Archiv des Autors: Christian Koltermann

Berufsorientierung zum Anfassen – 10. Jahrgang zu Gast bei der ZAB

Am 29. September 2026 war der 10. Jahrgang der Angelaschule zu Gast an der Thomas-Morus-Schule (TMS) in Osnabrück und besuchte dort die Ausbildungsmesse „Zukunft- Ausbildung-Beruf“ (ZAB).

Fast 50 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen stellten Ausbildungsberufe und berufliche Perspektiven vor. Dabei stand vor allem das praktische Kennenlernen im Mittelpunkt: An zahlreichen Ständen konnten die Schüler:innen selbst aktiv werden, verschiedene Tätigkeiten ausprobieren und Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder gewinnen.Zugleich bot die Messe die Gelegenheit, direkt mit Unternehmen und Auszubildenden ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und erste Kontakte zu knüpfen. So konnten die Jugendlichen ihre eigenen Interessen überprüfen und neue Perspektiven für ihren weiteren beruflichen Weg entdecken.

Felix fasst den Besuch so zusammen:

„Ich fand die Berufsmesse interessant, weil viele verschiedene Unternehmen vertreten waren und man einen guten Einblick in verschiedene Berufsfelder bekommen hat. Besonders gut fand ich, dass man bei vielen Ständen kleine praktische Aufgaben ausprobieren konnte und man dadurch einen besseren Eindruck von den Tätigkeiten erhalten hat. Außerdem gab es viele Informationen zu den Berufen und Ausbildungsmöglichkeiten.“

Und Joost fasst seine Eindrücke so zusammen:

„Die Berufsmesse an der TMS hat mir sehr gut gefallen. Besonders gut fand ich, dass man an jedem Stand freundlich empfangen wurde und direkt mit den Unternehmen sprechen konnte. Die interaktiven Angebote, wie das Pflastern, das Bauen eines Stiftehalters aus Metall oder das Baggerfahren, haben die Messe abwechslungsreich und interessant gemacht. Außerdem war es spannend, die vielen verschiedenen Berufsfelder kennenzulernen und einen guten Einblick in die vielen Unternehmen und Diensten zu bekommen.“

Der Besuch der ZAB war damit eine wertvolle Ergänzung der beruflichen Orientierung an der Angelaschule. Wir bedanken uns herzlich bei der TMS für die Einladung und die gute Organisation. Ein Beispiel einer gelungenen Schulkooperation.

Wahlhelfer zu Gast im Politik-Wirtschaft-Unterricht

Wie läuft eine Wahl eigentlich hinter den Kulissen ab? Wer sorgt dafür, dass am Wahltag alles ordnungsgemäß funktioniert? Und was geschieht mit den Stimmen, nachdem die Wahllokale geschlossen haben? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt von Jens Bracksiekers Besuch im Grundkurs Politik-Wirtschaft in Jahrgang 12. Als Wahlhelfer berichtete er aus erster Hand von seinen Erfahrungen und gab den Schüler:innen einen anschaulichen Einblick in die praktische Durchführung demokratischer Wahlen.

Am Beispiel der Kommunalwahl 2026 in Osnabrück erläuterte er den Ablauf eines Wahltages – von der Vorbereitung und Öffnung des Wahllokals über die Stimmabgabe bis hin zur Auszählung und Übermittlung der Ergebnisse. Dabei stellte Jens Bracksieker auch die unterschiedlichen Aufgaben im Wahlvorstand vor und verdeutlichte, welche Verantwortung Wahlvorstehende, Schriftführung und Beisitzende übernehmen. Im Mittelpunkt standen zudem wichtige Grundsätze wie Neutralität, Öffentlichkeit und Wahlgeheimnis. An konkreten Beispielen wurde deutlich, wie sorgfältig die Abläufe geregelt sind und wie Wahlhelfende auch mit besonderen Situationen am Wahltag umgehen. 

Der Besuch schlug damit eine direkte Brücke zwischen den Inhalten des Politik-Wirtschaft-Unterrichts und gelebter Demokratie vor Ort. Zugleich zeigte er, dass freie und ordnungsgemäße Wahlen auf das Engagement vieler Bürger:innen angewiesen sind. In Osnabrück sind an einem Wahltag rund 1.300 Wahlhelfende im Einsatz. 

