Archiv des Autors: Andrea Bielevelt

Gemeinsam über Grenzen hinweg: Erfolgreicher Schüleraustausch mit der St.-Basilius-Schule

Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

Wilhelm von Humboldt

Seit Sonntag fand erstmalig der Austausch mit der St. Basilius Schule aus der Ukraine statt. Einen Bericht über die ersten Tage des Austauschs können Sie hier nachlesen.

Am Mittwochmorgen ging es für die ukrainischen Schüler:innen dann mit Christian Koltermann zu dem Amazone Werk in Hasbergen-Gaste. Dort erhielten sie einen Überblick über die Anfänge des Unternehmens, das 1883 gegründet wurde. Bereits 1906 wurde, getreu dem Leitspruch des Firmengründers Heinrich Dreyer „Wir müssen hinaus in die Welt“, die erste Getreidereinigungsmaschine nach Chile exportiert. Zudem erhielt die Gruppe eine Führung durch die Fertigungshallen im Stammsitz und konnte so die Produktion der Landmaschinen nachvollziehen. Ein Mittagessen in der Kantine rundete den interessanten Vormittag ab.

Am Mittwochnachmittag haben die Schüler:innen, Lehrer:innen, die Schwestern der Angelaschule sowie die Eltern die Partnerschaft beider Schulen in einem Gottesdienst mit dem Generalvikar Herrn Beckwermert gefeiert. Dieser betonte in seiner Predigt, dass man nicht immer von Beginn an ganz genau wissen müsse, wie sich ein Projekt entwickelt. Bisweilen sei es besser, einfach ein Zeichen zu setzen und zu beginnen – ein Aspekt, dem wir uns nur anschließen können. Vorbereitet wurde die Messe von Frau Tüllinghoff und drei engagierten Schülerinnen aus ihrem Seminarfach, die im August zum ersten Mal Lehrer:innen und Schüler:innen des Basiliusgymnasiums getroffen haben. Wunderschön musikalisch gestaltet wurde sie von Swenna Wilhelm (Jg. 13) und Herrn Bodde.

Anschließend ging es für einen kleinen Empfang in den Konferenzraum der Angelaschule. Herr Bukatchuk, der Schulleiter der Partnerschule St. Basilius, und Herrn Liuklian, ein Deutschlehrer der Schule und Organisator des Austausches auf der ukrainischen Seite, waren digital zu der Veranstaltung zugeschaltet. Zu Beginn hat Herr Stich die Anwesenden begrüßt und ist darauf eingegangen, wie schön es sei, dass sich nach der ersten Begegnung zwischen einem Seminarfach aus dem 13. Jahrgang und Schüler:innen der St. Basilius Schule im August 2025 (Bericht hier nachzulesen) ein Austauschprogramm entwickelt hat. Er bedankte sich für das Engagement auf beiden Seiten und zeigte sich zufrieden mit dem Projekt und dem dadurch zustande gekommenen Austausch.

Anschließend ergriff Herr Bukatchuk das Wort und bedankte sich ebenfalls für die gelungene Zusammenarbeit. Er selbst werde im Februar bei einem Besuch in Deutschland auch die Angelaschule besuchen und dann seinerseits die Partnerschaftsschule kennenlernen und die Urkunde unterzeichnen. Daraufhin haben Julia und Polina, zwei der ukrainischen Austauschschüler:innen, ihre Schule mithilfe einer Präsentation vorgestellt, sodass alle Anwesenden einen Eindruck von ihrem Schulalltag erhalten haben. Frau Litsovska, die begleitende Lehrerin der Ukrainer, und Herr Stich haben im Anschluss die Partnerschaftsurkunde unterzeichnet. Abschließend kamen alle bei Getränken und einem Fingerfood-Buffet ins Gespräch über den Austausch, die Schulen und die Erfahrungen der ersten Tage.

Am Donnerstag wurde es sportlich. Zunächst haben die ukrainischen Schüler:innen den Vormittag im Nettebad verbracht und ausgiebig die Rutschen getestet. Am Nachmittag durften die deutschen und ukrainischen Schüler:innen ihr Können bei mehreren Partien Bowling unter Beweis stellen.

Freitagvormittag haben die Ukrainer zuerst den Unterricht ihrer deutschen Austauschpartner:innen begleitet, um einen Eindruck von ihrem Schulalltag zu bekommen und haben von ihnen noch eine Führung durch die Schule erhalten. In der 6. Stunde kamen sie mit einem Journalisten von der NOZ ins Gespräch über ihre Erfahrungen und haben die Woche mit den Lehrkräften Revue passieren lassen. Den Artikel zum Gespräch finden Sie hier. Am Nachmittag wurden dann noch Mitbringsel für zu Hause in der Stadt besorgt und der letzte Abend in den Gastfamilien genossen.

