„Ich habe mich für die Umsetzung des Management Information Game an der Angelaschule eingesetzt, weil ich den Schülerinnen und Schülern einen praxisnahen Einblick in wirtschaftliche Prozesse und unternehmerisches Denken ermöglichen möchte, was im alltäglichen Unterricht in Teilen zu kurz kommt. Das Projekt bietet interessierten Schülern die Gelegenheit, Einblick in diesen Bereich zu erhalten und ermöglicht es auf besondere Weise, theoretisches Wissen mit realitätsnahen Entscheidungen und Teamarbeit zu verbinden. Ferner stärkt es wichtige Kompetenzen wie Kommunikation, Problemlösung und verantwortungsbewusstes Handeln. Mir ist es ein besonderes Anliegen, Schule und Wirtschaft stärker miteinander zu verknüpfen und den Jugendlichen neue Perspektiven für ihre Zukunft zu eröffnen.“
Mirko Kohlbrecher, Prokurist und Vermögensbetreuer bei der Spiekermann & Co AG
„Ich übe meinen Beruf als Vermögensverwalter seit über 30 Jahren mit großer Leidenschaft aus und gebe meine Erfahrungen aus meiner täglichen Praxis gerne an andere weiter. Während die Schule das wichtige theoretische Fundament vermittelt, bildet das Wissen über die Börse und den Umgang mit Kapital eine entscheidende Ergänzung für die persönliche und finanzielle Zukunft. Mit meinem Vortrag möchte ich praxisnah aufzeigen, worauf es für den langfristigen Erfolg an den Kapitalmärkten wirklich ankommt.“
Simone Jahnke, Teamleitung Marketing und Kommunikation, Prowind GmbH
„Als regional verwurzeltes Unternehmen ist es uns wichtig, junge Menschen bei ihrer beruflichen Orientierung zu unterstützen. Das Management Information Game vermittelt wirtschaftliche Zusammenhänge praxisnah und fördert wichtige Kompetenzen wie Teamarbeit, Verantwortungsbewusstsein und unternehmerisches Denken. Die Energiewende braucht engagierte und gut ausgebildete Fachkräfte – deshalb freuen wir uns, Schülerinnen und Schülern durch unsere Unterstützung die Möglichkeit zu geben, wertvolle Erfahrungen für ihren weiteren Berufs- und Lebensweg zu sammeln.“
Alischa Westemeyer, Manager Corporate Communication, Felix Schoeller & Co. KG
„Als regional verwurzeltes Familienunternehmen investiert Felix Schoeller bewusst in die Nachwuchsförderung der Angelaschule Osnabrück, um die Brücke zwischen Bildung und Wirtschaft für junge Menschen zu stärken. Das praxisnahe Planspiel bietet Schülerinnen und Schüler eine sehr gute Möglichkeit, sich früh mit ökonomischen Themen und dem unternehmerischen Denken zu befassen und vermittelt Kompetenzen, die für Ausbildung, Studium und Beruf entscheidend sind. Wir freuen uns, hierbei unterstützen zu dürfen und hoffen, viele junge Menschen für die Wirtschaft begeistern zu können.“
„Mich interessiert besonders, wie Unternehmen planen, Entscheidungen treffen und auf Herausforderungen reagieren. Deshalb freue ich mich darauf, im Management Information Game wirtschaftliche Zusammenhänge praktisch zu erleben und neue Perspektiven und Herausforderungen auf Unternehmensführung kennenzulernen.“
Phillipp, Klasse 11b:
„Ich habe mich dazu entschieden, weil ich generell Interesse an solchen Dingen habe. Außerdem denke ich, dass so eine Erfahrung etwas für den weiteren Verlauf des Lebens bringen kann, indem man nützliche Skills dazulernt. Und natürlich auch, weil Freunde mich gefragt haben, wie bereits erwähnt, ich nichts dagegen habe, und gerne mit ihnen ein Produkt erarbeiten möchte.“
Mats, Klasse 11b
„Ich habe mich für das Management Information Game angemeldet, da ich mich persönlich sehr für unternehmerisches Denken und generell für das Entwickeln eines Produktes interessiere. Außerdem freue ich mich darauf, eine spaßvolle und informative Woche zusammen mit meinen Freunden zu erleben.“
Beim MIG handelt es sich um ein Wirtschaftsplanspiel für Schülerinnen und Schüler. Klingt trocken? Ist es aber nicht. Die Schülerinnen und Schüler schlüpfen in die Rolle von Führungskräften mittelständischer Betriebe und entwickeln unter Begleitung von Referentinnen und Referenten aus regionalen Unternehmen ein Produkt und eine Marketingstrategie. Sie „kaufen“ im Rahmen einer Computersimulation Material ein, treffen Investitions- und Personalentscheidungen und kalkulieren Preise, um ihre selbst gesteckten Unternehmensziele zu erreichen. Parallel dazu erhalten sie als Grundlage für ihre Arbeit Informationen und grundlegende betriebs- und volkswirtschaftliche Themen.