Wir bedanken uns herzlich bei Jens Bracksieker für seinen Besuch und die spannenden Einblicke in die Praxis unserer Demokratie.

Hochschulluft schnuppern: Jahrgangsstufe 12 erkundet die Universität Osnabrück

Was erwartet mich nach dem Abitur? Welches Studium passt zu mir? Und wie sieht der Studienalltag eigentlich aus?

Antworten auf diese Fragen konnten die Schüler:innen der Jahrgangsstufe 12 beim Hochschulorientierungstag der Universität Osnabrück finden. Der Besuch ist ein wichtiger Baustein im Konzept der Angelaschule zur Beruflichen Orientierung.

Neben Vorträgen und einer Campusführung erhielten die Jugendlichen Einblicke in den Studienalltag und besuchten die Mensa. Besonders interessant war der direkte Austausch mit Studierenden in Kleingruppen. Dabei konnten sie persönliche Fragen stellen, Erfahrungen aus erster Hand sammeln und sich über Studienwahl und Bewerbungsverfahren informieren.

Der Tag bot damit nicht nur konkrete Informationen, sondern auch die Gelegenheit, eigene Interessen zu überprüfen und Vorstellungen für die Zeit nach dem Abitur zu entwickeln.

Der Hochschulorientierungstag ergänzt weitere Angebote der Beruflichen Orientierung an der Angelaschule – von Praktika und Unternehmensbesichtigungen bis hin zu Workshops und individuellen Beratungsangeboten.

Ein paar Schülerstimmen:

„Ich fand den HOT gut strukturiert und aufgebaut. Auch wenn ich mich auf einen Studiengang, den ich nicht in Osnabrück belegen kann, festgelegt habe, konnte ich trotzdem viel über den Aufbau und das Leben als Student sowie Infos bzgl. Wohnen als Student oder der Bewerbung für ein Studium lernen.“ (Dominik)

„Der heutige HOT hat uns einen guten Einblick in den Alltag sowie den Ablauf eines Studiums gegeben. Außerdem konnten wir mehr darüber lernen, wie wir das richtige Studium nach unseren Stärken und Interessen finden können.“ (Nils H. & Nils K.)

„Wir fanden den Hochschultag sehr interessant und informativ, da wir viele hilfreiche Informationen über verschiedene Studienmöglichkeiten bekommen haben und dadurch neue Eindrücke sammeln und unsere eigenen Interessen besser einschätzen konnten. Neben der Studien- und Berufswahl wurden auch wichtige Themen wie die Finanzierung eines Studiums und das allgemeine Studentenleben angesprochen. Insgesamt hat uns der Hochschultag einen guten und vielseitigen Einblick in die verschiedenen Möglichkeiten nach der Schule gegeben und uns dabei geholfen, neue Perspektiven für unsere Zukunft zu gewinnen.“ (Malin, Valeria und Melina)

„Der Hochschulinformationstag an der Uni Osnabrück war für mich sehr interessant und aufschlussreich. Neben den Vorträgen, generellen Rahmenbedingungen zum Studium und die möglichen Studiengänge in Osnabrück, fand ich besonders die Gespräche mit den Studierenden spannend. In kleinen Gruppen konnten wir ihnen Fragen stellen und ehrliche Einblicke in ihren Alltag bekommen – von der Wohnungssuche über die Finanzierung des Studiums und BAföG-Anträgen bis hin zu Freizeitaktivitäten, die auch an der Uni angeboten werden und der Organisation des Stundenplans. Dadurch konnte man sich das Studentenleben deutlich besser vorstellen. Insgesamt war es ein gelungener Tag mit vielen neuen Eindrücken und hilfreichen Informationen für die Zukunft.“ (Timon)

„Der Hochschulorientierungstag war sehr informativ und hat uns einen guten Überblick über die akademischen Möglichkeiten in der Zukunft verschafft. Es wurde thematisiert, worauf man achten sollte und wie man an das Thema Studium rangeht. Außerdem wurde uns ein Einblick in das Leben aktueller Studenten gegeben, die von ihren Erfahrungen berichtet haben. Es war eine sehr erfolgreiche Veranstaltung.“ (Justus)

Angela lädt ein – zum demokratischen Dialog in der Region

Als überparteiliche Gastgeberin lädt die Angelaschule an zwei Abenden alle Bewerber:innen für das Amt des Oberbürgermeisters in Osnabrück bzw. des Bürgermeisters in Wallenhorst ein und bietet so die Gelegenheit, diese persönlich kennenzulernen. 

