„Essen wie Jesus“ – Ein Projekt der 5. Klassen

Angelehnt an das Projekt „Fladenbrot wie aus der Bibel“ im ostfriesischen Norden, geleitet von den lieben Kolleginnen des Bistums Natalia Löster und Marlene Specker, entstand schnell die Idee, dieses Projekt auch an der Angelaschule umzusetzen. Nun bot sich die Möglichkeit: Während die ganze Schule eine Woche am Gardasee verbringen wird, werden die fünften und sechsten Klassen in Osnabrück bleiben. Um diese fünf Tage auch für die jüngsten Angelaner schön zu gestalten, überlegte sich das Kollegium mehrere spannende Projekte, die für die Klassen geplant und umgesetzt werden sollen. So sahen wir, einige Referendare der Angelaschule, die Möglichkeit, auch das Projekt „Essen wie Jesus!“ anzubieten. Hierfür standen mehrere „Stationen“ zu Verfügung, die die Schüler durchlaufen sollten. Eine Bildergalerie zeigt das Gemeinschaftserlebnis dieser Aktion.

 

Vorab wurde die Symbolik des Brotes in der Bibel gemeinsam erarbeitet – sodass wir feststellen konnten, dass das Wort „Brot“ ganze 256 Mal in der Bibel auftaucht. Kaum zu glauben! Diese Häufigkeit erklärt, wie wichtig dieses Symbol im christlichen Leben ist: Es ist einerseits ein Zeichen von Gastfreundschaft, andererseits vermehrt Jesus das wenige Brot, sodass alle Anwesenden satt werden und, die wohl bekannteste Erzählung des Neuen Testaments: Jesus teilt das Brot, seinen Leib und reicht es seinen Jüngern. Diese Handlung begleitet uns Christen regelmäßig in den Gottesdiensten.

Nach dieser inhaltlichen Grundlage ging es los an die Stationsarbeit!

An der ersten Station (Frau Chmielarz und Herr Ehrlich am Montag, den 25.09.17/ Frau Chmielarz und Herr Fornefeld am Donnerstag, den 28.09.17) backten die Schüler und Schülerrinnen in Kleingruppen selbstständig Brot aus Mehl und Hefe. Kleine Prisen Salz und Zucker sowie einige wenige Gewürze machten das Brot richtig schmackhaft.

An der zweiten Station (Frau Littek und Frau Gluskin am Montag, den 25.09.17/ Frau Littek alleine am 28.09.17) gab es mehrere wichtige Aufgaben: Die Brote sollten schließlich nicht trocken gegessen werden. So schnippelten, pürierten und kneteten die Schüler der fünften Klassen fleißig, bis wir drei verschiedene Dips probieren konnten.

Bei der dritten Station (an beiden Tagen Frau Peters) konnten die Schüler zu weiteren biblischen Symbolen Memory spielen und ihre eigenen Trinkbecher mit genau diesen Symbolen gestalten. Hier konnten sich die Schüler und Schülerinnen außerdem Bärte anmalen lassen sowie ihre Gewänder anziehen.

Kleinere Zwischenstationen, wie beispielsweise das Singen von hebräischen Liedern und das Ausmalen von biblischen Bildern zum Leitmotiv ‚Brot‘ rundeten das Projekt ab.

Frei nach dem Motto „erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ konnten es die Kinder kaum erwarten, endlich das eigene Brot und die eigenen Dips zu probieren. Also gestalteten wir gemeinsam einen Essensbereich auf dem Boden (denn zur Zeit Jesu wurde ja schließlich auch liegend/sitzend gegessen). Die Tafel wurde um einige Obstsorten und um Traubensaft (als Weinersatz) ergänzt.

Nach einem kurzen Tischgebet wurde gemeinsam, wie zur Zeit Jesu, das Brot gebrochen und gegessen. Abgeschlossen wurde dieses Projekt mit gemeinsamem hebräischen Gesang.

Es waren sehr aufregende und tolle Stunden mit den neugierigen und motivierten Kindern. Wir hoffen, dass ihr euch noch lange an diese schönen Stunden erinnern werdet!

 

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