das Stück erhalten. Und irgendwie merkten dann doch alle, dass genau diese Rollenkonstellation passte. Besonders das Zusammenspiel auf der Bühne wuchs im Laufe der Wochen zu einer echten Gemeinschaft heran, aber nicht nur dort. Diese Theater-AG lebt auch von dem Engagement neben, hinter, vor und um die Bühne herum: Plakatentwürfe, Technik, Musikvorschläge, Trailer-Dreh, Öffentlichkeitsarbeit, Social-Media, Programmheft, Kartenerstellung, Verpflegung, Bühnenaufbau etc. Ich kann gar nicht alles aufzählen, aber es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie Schüler:innen neben Rollenlernen und Schulalltag auch noch andere Aufgaben übernehmen oder Ehemalige von Studium oder Ausbildung zu Besuch kommen, um uns in unterschiedlichen Bereichen zu unterstützen.

Besondere Highlights der Proben und Inszenierungen waren die Szenen der Clubmitglieder. Hier entstand eine tolle Dynamik, sei es beim Toben im Zimmer von Neil und Todd, beim Anruf von Knox oder der Schlägerei zwischen Charlie und Richard. Aber auch die dramatischen Szenen um Keating und seine Schüler:innen wurden „gelebt“. Diese Echtheit übertrug sich auch auf das Publikum und machte viele Szenen besonders intensiv.

Das Wetter erschwerte in diesem Jahr die Proben und den Verkauf, da durch Eisglätte drei Proben und zwei Verkaufstage ausfielen, aber sobald die Bühne am eisfreien Freitag stand, gab es kein Zurück mehr und man konnte ein weiteres Mal die spezielle Wirkung der Bühne und der Kostüme erleben. Aus Schüler:innen wurden Schauspieler*innen.

Für uns als Theaterleitung war es wunderbar, die Begeisterung der Spielenden, aber auch des Publikums zu erleben. Dass die Vorstellungen so positiv angenommen wurden, dass die letzten beiden Vorstellungen ausverkauft waren und wir Anfragen zu Verlängerungen bekamen, ist für uns die schönste Bestätigung dieser intensiven Arbeit.

Ein besonders emotionaler Moment ist immer die Dernière, bei der die 13er ihre Lieblingsszene aus den gespielten Stücken noch einmal präsentieren dürfen. Diesmal war es ein Abschied von sieben Schüler:innen von Bühne und Technik, der auf allen Seiten tränenreich endete.

Wir sind stolz auf unsere Theater-AG – und auf jeden einzelnen, der diesen besonderen „Carpe-Diem“-Moment mitgetragen hat.

Viele weitere Bilder und Impressionen von den Auftritten finden sich in unserer Galerie.

Lesung mit Nina Weger begeistert den 6. Jahrgang

Am 6. Februar 2026, durfte die Angelaschule einen ganz besonderen Gast begrüßen: Die Jugendbuchautorin Nina Weger war zu Besuch und las für den gesamten sechsten Jahrgang aus ihren Kinder- und Jugendromanen. Darüber hinaus gab sie wertvolle Tipps zum kreativen Schreiben und erzählte spannende Geschichten aus ihrem abwechslungsreichen Berufsleben.

Schon bei ihrer Vorstellung wurde deutlich, wie eng ihr Leben mit dem Schreiben verbunden ist. Sie ist fest davon überzeugt, dass jeder Mensch besondere Stärken besitzt – man müsse sie nur entdecken. Seit über 20 Jahren leitet sie den Zirkus Giovanni, in dem Kinder sich ausprobieren und ihre Talente entfalten können. Früher war sie selbst als Seiltänzerin aktiv – eine echte „Zirkusprinzessin“, wie der Titel eines ihrer Bücher verrät. Nach Stationen als Journalistin und Drehbuchautorin fand sie schließlich ihre Berufung im Schreiben von Kinder- und Jugendbüchern. Inzwischen hat sie rund 25 Werke veröffentlicht.

Nina Weger betonte, dass wir unser komfortables Leben nicht als selbstverständlich ansehen dürften. Vielmehr müssten wir über den Tellerrand hinausblicken, um die Welt gerechter, fairer und lebenswerter zu gestalten. Ob das Robin-Hood-Prinzip der Umverteilung ein möglicher Ansatz sein könnte, thematisiert sie in ihrem neuen Jugendroman „Fair“, aus dem sie den Sechstklässler:innen vorlas. Auch bei der Präsentation des Kinderromans „Ein Krokodil taucht ab und ich hinterher“, der von einer mutigen Rettungsaktion rund um den Mississippi-Alligator Orinoko erzählt, bewies sie eindrucksvoll ihr Talent als Vorleserin.