Neben den Fragen der Moderation wird auch das Publikum die Möglichkeit haben, eigene Anliegen und Fragen einzubringen. Die Veranstaltung soll dazu beitragen, die unterschiedlichen Positionen sichtbar zu machen und den Wählerinnen und Wählern eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die bevorstehende Wahl zu bieten.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Angelaschule freut sich auf zahlreiche Gäste aus der Region sowie auf einen informativen und fairen Austausch über die Zukunft von Osnabrück und Wallenhorst.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

IdeenExpo: Zukunft zum Anfassen

Die Schüler:innen der Jahrgänge 11 und 12 der Angelaschule besuchten die IdeenExpo in Hannover – Europas größtes Jugend-Event für Technik und Naturwissenschaften. Dort konnten sie zahlreiche Mitmachangebote ausprobieren, spannende Experimente erleben und sich über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in unterschiedlichsten Berufsfeldern informieren.

Die IdeenExpo bietet jungen Menschen die Möglichkeit, Zukunftsthemen nicht nur kennenzulernen, sondern selbst zu entdecken. Ob Künstliche Intelligenz, nachhaltige Technologien oder moderne Ingenieurwissenschaften – an den zahlreichen Ständen erhielten die Schüler:innen vielfältige Einblicke in Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft. Besonders geschätzt wurde die Möglichkeit, Berufe und Tätigkeiten direkt auszuprobieren. „Auf der IdeenExpo konnte ich verschiedenste Berufe im naturwissenschaftlichen und technischen Bereich kennenlernen. Die Möglichkeit, alles durchs Mitmachen auszuprobieren, hat mir sehr gefallen. Besonders spannend fand ich, Arbeitsaufgaben in einer virtuellen Realität zu erledigen“, berichtet Bennet. Sein Fazit: „Der Besuch hat sich definitiv gelohnt.“

Auch Frederike und Anna zeigten sich begeistert von der Vielfalt der Angebote: „Es gab vielfältige Angebote an den Ständen, bei denen man Aktivitäten ausführen konnte und gleichzeitig das Unternehmen kennengelernt hat. Beispielsweise haben wir Erdbeermarmelade und Milchshakes selbst gemacht, die wir mit nach Hause nehmen durften. Generell konnte man viele Sachen gewinnen, wie zum Beispiel beim Stationslauf der Polizei.“

Ein Wunsch für zukünftige Besuche kam ebenfalls von Bennet: „Mir hat es sehr gefallen auf der IdeenExpo, auch wenn man beim nächsten Mal etwas mehr Zeit einplanen sollte.“

Ein herzliches Dankeschön gilt der Stiftung NiedersachsenMetall, die die Exkursion zur IdeenExpo finanziell unterstützt und so den Schüler:innen den Besuch dieses besonderen Zukunftsevents ermöglicht hat.

Politik-Wirtschaft-Leistungskurs besucht die GMH-Gruppe

Der Politik-Wirtschaft-Leistungskurs des 12. Jahrgangs besuchte die GMH-Gruppe in Georgsmarienhütte und erhielt spannende Einblicke in die moderne Stahlproduktion sowie die Herausforderungen einer nachhaltigen Industrie.

Zu Beginn wurden die Produkte und die Kreislaufwirtschaft der GMH-Gruppe vorgestellt. Darüber hinaus lernten die Schüler die klassischen Wege der Stahlherstellung kennen und erfuhren, welche Maßnahmen das Unternehmen zur Reduktion von CO₂-Emissionen ergreift. Besonders interessant war dabei der Transformationspfad der GMH-Gruppe hin zu einer klimafreundlicheren Produktion sowie die Bedeutung der Stromkosten für die Wettbewerbsfähigkeit der Stahlindustrie. So erfuhren die Schüler:innen beispielsweise, dass der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch von Stahl bei rund 400 Kilogramm pro Jahr liegt – im Vergleich zu etwa 65 Kilogramm Kartoffeln.

