Exploring Shakespeare with Prof. Kullmann (FB7, Anglistik, Universität Osnabrück)
On Monday, March 16th, 2026, Prof. Thomas Kullmann, a well-known Shakespeare expert from Osnabrück University, visited our Q1 advanced English course (with Ms Zaksek and Mrs Conrad). Since our topic this term was Macbeth, we analysed a prepared excerpt together, focusing on language and stylistic devices. Prof. Kullmann explained clearly, shared insights from his academic research, and offered glimpses into Shakespeare’s life. We asked our prepared questions, and his detailed answers were eye-opening. He also introduced his recently published novel Am Not I Your Katherine, based on a real-life person connected to Shakespeare and presenting his own interpretation. The engaging session deepened our understanding of Shakespeare’s works and showed that careful rereading always reveals new perspectives. We hope to see him again in the future.
Der Politik-Wirtschaft-Leistungskurs des Jahrgangs 12 der Angelaschule Osnabrück begrüßte kürzlich den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Matthias Seestern-Pauly.
Er war von 2017 bis 2025 für die Freie Demokratische Partei Mitglied des Deutschen Bundestages und berichtete den Schüler:innen über seine Erfahrungen und Aufgaben in der Bundespolitik. Zu Beginn gab er einen Einblick in den Arbeitsalltag eines Bundestagsabgeordneten.
Im anschließenden Gespräch diskutierten die Schüler:innen mit ihm über verschiedene aktuelle politische Themen. Dazu gehörte unter anderem die mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht und verschiedene Modelle ihrer Ausgestaltung. Ferner ging es um die aktuelle wirtschaftliche Lage Deutschlands sowie mögliche politische Maßnahmen zur Stärkung von Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. In diesem Zusammenhang wurde auch über die Haushaltspolitik, staatliche Ausgaben und mögliche Einsparpotenziale gesprochen.
Großes Interesse zeigten die Schüler:innen zudem an parteipolitischen Fragen. Matthias Seestern-Pauly erläuterte seine Einschätzung zu den Herausforderungen der FDP auf Bundesebene sowie zum Ausscheiden der Liberalen aus dem baden-württembergischen Landtag.
Auch europapolitische Fragen wurden aufgegriffen. So diskutierten die Teilnehmenden über die Idee einer europäischen Armee und welche Chancen und Herausforderungen mit einer stärkeren sicherheitspolitischen Zusammenarbeit in Europa verbunden wären.
Wir bedanken uns herzlich für den offenen und authentischen Austausch.
Stammtischparolen begegnen uns oft unerwartet und überrumpeln uns in Situationen, in den wir nicht mit ihnen rechnen. Oft ist man perplex und erst hinterher fallen einem gute Reaktionsmöglichkeiten ein.
An der Angelaschule fand in den vergangenen vier Wochen ein Argumentationstraining gegen Stammtischparolen in den 10. Klassen statt. Referent war Alexander Oldiges von den Freiwilligen Sozialen Diensten im Bistum Münster.
An vier aufeinanderfolgenden Freitagen arbeitete er jeweils vier Stunden intensiv mit einer der Klassen. Ziel des Trainings war es, die Schüler:innen darin zu stärken, diskriminierenden oder vereinfachenden Parolen im Alltag sachlich und selbstbewusst zu begegnen. In abwechslungsreichen Übungen und Gesprächen wurde gemeinsam erarbeitet, wie Argumente aufgebaut werden und wie man in schwierigen Gesprächssituationen ruhig und respektvoll bleiben kann. Besonders wertvoll war dabei der offene Austausch über eigene Erfahrungen und Meinungen.
Die Schüler:innen nahmen das Angebot sehr positiv auf und beteiligten sich engagiert an den Diskussionen. Dies lag nicht zuletzt an der offenen, sympathischen und motivierenden Art von Herrn Oldiges, der schnell einen guten Zugang zu den Klassen fand.
Finanziert wurde die Veranstaltung von der Volksbank-Stiftung „respekt plus“ für mehr Miteinander.
Im Politik-Wirtschaftunterricht der 11a wurde das Thema Internationalisierung von Unternehmen durch einen praxisnahen Unterrichtsbesuch von Jannik Windel vertieft. Aufbauend auf zuvor erarbeiteten Standortfaktoren sowie Chancen und Grenzen der Internationalisierung von Unternehmen erhielten die Schüler:innen spannende Einblicke in ein Osnabrücker Unternehmen: die Windel Group.
