Ein Blick hinter die Kaffeebohne

Zwei Kaffeebäuerinnen aus Honduras zu Gast an der Angelaschule

Wie wird Kaffee in Honduras angebaut, was bedeutet Fairer Handel für die Menschen vor Ort und welche Herausforderungen bringt der Klimawandel mit sich? Darüber berichteten die beiden Kaffeebäuerinnen Elsie und Sonia bei ihrem Besuch an der Angelaschule. Einige Mitglieder der Unsere-Welt-AG hatten die beiden bereits am 17. September bei der Fairtrade-Schüler:innen-Akademie kennengelernt. Nun gaben sie den Klassen 5a und 11d Einblicke in ihren Arbeitsalltag auf den Kaffeeplantagen. Als Dolmetscherin begleitete Charlotte Lönitz die Gespräche.

Anschaulich erklärten Elsie und Sonia, wie Kaffeesträucher gepflanzt und die reifen Kaffeebohnen von Hand und nicht mit großen Maschinen geerntet werden. Da nicht alle Früchte gleichzeitig reifen, gehen die Kaffeebäuerinnen mehrfach durch ihre Plantagen und pflücken jeweils nur die reifen Früchte.

Auch die Lebensbedingungen der Familien in Honduras interessierten die Schüler. Auf Nachfrage der Klasse 5a berichteten die beiden, dass die Kinder zur Schule gehen und nicht zur Arbeit auf den Plantagen gezwungen werden. In ihrer Freizeit oder während der Ferien helfen sie manchmal ihren Eltern bei der Ernte oder Pflege der Pflanzen mit.

Die Schüler:innen der 11d beschäftigten sich besonders mit den Vorteilen des Fairen Handels und den Herausforderungen, vor die der Klimawandel den Kaffeeanbau stellt. Elsie und Sonia berichteten von ihren Erfahrungen mit dem Anbau nach Fairtrade-Richtlinien und beantworteten die Fragen der Jugendlichen. Zum Abschluss gratulierten die beiden Gäste der Angelaschule zu ihrem langjährigen Engagement als Fairtrade-Schule.

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