Bei einer Besichtigung der Produktion konnten die Teilnehmenden den Weg des Stahls vom Elektrolichtbogenofen bis zum fertigen Stab verfolgen. Die Exkursion knüpfte unmittelbar an die Unterrichtseinheit zu umweltpolitischen Instrumenten und deren Bewertung an und bot zahlreiche Möglichkeiten, Fragen an den Unternehmensvertreter vor Ort zu stellen.

Der Besuch ermöglichte es, wirtschaftliche, ökologische und politische Aspekte der industriellen Transformation praxisnah kennenzulernen. Carolin zieht ein positives Fazit: „Der Besuch im Stahlwerk war eine sehr bereichernde Exkursion, die mir einen guten Rundumblick über das Stahlwerk ermöglicht hat. Besonders fasziniert hat mich der Blick hinter die Kulissen der Produktion, der gezeigt hat, welchen langen Weg der Stahl bis zum fertigen Produkt durchläuft. Sehr interessant fand ich außerdem, wie sehr das Unternehmen auf umweltfreundliche Produktionsverfahren achtet. Diese Zusammenhänge wurden von unserem Führer anschaulich und verständlich erläutert.“

Studienwahl testen statt rätseln

Welcher Studiengang passt zu mir? Bei der Beantwortung dieser Frage können die Studienfeldbezogenen Beratungstests (SFBT) der Bundesagentur für Arbeit helfen. Schüler:innen der Angelaschule hatten die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in verschiedenen Studienbereichen wie Naturwissenschaften, Informatik, Wirtschafts-, Rechts- oder Sozialwissenschaften zu erproben.

Die Tests orientieren sich an den Anforderungen der jeweiligen Studienfächer und geben so wertvolle Hinweise für die Studien- und Berufswahl. In einem anschließenden Gespräch werden die Ergebnisse gemeinsam ausgewertet.

Lukas aus der Oberstufe berichtet: „Der studienfeldbezogene Beratungstest hat mir sehr Spaß gemacht, weil ich ohne Leistungsdruck mehr über meine Stärken und Schwächen herausfinden konnte. Ich würde jedem empfehlen, diesen auch zu machen, besonders, weil er mir in meiner beruflichen Orientierung geholfen hat.“

Die Tests bieten damit eine hilfreiche Möglichkeit, die eigenen Interessen und Fähigkeiten besser kennenzulernen und die Studienwahl fundierter zu treffen.

Demokratieprojekt des Osnabrücker Theaters

Im Rahmen des Demokratieprojekts „Demokratie in Aktion“ des Osnabrücker Theaters setzten sich drei Klassen der Angelaschule vier Schulstunden lang mit demokratischen Werten und Grundrechten auseinander.

Die Schüler:innen überlegten unter anderem, welche fünf Werte ihnen persönlich besonders wichtig sind, und tauschten sich darüber aus. Anschließend beschäftigten sie sich mit den im Grundgesetz verankerten Werten wie Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung und Menschenwürde.

In Rollenspielen und kurzen Improvisationen stellten die Gruppen Situationen dar, in denen Grundrechte verletzt werden, und reflektierten gemeinsam deren Bedeutung für unser Zusammenleben. So wurden demokratische Werte und Prinzipien auf anschauliche Weise erfahrbar.

Das Projekt zeigte, wie wichtig Demokratie, Respekt und Vielfalt für eine offene Gesellschaft sind.

Über Jahrgänge und Schulformen hinweg voneinander lernen: Rhetoriktraining an der Angelaschule

Treffsicher argumentieren, Blickkontakt gezielt einsetzen, die eigene Stimme gezielt und bewusst nutzen sowie durch Körpersprache Präsenz zeigen – mit diesen Elementen wirkungsvoller Kommunikation beschäftigten sich Schüler:innen der Klasse 8d sowie der Kurse DE1 und PO1 (Jahrgang 12) unter Leitung von Herrn Koltermann und Frau Blaschke im Rahmen eines Rhetorikworkshops. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur theoretische Grundlagen, sondern vor allem praktische Übungen.

Unterstützt wurden die Teilnehmenden von vier Schülerinnen der Thomas-Morus-Schule: Carla und Djellza (9a) sowie Luna und Elisa (9b). Die Neuntklässlerinnen hatten selbst mit ihrem Deutschkurs am Workshop teilgenommen und konnten ihre Erfahrungen nun an andere Lernende weitergeben.

