



Aschermittwoch – nach den bunten, fröhlichen Karnevalsfeiern bildet er einen deutlichen Einschnitt im Alltag und lädt ein, dass wir uns Fragen stellen: Wie stehe ich zu mir selbst und zu Gott? Will ich weitermachen wie bisher oder ist genau jetzt die Gelegenheit, einmal die Dinge neu zu ordnen? Dabei ist gerade die Fastenzeit eine gute Zeit für einen Neuanfang – der Winter ist fast zu Ende, der Frühling noch nicht ganz da, das Leben kehrt in die Natur zurück. Wir gehen auf Ostern zu, was uns zeigt: auch Gott möchte den Neuanfang mit uns.




All diesen Gedanken gingen zunächst die Schüler:innen der Jahrgänge 5-9, dann der Jahrgänge 11-13 und anschließend der Jahrgänge 8-10 im diesjährigen Aschermittwochsgottesdienst in der Klosterkirche nach, der unter dem Titel „Neuanfang“ stand. Im gleichnamigen Lied des Sängers Clueso hörten sie vom Eingestehen von Fehlern, von Zweifeln und von der Hoffnung, nicht für immer auf das festgelegt zu sein, was vielleicht einmal schiefgegangen ist. Im Evangelium, das von Schüler:innen vorgelesen wurde, kritisiert Jesus eine Religion, die nur nach außen wirkt. Aber Beten, Fasten und Gutes tun – all das verliert seinen Sinn, wenn es nur für Klicks, Likes und Applaus geschieht. Dass es aber viel mehr um Echtheit, um ehrliches Innehalten geht, zeigt nicht zuletzt das Aschekreuz als entscheidendes Symbol des Aschermittwochs. Gespendet bei den jüngeren Schüler:innen durch die Lehrkräfte, bei den älteren aber auch gegenseitig durch Mitschüler:innen, lädt es dazu ein, auf den Neuanfang mit uns und mit Gott zu vertrauen.
Musikalisch umrahmt wurden die Gottesdienste durch Herrn Bodde und die Klasse 6c, sowie Clara Schubmehl, Mia Moormann, Carla Schliehe und Franziska Bodde.


