Am Samstagmorgen traten unsere Gäste aus der Ukraine dann den langen Rückweg an. Ein Abschied voller Emotionen. Diese Woche wird allen Beteiligten wahrscheinlich noch lange in Erinnerung bleiben und das Erlebte hoffentlich vielen weitererzählt werden. Nach einer erneut langen Reise sind die ukrainischen Gastschüler:innen wieder gut zu Hause angekommen.

Rebonjour d’Angers

Ein kleiner Bericht über unsere Zeit in Frankreich

Nach einem erlebnisreichen Wochenende in den Gastfamilien, in denen die Schüler:innen verschiedene Aktivitäten unternahmen, trafen wir uns am Montag, den 31. März, wieder in der Schule. Dabei wurden viele Erfahrungen ausgetauscht – darunter auch einige lustige kulturelle Missverständnisse, wie beispielsweise: „Ich habe fast nur Baguette gegessen, das schon auf dem Tisch stand. Ich habe nicht verstanden, dass das eigentliche Abendessen noch im Ofen war.“ Oder die Feststellung: „Haben die Franzosen etwa keine Spülmaschine?“ Es wurde beobachtet, wie in manchen französischen Familien die Reste (z.B. Saucen) mit einem Stück Baguette vom Teller „abgewischt“ wurden.

Am gleichen Tag besuchten die Schüler:innen den Unterricht ihrer französischen corres. Dabei fiel ihnen besonders auf, dass der Unterricht in Frankreich oft bis 17 Uhr dauert, was ganz schön anstrengend sein kann. Außerdem unternahmen wir am Montag, den 31.03.25, eine Stadtführung durch Angers und erfuhren viel über die Geschichte der Stadt. Am Dienstag, den 01.04.25, erkundeten wir das imposante Schloss der Stadt und genossen die tolle Aussicht.

Am 1. April durften wir die französische Tradition des poisson d‘avril kennenlernen. In Frankreich ist es an diesem Tag – ähnlich wie in Deutschland – üblich, Aprilscherze zu machen. Besonders typisch ist es jedoch, heimlich Papierfische auf den Rücken anderer Personen zu kleben. Auch wir deutschen Schüler:innen und Lehrerinnen wurden dabei nicht verschont und entdeckten erst später, dass wir einige poissons d‘avril mit uns herumgetragen hatten. Zudem wagten sich einige mutige Schüler:innen daran, Austern zu probieren – begleitet von lustigen Grimassen und gemischten, aber überwiegend positiven Reaktionen.

Die Zeit in Angers verging sehr schnell! Dieser Austausch war eine bereichernde Erfahrung für alle Beteiligten. Wir nehmen nicht nur unvergessliche Erinnerungen mit nach Hause, sondern bedanken uns auch für den netten Empfang am Collège Saint Charles!

Un petit bonjour d‘Angers

Ein kleiner Gruß aus Angers

Am 26. März 2025 war es endlich so weit: Unsere Gruppe von 34 Schüler:innen, begleitet von Frau Bielevelt und Frau Witte, brach früh am Morgen zu einem Schüleraustausch nach Angers auf. Nach einer entspannten Fahrt kamen wir gegen 19:00 Uhr in unserer französischen Partnerstadt an und wurden herzlich von den Gastfamilien empfangen. Die Freude war groß, denn die Schüler:innen kannten sich bereits vom Gegenbesuch im November und haben nun die Gelegenheit, den Alltag in einer französischen Gastfamilie und auf dem Collège kennenzulernen. 

Am nächsten Morgen, dem 27. März, starteten wir mit einem französischen Frühstück, das uns die erste Kostprobe der französischen Küche bot. Anschließend erkundeten die Schüler:innen die Schule, bevor wir am Nachmittag die Fabrik Giffard besichtigten, die unter anderem für ihre leckeren Sirupe bekannt ist. Hier durften die Schüler:innen verschiedene Sorten probieren und viel über die Herstellung erfahren.

Am Freitag, den 28. März, ging es dann zur Halbinsel Le Croisic. Trotz des etwas kühlen Wetters ließen wir uns die gute Laune nicht verderben. Wir besuchten das Océarium, ein Aquarium, und schlenderten durch den kleinen Hafen. Anschließend stand die mittelalterliche Stadt Guérande auf dem Programm, die für ihre Salzgewinnung berühmt ist.

