Das Motto …

… „Hab Mut, steht auf!“ hat einfach auch noch einmal eine ganz andere Dimension. 😉 Die Qualität der Veranstaltung versöhnt in jedem Fall, dennoch hört man durchaus: „Wir werden unsere Betten in der nächsten Woche so feiern.“

Nichtsdestotrotz sind wir natürlich heute extra motiviert von den Isomatten gesprungen, denn es ist „Tag der Special Guests“ – einen sehen wir bei einer Veranstaltung und einer wird unsere Gruppe ergänzen. Vermutlich ist er schon auf dem Weg zu uns …

Nachdenkliches und Inspirierendes …

Ein paar Glanzstücke aus verschiedenen Veranstaltungen und Podiumsdiskussionen, unkommentiert als Denkanstöße wiedergegeben …

“Wir leben in einer Zeit, in der es immer leichter wird, Fake News zu generieren. Welche Verantwortung haben haben dann Kirche und Politik? Und was machen Desinformation und Vertrauensverlust mit der Demokratie?“ (Eric Mayer, ZDF-Moderator, u.a. „Pur+“)

“Die physikalische Realität gilt für alle. Wenn Fakten nicht mehr ernstgenommen werden, hat die Demokratie ein Problem.“ (Özden Terli, ZDF-Meteorologe)

“Dieses Bewusstsein muss gestärkt werden: Ich stehe ein mit meiner Person für das, was ich sage und schreibe, und zwar mit bestem Wissen und Gewissen.“ (Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz)

“Kinder sind nicht ganz anders als Erwachsene. Sie brauchen besonderen Schutz, sollten aber nicht auf pädagogischen Inseln leben.“ (Willi Weitzel, Fernsehmoderator, „Willi wills wissen“)

Sightseeing gehört auch dazu!

„Wir waren erst beim Theater auf dem Residenzplatz und dann in der Residenz und haben uns die historischen Prunkräume angesehen, zuletzt waren wir in der Hofkirche. Am besten gefallen haben uns das Spiegelzimmer, die Hofkirche und das Deckenfresco in der Residenz, weil diese am eindrucksvollsten waren. Es ist bemerkenswert, wie aufwändig und lange diese Kunst hergestellt wurde und was für ein Reichtum dahintersteckt.“ (von Simon, Simon, Vincent und Johannes)

Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt

Das Motto „Hab Mut, steht auf!“ bildete auch den Rahmen für den zentralen Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt, der auf dem Residenzplatz stattfand. Würzburgs Bischof Franz Jung zelebrierte ihn gemeinsam mit Vertretern der Partnerbistümer aus Tansania und Brasilien; rund 11.000 Gläubige waren vor Ort. Der Gottesdienst setzte einen besonderen Impuls im Rahmen des Kirchentages. Auf berührende Weise musikalisch gestaltet von der Jungen Domkantorei und Camerata Würzburg erzeugten meditative Impulse, die biblischen Texte und durchaus kritische Worte des Bischofs eine Einheit, die verkündete: Lassen wir uns von der Botschaft des Evangeliums berühren und mutig den Themen und Aufgaben unserer Zeit stellen. Das Wetter fügte der Veranstaltung noch eine ganz spezielle Dramaturgie hinzu: Während es zunächst in Strömen regnete, riss pünktlich zum Sanctus der Himmel auf und erfreute mit strahlendem Blau und Sonnenschein.

Die Klasse 6a besucht die Synagoge

Wir, die Klasse 6a, haben mit unserem Klassenlehrer Herrn Wilberts, unserer Reli-Lehrerin Frau Kassenbrock und unserem Reli-Referendar Herrn Kirchner am Montag, den 11.05.26, die Osnabrücker Synagoge besucht.

Dort mussten die Jungs eine Kippa aufsetzen. Als Frau Mohr da war, sind wir in die (eigentliche) Synagoge gegangen und haben uns einen Platz gesucht. Sie erzählte uns von der Synagoge und was alles in ihr vorhanden sein muss. Wir durften ihr zu allem in der Synagoge Fragen stellen. Interessant war auch die Torarolle, die wir uns genauer anschauen und hochheben durften. Sie war sehr schwer. Danach haben wir uns noch ein paar andere Räume der Synagoge angeschaut wie auch die Mikwe im Keller. Das ist ein Becken, wo gefiltertes Regenwasser drin ist, das soll an das Gebot erinnern, sich zu reinigen, sowohl geistlich als auch körperlich.

Am Ende haben wir noch ein Gruppenfoto gemacht. Das war ein schöner Einblick in die Osnabrücker Synagoge!

„Hab Mut, steh auf, …

… du bist gerufen. Die Welt braucht deine Arme, deine Hände und dein Herz. Hab Mut, steht auf, du bist gerufen!“ –

So heißt es in einem Lied, das auf der Eröffnung des Katholikentages gesungen wurde. Aber Mut, was heißt das? Wann bist du zuletzt etwas gewesen, das du als mutig bezeichnet hättest? Als du deine Grenzen überdacht und ein kleines Stück weitergegangen bist, als du dich sonst getraut hättest? Als du, wenn auch vielleicht zähneknirschend und zögerlich, deine Komfortzone verlassen hast? Als du um Hilfe gebeten hast, wo du allein nicht weitergekommen bist? Als du verstanden hast, dass Mut nicht immer Abwesenheit von Angst bedeutet und du es TROTZDEM versucht hast?

Und aufstehen, wofür? Für dich selbst, dein Leben und deine Ideen, wenn du merkst, dass es im alten Trott nicht weitergeht. Für andere, wenn du realisierst, dass sie deine Stimme brauchen. Für Klimaschutz, Menschenwürde und Demokratie – und wenn der Mut allein nicht reicht: Gemeinsam!

Wir wünschen euch einen gesegneten Himmelfahrtstag!