Das Unternehmen, das im Jahr 1900 in Osnabrück gegründet wurde und heute rund 800 Mitarbeitende beschäftigt, steht für hochwertige Schokolade, süße Präsente und Kaffeespezialitäten – und das weltweit. Wie die Präsentation zeigte, bekennt sich die Windel Group bewusst zum Standort Osnabrück. Gründe dafür sind unter anderem die Nähe zu Bildungseinrichtungen, eine gut ausgebaute Infrastruktur, spezialisierte Produktionsmöglichkeiten sowie das etablierte Ausbildungssystem. Auch der internationale Ruf belgischer Schokolade spielt für die Produktion eine wichtige Rolle.
Im Rahmen der Doppelstunde wurde deutlich, dass Standortentscheidungen immer komplex sind und sich stetig verändern. Aktuelle Herausforderungen für Unternehmen wie die Windel Group sind zum Beispiel steigende Energiekosten, Fachkräftemangel und hohe Steuerbelastungen. Diese Faktoren können zu höheren Produktionskosten, unbesetzten Stellen oder geringerer Wettbewerbsfähigkeit führen. Auch die Bürokratie wurde kritisch beleuchtet: Ausgehend von Beispielen der Schüler:innen wurde deutlich, wo im Alltag Bürokratie besteht und das Bürokratie wichtig ist, es dabei nur auf ein gewisses Maß ankommt. An Beispielen zeigte Jannik Windel auf, dass langwierige Genehmigungsverfahren oder hohe Dokumentationspflichten Unternehmen stark belasten können.
Gemeinsam wurden auch mögliche Lösungsansätze diskutiert. Dazu zählten unter anderem Investitionen in erneuerbare Energien, die Förderung von Fachkräftezuwanderung, die Stärkung der Ausbildung sowie steuerliche Entlastungen und verlässliche politische Rahmenbedingungen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Chancen und Risiken der Internationalisierung der Windel Group. Die Schüler:innen erarbeiteten, dass internationale Aktivitäten Unternehmen Wachstum, neue Märkte und Wissenstransfer ermöglichen können. Gleichzeitig aber auch Herausforderungen wie kulturelle Unterschiede, Währungsrisiken oder komplexere Unternehmensstrukturen mit sich bringen können.
Zum Abschluss des Besuchs informierten sich die Lernenden über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten bei der Windel Group und erhielten so auch einen Einblick in mögliche berufliche Perspektiven.
Wir danken Jannik Windel sehr herzlich für diesen authentischen und interessanten Einblick, der Gelegenheit bot, dass erworbene Wissen an einem Osnabrücker Traditionsunternehmen nachzuvollziehen. Resümierend war es für alle Beteiligten ein Gewinn, der sicherlich so oder in anderer Form eine Wiederholung findet.
Im Rahmen des Politikunterrichts besuchte ein Jugendoffizier der Bundeswehr die Politikkurse des 13. Jahrgangs der Angelaschule. Jugendoffiziere sind für die politische Bildungsarbeit zuständig und informieren unter anderem an Schulen und Universitäten über außen- und sicherheitspolitische Themen.
Passend zum aktuellen Unterrichtsschwerpunkt „Außen- und Sicherheitspolitik“ gab der Offizier mithilfe zahlreicher Bilder spannende Einblicke in die Geschichte der Bundeswehr, ihre bisherigen und aktuellen Einsätze sowie ihre zukünftige Rolle angesichts neuer sicherheitspolitischer Herausforderungen.
Besonders wertvoll war der offene Austausch mit den Schüler:innen: Während und nach dem Impulsvortrag wurden viele Fragen gestellt, die eingehend beantwortet wurden. Das große Interesse zeigte, wie wichtig und aktuell diese Themen für junge Menschen sind. Der Besuch stellte eine gelungene Ergänzung zum Unterricht dar. Dies gelang vor allem durch die anschauliche und konkrete Beschreibung des Alltags und des Lebens eines Bundeswehrsoldaten.
Besuch von Jonas Koch (NOZ) im Politik-Wirtschaft-LK
Passend zum aktuellen Unterrichtsthema „Medien heute“ war im Politik-Wirtschaft-LK Jonas Koch, Landeskorrespondent der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ), zu Gast. Er gab den Schüler:innen einen anschaulichen Einblick in seine Arbeit.
Zu Beginn stellte Jonas Koch den Verlag und seine alltägliche Arbeit vor. Ein zentraler Punkt war die Themenauswahl im Journalismus: Entscheidend seien das Zusammenspiel von Relevanz, Aktualität und Interesse. In dem Zusammenhang ging es auch um den durchschnittlichen Print- und Digitalleser und wie viel Artikel von Abonnenten im Durschnitt gelesen werden und wie viele Menschen mit den NOZ-Beiträgen erreicht werden.