Die ersten Tage in Angers waren voller neuer Eindrücke und Erlebnisse, und wir freuen uns auf die weiteren Abenteuer, die noch auf uns warten. Wir werden z.B. in der kommenden Woche die Stadt Angers besichtigen und am Unterricht der französischen Austauschpartner teilnehmen. 

Viele liebe Grüße an alle Daheimgebliebenen in Osnabrück!

Niveau B1 der Delf-Prüfung erfolgreich bestanden

Drei Schülerinnen der Angelaschule haben sich im Sommer 2023 der DELF-Prüfung gestellt und diese erfolgreich abgeschlossen.

Das DELF ist ein international anerkanntes Zertifikat, das auf verschiedenen Niveaustufen erworben werden kann. Die Prüflinge müssen ihre Französischkenntnisse in den Bereichen Hörverstehen, Leseverstehen, Schreiben sowie im Rahmen einer mündlichen Prüfung belegen. Durchgeführt werden die Prüfungen extern durch das Institut Français.

Nun konnten endlich die Zertifikate von Herrn Dr. Stich überreicht werden. Erfolgreich waren auf dem Niveau B1 Elisabeth und Greta (beide Jahrgang 12) sowie Lena (Jahrgang 11, fehlt auf dem Foto). 

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg!

Erfolgreiche DELF-Prüflinge

Auch im vergangenen Jahr haben sich Schüler*innen der Angelaschule der DELF-Prüfung gestellt und diese erfolgreich abgeschlossen. Das DELF ist ein international anerkanntes Zertifikat, das auf verschiedenen Niveaustufen erworben werden kann. Die Prüflinge müssen ihre Französischkenntnisse in den Bereichen Hörverstehen, Leseverstehen, Schreiben sowie im Rahmen einer mündlichen Prüfung beweisen. Durchgeführt werden die Prüfungen extern durch das Institut Français.

Nach der Prüfung im Juni 2022 konnten nun endlich die Zertifikate von Herrn Dr. Stich verteilt werden. Erfolgreich waren auf dem Niveau A2 Janne, Franka, Benedikt, Frederik, Niels (alle jetzt Jahrgang 10), auf dem Niveau B1 Tobias (jetzt Jahrgang 10) sowie Anna Elisabeth, Charlotte, Mathilda und Jonna Marie (alle jetzt Jahrgang 12). Tabea (früher: Jahrgang 13) erreichte sogar das Niveau B2.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg!

Un petit bonjour d‘Angers!

Nach drei Jahren pandemiebedingter Pause kann der Austausch mit unserer Partnerschule, dem Collège St. Charles in Angers, endlich wieder stattfinden! Seit Donnerstag, dem 17.11., sind wir, eine Gruppe von 23 Schüler*innen der Klassen 8 und 9 in Begleitung von Herrn Schäfer und Frau Bielevelt, in Angers. Wir wurden von unseren Gastfamilien herzlich aufgenommen und lernen jetzt den Alltag in einer französischen Familie und an einem Collège kennen. Auf dem Programm stehen außerdem Ausflüge und Besichtigungen. So waren wir bereits im Château de Brézé sowie in einer Sektkellerei in Saumur, wo der für das Anjou typische Crémant hergestellt wird. Auch in Angers können wir uns zunehmend besser orientieren.

Herzliche Grüße an alle Daheimgebliebenen!

Erfolgreiche DELF-Prüflinge

Auch im vergangenen Jahr haben sich Schüler*innen der Angelaschule der DELF-Prüfung gestellt und diese erfolgreich abgeschlossen. DELF steht für „Diplôme d’études en langue française“; es ist ein Zertifikat, das auf verschiedenen Niveaustufen erworben werden kann. Die Prüflinge müssen ihre Französischkenntnisse in den Bereichen Hörverstehen, Leseverstehen, Schreiben sowie im Rahmen einer mündlichen Prüfung belegen. Durchgeführt werden die Prüfungen vom Institut Français.

Nach der Anmeldung im März letzten Jahres hätte die Prüfung eigentlich schon im Mai und Juni stattfinden sollen. Sie musste wegen der Pandemie aber auf den September verschoben werden. Nun hatte das Warten ein Ende – die Zertifikate wurden von Herrn von der Heide überreicht. Erfolgreich waren auf dem Niveau A2 Madita (10a), Jette (10d), Elisabeth und Anna (beide 10b) sowie auf dem Niveau B1 Luca (11a), Leonie (12e) und Timm (12c, nicht im Foto).

Herzlichen Glückwunsch!