Wassersporttag am Alfsee

Exkursion des Sporttheorie-Kurses 11 am 7. Juni 2018

8:20 Uhr: Empfang unserer 22 Sporttheorieschüler und uns zwei Begleitern am Alfsee zur Exkursion der „Wassersporttage“ durch die Organisatoren der Landesschulbehörde.

8:30 Uhr: Fototermin am Ufer und bei strahlendem Sonnenschein, dann umkleiden: Neoprenanzüge anziehen, Helm aufsetzen und schnell über den langen Steg zu Lift 2 der Wasserskianlage, welche die ersten 120 Minuten für uns reserviert war.

9:00 Uhr: Einweisung in Sicherheit und Technik sowie Anlegen der Schwimmwesten und dann endlich aufs Wasser: Während manche sofort zum Fahren kamen und es sie erst in der ersten Kurve von den Skiern holte – oder noch nicht mal dort – brauchten andere von uns ihre 3-4 Starts, um rauszuhaben, wie das Wasserskifahren funktioniert. Nur einer, J. B., ging lässig ab auf seinem Wakeboard und fuhr mal rasant, mal gemütlich und fast liegend seine 6 Runden am Stück und ließ auch die „Kicker“ (Schanzen) nicht außen vor. Nach einer gefühlten halben Stunde – alle stellten sich immer wieder triefnass, aber lächelnd und voll motiviert an – hatten es wirklich alle raus und fuhren immer ihre ein bis drei Runden durch, probierten jetzt auch mal das Wakeboard. So waren sich am Ende unserer Wasserzeit alle einig, dass diese Sportart viel Spaß macht und man so etwas unbedingt wiederholen sollte.

„Bewegte Kinder – Schlaue Köpfe“

Startschuss für eine „Bewegte (Angela)Schule“

Studien belegen, dass sich schon viele Grundschüler nur noch durchschnittlich eine Stunde pro Tag bewegen. Auch in der Klasse 8d bewegen sich auf Nachfrage nur noch wenige ca. eine Stunde am Tag, bei zwei Stunden mussten alle passen. Dies überraschte Projektleiter Hermann Städtler nicht, denn er und sein Team besuchen bereits seit 18 Jahren Schulen in Niedersachsen mit der Intention, Schule „bewegter“ und „gesünder“ zu machen.

Angeleitet von einem Lehrer und einer Physiotherapeutin nahmen morgens neben der Klasse 8d auch 20 Lehrkräfte an einem Stationenlernen teil. Bei Einzel- und Partnerübungen galt es, schnell zu reagieren, sein Gleichgewicht zu halten oder seine Kräfte zu stärken. Munteres Ausprobieren und Spaß an der Sache waren nicht zu übersehen. Diese Übungen könne man sehr gut zwischendurch im Unterricht anwenden, um ihn aufzulockern und die Schülerinnen und Schüler wieder neue Konzentration finden zu lassen, so der Projektleiter. Nach dem Klassen-Ballspiel am Schluss waren sich alle einig, dass sie gern häufiger auf diese Art und Weise Unterricht machen würden.

In der Lehrerfortbildung am Nachmittag lernten dann 30 Lehrkräfte die positiven Effekte kennen, die ein bewegungs- und handlungsorientierter Unterricht auf das Wohlbefinden, die Aufmerksamkeit und Lernleistung am „eigenen Körper“ hat. Auch hier wurde der Inhalt bewegungsfreudig gestaltet, um bereits an dieser Stelle Möglichkeiten für einen bewegteren Unterricht aufzuzeigen. Und am Ende war klar: Dies war erst der Anfang für eine „bewegte Angelaschule“! Wir sagen noch einmal „Vielen Dank“ an das Expertenteam des Niedersächsischen Kultusministeriums und freuen uns schon auf den nächsten Besuch!