Im Anschluss nutzten die Kinder begeistert die Gelegenheit, Fragen zu stellen. So erhielten sie zahlreiche wertvolle Hinweise zum Schreiben eigener Geschichten und erfuhren Schritt für Schritt, wie ein Roman entsteht – von der ersten Idee über die Recherche und das Lektorat mit zahlreichen Überarbeitungsphasen bis hin zur Veröffentlichung. Zudem bat Nina Weger die Schüler:innen um ihre Meinung zu zwei möglichen Buchcovern. Nun sind wir gespannt, welches Cover für den Roman „Trick 347 oder Der mutigste Junge der Welt“ letztlich ausgewählt wird und bald in den Buchhandlungen zu sehen sein wird.

Zum Abschluss hielt Nina Weger ein leidenschaftliches Plädoyer für das Lesen: Nur wer viel liest, könne komplexe Zusammenhänge verstehen, Fake News entlarven und kritisches Denken entwickeln.

Die Lesung an unserer Schule war nicht nur spannend, sondern auch äußerst inspirierend. Nina Weger zeigte, mit wie viel Herzblut sie schreibt und wie wichtig ihr sowohl ihre jungen Leser:innen als auch die Themen sind, die sie bewegen. Wir sind sehr dankbar für diesen besonderen Besuch und sagen: Danke, Nina Weger! Es war uns eine große Freude, sie an der Angelaschule begrüßen zu dürfen – und wir hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Licht in dunkler Zeit – Erinnern, Würdigen und Loslassen am 27. Januar

27. Januar – Der Tag der Heiligen Angela

27. Januar – Der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz

27. Januar 2026 – Der Tag des Abschieds von ‚unseren Angelaschwestern‘

Ein dunkler Morgen in einem voll besetzten Dom. Wir tragen eine Kerze in unsere Mitte, das Licht, das Gott in uns entzünden soll – so singen wir gemeinsam. In der Begrüßung kommt sie vor – die ganz eigene Dreifaltigkeit dieses Gedenk- und Abschiedstages. Alles ist wichtig, jedes für sich verdient Aufmerksamkeit und Würdigung. Die heilige Angela, die bemerkenswert eigene Wege gegangen ist, um sich um die Bildung und Erziehung ihrer Schützlinge zu kümmern. Die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, in dem viele Grauen der Shoah sichtbar wurden. Der Abschied von ‚unseren Angelaschwestern‘, die unsere Schule geprägt und geleitet haben.

Von den Klängen des symphonischen Blasorchesters getragen, von Maik Stenzel, Kimm Herlyn, Lehrer:innen und Schüler:innen gestaltet, haben wir von diesen dreien, vor allem aber über den 27. Januar 2026, von einem Abschied in Dankbarkeit, gehört, gesungen und gebetet.

Mit diesem stimmungsvollen Start in den Gedenktag sind wir zurück in die Angelaschule gegangen und gefahren – zu einem letzten Tag mit den Schwestern persönlich in unserer Mitte. Aber auch danach wollen wir sie in unseren Gedanken und Gebeten in der Mitte der Schulgemeinschaft wissen.

Weitere Fotos finden sich in unserer Galerie.

Wenn der Winter kreativ macht…

Unerwartete und lange Winterfreuden sorgten dafür, dass es die meisten Schüler:innen in den Pausen nicht in den Klassenräumen oder Pausenhallen hielt. Stattdessen wurde der Schulhof ebenso wie der Angelapark zum Treffpunkt für kleine und große Baumeister:innen. Mit viel Kreativität und Gemeinschaftssinn entstanden dort Schneemänner in unterschiedlichsten Größen – Freude pur!

Als die Schule schließlich ausfiel, wurden einige Schüler:innen besonders kreativ. Sowohl im Jahrgang 6 als auch im Jahrgang 12 wurde das reichlich vorhandene eiskalte „Bau- und Kunstmaterial“ im Rahmen des Homeschoolings fantasievoll in neue Formen gebracht.

Stille ist nicht Leere…

Auf etwas zu „warten“, kann eine Gelegenheit sein, um bei sich selbst anzukommen. Dieser Gedanke stand im Mittelpunkt der traditionellen Adventsmeditation in der Klosterkirche. In ruhiger, besinnlicher Stimmung luden Andrea Tüllinghoff und Catrin Stubbe jeweils die Jahrgänge 5 bis 10 ein, in dieser hektischen Vorweihnachtszeit einmal Stille zu erleben – und zwar in Form einer geführten Meditation. So ließen sich die meisten Schüler:innen auf den Versuch ein, sich schweigend ganz auf sich selbst zu konzentrieren. Der ein oder andere konnte dabei sogar einen Hauch des Leitspruchs der kurzen Adventsansprache erahnen: „Stille ist nicht Leere. Sie ist die Gegenwart dessen, das größer ist als wir“.