Wer nimmt am MIG teil?
Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs treten in Gruppen mit ihren unternehmerischen Ideen gegeneinander an.
Wie läuft das MIG ab?
Drei Gruppen, die miteinander konkurrierende Unternehmen darstellen, erhalten die Aufgabe, jeweils eine unternehmensspezifische Zielsetzung zu formulieren und in entsprechende Planungen und Entscheidungen umzusetzen. Die Entscheidungen werden im Anschluss an jede Spielrunde durch eine Computersimulation ausgewertet. Im Anschluss daran erhalten die Spielerinnen und Spieler entweder eine Bestätigung der von ihnen verfolgten Strategie oder haben Anlass, in der nächsten Spielrunde zu überdenken und zu korrigieren. Am Donnerstag werden die Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentiert.
Wer unterstützt das MIG?
Das Planspiel selbst wird angeboten über das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft gGmbH – ein Bildungsunternehmen, dass zukunftsorientierte Lernlösungen im wirtschaftlichen Bereich für niedersächsische Schülerinnen und Schüler anbietet. Gastgeberin Präsentationsabend am Donnerstag ist die Vereinigte Volksbank eG Bramgau Osnabrück Wittlage; verschiedene Osnabrücker Unternehmen unterstützen durch finanzielles Sponsoring.
In der Heilig-Kreuz-Kirche in Würzburg wurde heute gemeinsam mit den Gruppen der BBS im Marienheim Osnabrück und der Johannisschule Bremen ein Gottesdienst mit Bischof Dominicus gefeiert, wobei besonders erwähnt werden sollte, dass Simon, Simon, Vincent und Johannes ihre Aufgabe als Messdiener dabei ganz hervorragend erfüllt haben. 😉 Profis unter sich …
Bischof Dominicus betonte, dass es nun statt der zunächst geplanten großen Gruppe zwar eine kleine, aber feine sei, die sich in der Kirche versammelt habe, um nach dem Trubel der vergangenen Tage ein wenig zur Ruhe zu finden.
Das Banner zeigt die Handabdrücke einiger Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Anlässlich des Internationalen Tags der Pressefreiheit am 3. Mai besuchte die freie Journalistin Frau Dr. März im Rahmen der bundesweiten Initiative „Journalismus macht Schule“ die Klasse 11A und gab den Schüler:innen spannende Einblicke in ihre Arbeit.
Als investigative Journalistin mit Schwerpunkt auf medizinischen Themen berichtete sie aus ihrem Berufsalltag und erklärte, wie aufwendig gründliche Recherche und Quellenprüfung sein können. Besonders deutlich wurde dabei, welche Verantwortung Journalist:innen im Umgang mit sensiblen Informationen tragen.
Ein wichtiger Schwerpunkt ihres Vortrags war die Bedeutung des Grundgesetzes und der Pressefreiheit für eine demokratische Gesellschaft. Gleichzeitig betonte Frau Dr. März zentrale journalistische Grundsätze wie Wahrhaftigkeit, sorgfältige Recherche und die Achtung der Menschenwürde.
Auch der Einfluss Künstlicher Intelligenz auf den Journalismus wurde thematisiert. Gemeinsam diskutierten die Schüler:innen Chancen und Herausforderungen von KI – etwa bei Recherche, Informationsverarbeitung und der Glaubwürdigkeit von Medieninhalten in Zukunft.
Zum Abschluss ging Frau Dr. März auf die weltweite Entwicklung der Pressefreiheit ein und machte deutlich, dass unabhängiger Journalismus keine Selbstverständlichkeit ist. Der Besuch bot den Schüler:innen eine wertvolle Gelegenheit, Journalismus aus erster Hand kennenzulernen und über die Bedeutung freier Medien nachzudenken. Wir bedanken uns herzlich bei Frau Dr. März für ihren Besuch.
Großes abendliches Konzert auf dem Residenzplatz, erst „Alte Bekannte“, dann „Knallblech“ – von lyrisch bis laut, gute Stimmung und laute Beats auf einem vollen Residenzplatz.
