Die Angelaschule beim Fair Trade Cup 2026



Am 3. September 2026 drehte sich in der Osnabrücker Schlosswallhalle alles um Fußball, Fairplay und fairen Handel. Beim mittlerweile 5. Fair Trade Cup der Osnabrücker Schulen war auch die Angelaschule mit zwei Teams vertreten: einer Mädchen- und einer Jungenmannschaft aus den Jahrgängen 6 und 7.
Insgesamt traten 18 Mannschaften aus verschiedenen weiterführenden Schulen Osnabrücks gegeneinander an. Eine Besonderheit gab es in diesem Jahr: Erstmals wurden parallel ein eigenes Mädchen- und ein Jungenturnier ausgetragen. Unsere beiden Teams zeigten dabei großen Einsatz, Teamgeist und natürlich jede Menge Freude am Fußball. Die Mädchen erreichten am Ende einen starken 5. Platz – und das, obwohl kurzfristig zwei Spielerinnen ausgefallen waren und dem Team somit nur eine Ersatzspielerin zur Verfügung stand. Die Jungen belegten in ihrem Turnier den 6. Platz.
Doch beim Fair Trade Cup geht es um mehr als Tore und Siege. Das Turnier möchte auf die Bedingungen aufmerksam machen, unter denen Sportartikel wie Fußbälle hergestellt werden. Im Mittelpunkt stehen dabei faire Produktionsbedingungen und die Achtung von Menschenrechten. Gleichzeitig sollen die Osnabrücker Schulen dazu ermutigt werden, verstärkt fair produzierte Sportbälle anzuschaffen. So verbindet der Fair Trade Cup sportliches Fairplay mit der Frage, was „fair“ eigentlich über den Sportplatz hinaus bedeutet.
Auch zwischen den Spielen gab es einiges zu erleben. Bei verschiedenen Mitmachstationen konnten die Schüler:innen unter anderem beim Torwandschießen, Balljonglieren, einem Fußball-Parcours und der Messung der eigenen Schussgeschwindigkeit ihr Können unter Beweis stellen. Besonders erfolgreich war dabei Schülerin Hannah Demund aus der 7a: Beim Quiz rund um das Thema Fair Trade beantwortete sie alle sechs Fragen richtig und gewann einen fair produzierten Fußball mit Unterschriften von Spielern des VfL Osnabrück.
Für unsere Schüler:innen war es ein abwechslungsreicher Vormittag mit spannenden Spielen, vielen Begegnungen und einer wichtigen Botschaft: Fairplay endet nicht mit dem Abpfiff!