Großes Interesse weckten die Fragen der Schüler:innen zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz im journalistischen Alltag. KI könne unterstützen, etwa bei Recherchen, ersetze jedoch nicht die journalistische Verantwortung. Ebenso wurde das Verhältnis zwischen Politik und Medien diskutiert. Medien hätten als vierte Gewalt die Aufgabe, politische Prozesse kritisch zu begleiten und transparent zu machen. Abschließend betonte Jonas Koch die Bedeutung des Journalismus, komplexe Sachverhalte einzuordnen, verlässliche Informationen bereitzustellen und Orientierung zu geben. Der Besuch ergänzte den Unterricht in besonderer Weise und machte die Rolle freier Medien für eine funktionierende Demokratie deutlich.
Der Politik-Wirtschaft-Leistungskurs des 12. Jahrgangs hatte vor kurzem die Gelegenheit, Frau Prof. Dr. Melanie Speck von der Hochschule Osnabrück und dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie begrüßen zu dürfen. Im Mittelpunkt des Besuchs stand der Bürgerrat „Ernährung im Wandel“, an dem Frau Prof. Dr. Speck wissenschaftlich beteiligt ist. Der Besuch knüpfte unmittelbar an den Unterricht an: Der Politik-Wirtschaft-LK hatte sich zuvor intensiv mit dem Thema politische Partizipation sowie mit Bürgerräten als Instrument demokratischer Beteiligung auseinandergesetzt. Vor diesem Hintergrund konnten die Schüler:innen ihr bereits erworbenes theoretisches Wissen gezielt vertiefen und kritisch hinterfragen.
In ihrem Vortrag erläuterte Frau Prof. Dr. Speck anschaulich, warum Bürgerräte in der Verbraucher- und Ernährungspolitik eine wichtige Rolle spielen. Sie zeigte auf, wie Bürger:innen durch eine repräsentative Zufallsauswahl in politische Beratungsprozesse eingebunden werden und wie ihre Alltagserfahrungen in konkrete Empfehlungen für den Deutschen Bundestag einfließen.
Der anschließende Austausch bot den Schüler:innen die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit einer Expertin aus der politischen Praxis ins Gespräch zu kommen. Gerade dieser direkte Dialog wurde von den Lernenden im Nachgang besonders gewürdigt, da er einen realitätsnahen Einblick in politische Beteiligungsprozesse jenseits der Theorie vermittelte.
Die Angelaschule bedankt sich herzlich bei Frau Prof. Dr. Melanie Speck für ihren Besuch und den gewinnbringenden Austausch.
In der letzten Religionsstunde vor den Weihnachtsferien gab der Muslim Sven-Jonas Martiensen der Klasse 7b einen Einblick in das Leben eines Muslims. Die Klasse 7b hatte vorher im Unterricht das Thema Islam durchgenommen. Da dabei so viele Fragen aufkamen, wurde kurzerhand entschlossen, einen Experten dazu zu holen.
Herr Martiensen beantwortete geduldig und ausführlich alle Fragen, die die Schüler:innen ihm stellten. Er berichtete unter anderem, wie er Muslim geworden ist oder was ihm an der Religion besonders am Herzen liegt. Bei seinem Besuch hat er aber nicht nur Fragen beantwortet, sondern auch vorgemacht, wie ein Tagesgebet und die dazugehörige Gebetswaschung ungefähr ablaufen. Das hat die ganze Klasse sehr interessiert und auch Frau Möller war positiv überrascht. Außerdem erfuhr die Klasse vieles über die verschiedenen Feste, die Pilgerfahrt nach Mekka und die Moschee. Danach erzählte er, wie das Leben als Muslim in Deutschland abläuft, da es hier beispielsweise keinen öffentlichen Gebetsruf gibt. Es wurden noch viele weitere Fragen beantwortet, sodass die Doppelstunde dann doch leider sehr schnell verging und wir uns von Herrn Martiensen verabschieden mussten.
Als Dankeschön für seine Geduld und die Beantwortung der vielen Fragen überreichten ihm die Klassensprecher noch ein kleines Geschenk. Insgesamt war es eine sehr schöne und aufschlussreiche Doppelstunde, in der die ganze Klasse 7b viel Neues über den Islam gelernt hat. Dafür bedanken wir uns noch einmal herzlich.
(Für die 7b: Sophie Placke, Martha Böhne und Theresa Heinze)
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