Leise Töne aber zum Abschluss mit dem Lied „Engel“:
„Ein Engel, der dir freundlich zuwinkt, mit dir Kaffee trinkt, dich zu deinem Glück zwingt, und der manchmal mit dir Klartext spricht. Du sagst, diesen Engel gibt es nicht. Doch dieser Engel ist da, um dich zu schützen und zu halten. Dieser Engel ist da, jeden Tag, in verschiedenen Gestalten. Er lässt dich nie im Regen stehen. Er lässt dich nie allein, doch er ist leicht zu übersehn, denn er kann überall sein. Du hast ihn heute schon gesehn. Ich glaub, du kennst ihn längst. Und wenn du nicht mehr so viel denkst, dann wirst du es irgendwann verstehen.“
Fragt man ChatGpt, wie man Zukunft gestaltet, erhält man als Antwort: „Zukunft gestaltet man, indem man zuerst ein klares Bild davon entwickelt, was man erreichen oder verändern möchte und dann konsequent Entscheidungen trifft, die diesem Ziel näherkommen. Gleichzeitig entsteht Zukunft nie allein durch Planung, sondern auch durch die Fähigkeit, auf neue Entwicklungen flexibel zu reagieren und aus Erfahrungen zu lernen.“ Spannender Ansatz, um zu hinterfragen: Welchen Beitrag bringe ich, bringen wir ein? Wieviel Aktivität oder Passivität können wir uns leisten in Anbetracht der Herausforderungen, die unsere Zeit bietet?
„Gemeinsam Zukunft gestalten“ war auch der thematische Rahmen, unter dem sich Bundeskanzler Friedrich Merz in einer Podiumsdiskussion den Fragen junger Menschen gestellt hat. Er zeigte sich dabei selbstkritisch und betonte, er müsse an seiner Kommunikation arbeiten. Mit ihm diskutierten Amy Kirchhoff, Generalsekretärin der Bundesschülerkonferenz, und Lisa Quarch, TikTokerin und Geistliche Leiterin des BDKJ. Die Moderation übernahm Prof. Manuel Hartung.
Spotlights der Diskussion:
„Soziale Medien müssen als demokratischer Raum zurückgeholt werden.“ (Kirchhoff)
“Desinformation ist eine der größten Gefahren für unsere Demokratie.“ (Hartung)
„Je mehr Menschen gute Arbeit auf Social-Media-Kanälen machen, desto wehrhafter wird die Demokratie.“ (Quarch)
“Regulation ja, aber ein Verbot von Social Media ist undenkbar. Jedem sollte klar sein, dass das, was in der analogen Welt rechtswidrig war, in Social Media nicht einfach erlaubt ist.“ (Merz)
Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering im Gespräch mit dem 10. Jahrgang
Anlässlich des Europatages durfte die Angelaschule Hans Gert Pöttering begrüßen. Der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments sprach mit den Schüler:innen des 10. Jahrgangs über Europa, Demokratie und aktuelle politische Herausforderungen.
Pöttering, der von 1979 bis 2014 Mitglied des Europäischen Parlaments war und von 2007 bis 2009 dessen Präsident, berichtete aus seiner politischen Laufbahn. Besonders prägend für seinen Eintritt in die CDU sei die Politik Konrad Adenauer gewesen. Dessen Einsatz für Frieden, europäische Zusammenarbeit und die Orientierung an christlich-demokratischen Werten habe ihn nachhaltig beeinflusst. Dabei hob Pöttering besonders einen zentralen Satz des Grundgesetzes hervor: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“
Die Schüler:innen stellten zahlreiche Fragen zu aktuellen politischen Themen. Diskutiert wurden unter anderem die Wiedereinführung der Wehrpflicht, die Erweiterung der Europäischen Union sowie der Krieg in der Ukraine und dessen Folgen für Europa. Pöttering betonte, dass der Schutz von Frieden, Freiheit und Demokratie zu den größten Herausforderungen der Europäischen Union gehöre.
Auch das schwindende Vertrauen vieler Menschen in demokratische Institutionen wurde thematisiert. Pöttering warb dafür, sich aktiv für die Demokratie einzusetzen und den Dialog miteinander zu suchen. Auf Fragen zur politischen Entwicklung in Ungarn und zu Viktor Orbán äußerte er sich mit Blick auf demokratische Grundwerte innerhalb Europas.
Zum Abschluss schenkte Herr Pöttering der Schulbibliothek sein Buch „Europa, bleibe wachsam und werde stark!“ und ermutigte die Schüler:innen, Europa als gemeinsames Friedens- und Demokratieprojekt aktiv mitzugestalten.
Der Besuch bot den Jugendlichen die besondere Gelegenheit, europäische Politik aus erster Hand zu erleben und mit einem erfahrenen Politiker über die Zukunft Europas ins Gespräch zu kommen.
Tosca aus Jahrgang 10 fasst ihre Eindrücke über das Gespräch mit Herrn Pöttering so zusammen:
„Besonders interessant war, dass er uns viele seiner persönlichen Erfahrungen mitteilte, aktuelle politische Themen ansprach und sich die Zeit nahm, unsere Fragen ausführlich zu beantworten. Insgesamt fand ich die Veranstaltung sehr informativ und interessant für uns Schüler, da wir Politik so hautnah erleben konnten, um sie besser zu verstehen.“
Auch das OS-Radio war zu Gast und hat über den Besuch Hans Gert Pötterings berichtet: KLICK
Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier:
Einstellungen