In kleinen Gruppen arbeiteten die Schüler:innen gezielt an ihrem sprachlichen Ausdruck und ihrer Körpersprache. Eigene Redebeiträge wurden in einem geschützten, bewertungsfreien Rahmen erprobt, reflektiert und anschließend gemeinsam weiterentwickelt. Alle Teilnehmenden gingen sehr offen mit den Rückmeldungen von Lehrkräften sowie Mitschüler:innen um und ließen zahlreiche Anregungen unmittelbar in ihre Präsentationen einfließen.

Durch die Unterstützung der erfahrenen TMS-Schülerinnen konnte in besonders kleinen Lerngruppen gearbeitet werden. Dies ermöglichte eine individuelle Begleitung und bot den Schüler:innen die Gelegenheit, ihre rhetorischen Fähigkeiten intensiv zu trainieren.

Nico Krone, Jahrgang 12, fasst zusammen: „Die im Workshop erlernten Fähigkeiten sind meiner Meinung nach sehr wichtig. Auch wenn ich anfangs sehr skeptisch war und ein bisschen Angst vor zu viel Theorie hatte, haben wir den Tag mit viel Praxis und in Kleingruppen verbracht, sodass jeder sein individuelles Feedback bekommen konnte. Zu spät kann so etwas auf keinen Fall sein, da man diese Fähigkeiten auch außerhalb der Schule sehr gut gebrauchen kann. Jedoch hätte ich den Workshop vor ein paar Jahren schon noch besser gebrauchen können, da den Schülern in der Schule immer gesagt wird, dass sie Präsentationen halten sollen, jedoch liegt nie wirklich der Fokus darauf, WIE man letztendlich ein Referat oder eine Präsentation wirkungsvoll halten kann. Und genau das war der Fokus des Workshops, aus dem ich für mich sehr viel mitnehmen konnte.“

Der Workshop zeigte zudem neben allem inhaltlichen Lernzuwachs sehr eindrucksvoll, wie gewinnbringend Lernen über Jahrgänge und Schulformen hinweg sein kann. Die Angelaschüler:innen konnten wichtige Kompetenzen erwerben, die im Schulalltag oft nur am Rande thematisiert werden, während zugleich eine Kooperation auf Augenhöhe  zwischen Schüler:innen beider Schulen initiiert wurde.

Orientierung für die Zukunft: Rudel-BO im 12. Jahrgang

Wie geht es nach dem Abitur weiter? Studium, Ausbildung, Auslandsaufenthalt oder vielleicht erst einmal ein Orientierungsjahr? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Schüler:innen des 12. Jahrgangs im Rahmen der diesjährigen Rudel-Berufsorientierung (Rudel-BO) an der Angelaschule.

Das Besondere an diesem Format: Die Teilnehmenden konnten sich ihr individuelles Programm aus verschiedenen Angeboten selbst zusammenstellen und so genau die Themen auswählen, die für ihre persönliche Zukunftsplanung besonders interessant sind.

Zur Auswahl standen zahlreiche Workshops und Informationsveranstaltungen. Dabei konnten die Schüler:innen unter anderem Einblicke in die Studienfinanzierung erhalten, mehr über das Fach Psychologie erfahren oder sich mit Lernstrategien und Zeitmanagement im Studium beschäftigen. Weitere Angebote informierten über Wirtschaftswissenschaften, das Lehramtsstudium sowie Rechtswissenschaften. Auch Möglichkeiten zur Überbrückung der Zeit nach dem Abitur – beispielsweise durch Freiwilligendienste oder andere Orientierungsangebote – wurden vorgestellt.

Die vielfältigen Programmpunkte boten nicht nur fachliche Informationen, sondern auch die Gelegenheit, Fragen zu stellen, mit Expert:innen ins Gespräch zu kommen und neue Perspektiven kennenzulernen. So konnten die Schüler:innen ihre Vorstellungen von Studium und Beruf schärfen und wertvolle Impulse für ihre weitere Planung mitnehmen.

Das Fazit der Veranstaltung fällt durchweg positiv aus: Die Rudel-BO bot für alle Teilnehmenden einen echten Mehrwert.

Die Angelaschule bedankt sich herzlich bei allen Referent:innen, die mit ihren Beiträgen zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.