„Hab Mut, steh auf, …

… du bist gerufen. Die Welt braucht deine Arme, deine Hände und dein Herz. Hab Mut, steht auf, du bist gerufen!“ –

So heißt es in einem Lied, das auf der Eröffnung des Katholikentages gesungen wurde. Aber Mut, was heißt das? Wann bist du zuletzt etwas gewesen, das du als mutig bezeichnet hättest? Als du deine Grenzen überdacht und ein kleines Stück weitergegangen bist, als du dich sonst getraut hättest? Als du, wenn auch vielleicht zähneknirschend und zögerlich, deine Komfortzone verlassen hast? Als du um Hilfe gebeten hast, wo du allein nicht weitergekommen bist? Als du verstanden hast, dass Mut nicht immer Abwesenheit von Angst bedeutet und du es TROTZDEM versucht hast?

Und aufstehen, wofür? Für dich selbst, dein Leben und deine Ideen, wenn du merkst, dass es im alten Trott nicht weitergeht. Für andere, wenn du realisierst, dass sie deine Stimme brauchen. Für Klimaschutz, Menschenwürde und Demokratie – und wenn der Mut allein nicht reicht: Gemeinsam!

Wir wünschen euch einen gesegneten Himmelfahrtstag!

Kurz vor Abfahrt …

Fundstück bei Instagram, auf dem Account diokirche_krefeld:

Gott,

meckern über alles, was nicht gut läuft in unserem Leben, können wir zu genüge … Aber etwas ändern, das wollen wir meistens nicht. Sind zu bequem, mögen die gewohnten Sachen ja auch irgendwie, haben Angst vor Veränderung. Aber nur WIR selbst können unser Leben in die Hand nehmen und die Dinge ändern, die uns nicht gefallen. Es werden sich erst neue Türen öffnen, wenn WIR etwas investieren.

Gib du uns den Mut und die Kraft, neue Wege einzuschlagen und Veränderungen anzugehen, sodass wir zufrieden auf unser Leben schauen können.

Amen

Was könnte besser passen zum Motto des Katholikentags: „Hab Mut, steh auf!“

Nicht mehr lange …

Übermorgen geht es los … so langsam wird es kribbelig: Isomatten startklar? Schlafsäcke bereit? Tickets aufs Handy geladen? Was braucht man sonst noch, um gemeinsam mit vielen anderen in einer Schule zu übernachten?

Aber nicht nur die ganz „handfesten“ Vorbereitungen nehmen ihren Lauf – auch inhaltlich setzt man sich langsam mit der Veranstaltung auseinander: Welche Programmpunkte sollen es sein an den verschiedenen Tagen? Gottesdienst? Podiumsdiskussion? Mitmachwerkstatt? Sightseeing? Oder einfach treiben lassen im bunten Gewimmel von Menschen verschiedener Nationen und Konfessionen?

Die Motivation der Teilnehmenden jedenfalls ist hoch: Auf die Frage, warum er den Katholikentag besucht, antwortet Simon, Jahrgang 11: „Ich fahre zum Katholikentag, weil ich mich in der Kirche sehr verwurzelt fühle und weil ich gern mit Freunden eine schöne Zeit haben möchte, die sich ähnlich in der Kirche wohlfühlen. Ich freue mich auf die Stadt an sich und auf die Aktionen: Zudem finde ich es angenehm, einmal eine kurze Auszeit von der Schule zu haben und trotzdem etwas Sinnvolles zu machen.“

Dem ist wohl wenig hinzuzufügen …