Kurz vor Abfahrt …

Fundstück bei Instagram, auf dem Account diokirche_krefeld:

Gott,

meckern über alles, was nicht gut läuft in unserem Leben, können wir zu genüge … Aber etwas ändern, das wollen wir meistens nicht. Sind zu bequem, mögen die gewohnten Sachen ja auch irgendwie, haben Angst vor Veränderung. Aber nur WIR selbst können unser Leben in die Hand nehmen und die Dinge ändern, die uns nicht gefallen. Es werden sich erst neue Türen öffnen, wenn WIR etwas investieren.

Gib du uns den Mut und die Kraft, neue Wege einzuschlagen und Veränderungen anzugehen, sodass wir zufrieden auf unser Leben schauen können.

Amen

Was könnte besser passen zum Motto des Katholikentags: „Hab Mut, steh auf!“

Nicht mehr lange …

Übermorgen geht es los … so langsam wird es kribbelig: Isomatten startklar? Schlafsäcke bereit? Tickets aufs Handy geladen? Was braucht man sonst noch, um gemeinsam mit vielen anderen in einer Schule zu übernachten?

Aber nicht nur die ganz „handfesten“ Vorbereitungen nehmen ihren Lauf – auch inhaltlich setzt man sich langsam mit der Veranstaltung auseinander: Welche Programmpunkte sollen es sein an den verschiedenen Tagen? Gottesdienst? Podiumsdiskussion? Mitmachwerkstatt? Sightseeing? Oder einfach treiben lassen im bunten Gewimmel von Menschen verschiedener Nationen und Konfessionen?

Die Motivation der Teilnehmenden jedenfalls ist hoch: Auf die Frage, warum er den Katholikentag besucht, antwortet Simon, Jahrgang 11: „Ich fahre zum Katholikentag, weil ich mich in der Kirche sehr verwurzelt fühle und weil ich gern mit Freunden eine schöne Zeit haben möchte, die sich ähnlich in der Kirche wohlfühlen. Ich freue mich auf die Stadt an sich und auf die Aktionen: Zudem finde ich es angenehm, einmal eine kurze Auszeit von der Schule zu haben und trotzdem etwas Sinnvolles zu machen.“

Dem ist wohl wenig hinzuzufügen …

Leseförderung im Fachunterricht: Klasse 5a entdeckt die Ursprünge Roms

Wie und warum wurde aus einem kleinen Dorf am Tiber die mächtige Großstadt Rom? Mit dieser Frage beschäftigte sich die Klasse 5a im Geschichtsunterricht – und trainierte dabei ganz nebenbei intensiv ihre Lesekompetenz.

Gemeinsam mit Herrn Koltermann und Frau Blaschke erprobten die Schüler:innen verschiedene Methoden der Leseförderung im Fachunterricht. Um die oft anspruchsvollen Sachtexte besser erschließen zu können, lag ein besonderer Fokus auf der Weiterentwicklung der Leseflüssigkeit. Durch gezielte Übungen zum Sichtwortschatz sowie abwechslungsreiche Leseformate konnten die Kinder ihre Fähigkeiten Schritt für Schritt erweitern: Wenn Schüler:innen einen großen Sichtwortschatz besitzen und damit viele Wörter automatisch erkennen können, ohne sie buchstabenweise zu entschlüsseln, müssen sie weniger Energie ins Entziffern selbst stecken und haben mehr Kapazität, den Inhalt zu durchschauen.

Ob beim „Würfellesen“, beim chorischen Sprechen oder bei spielerischen Übungen – die Motivation war groß und die Lernfreude deutlich spürbar. Die Schüler:innen arbeiteten engagiert mit und zeigten, dass sich fachliches Lernen und Lesetraining gewinnbringend miteinander verbinden lassen. Herr Koltermann fasst diese Beobachtung wie folgt zusammen: „Im Zuge der Leseförderung im Fachunterricht geht es darum, dass Schüler:innen gezielt dabei unterstützt werden, fachtypische Texte zu verstehen, kritisch zu hinterfragen und für das eigene Lernen nutzbar zu machen.“

Nicht zuletzt die PISA-Studien der vergangenen Jahre legen nahe, dass das Lesen die Schlüsselkompetenz schlechthin ist, um eine aktive Teilhabe an der Gesellschaft und politische Partizipation zu ermöglichen. Die Bedeutsamkeit von Lesekompetenz reicht also weit über schulischen Erfolg hinaus: Wer Texte und ihre Informationen verstehen, einordnen und auf diese Weise auch bewerten kann, ist besser in der Lage, sich eine fundierte Meinung zu bilden.

Die Fachschaft Deutsch unserer Schule misst der Leseförderung aus benannten Gründen eine zentrale Bedeutung bei. Eine Arbeitsgruppe hat sich auf den Weg gemacht, ein Lesecurriculum für die verschiedenen Jahrgänge zu entwickeln. Eine vertiefende Fortbildung in Kooperation mit der Universität Hannover, unterstützt durch die Dombuchhandlung Osnabrück, ist in Planung.

Fachobfrau Janine-Rörsch-Eisenberg zeigt dabei eine klare Perspektive auf: „Die Angelaschule soll sich als lesefreundliche Schule weiterentwickeln: ein Ort, an dem vielfältige Leseanreize geschaffen werden und die Lesekompetenz zugleich systematisch und nachhaltig gestärkt wird. Leseförderung verstehen wir dabei als gemeinsame Aufgabe, die künftig noch stärker in den schulischen Alltag integriert werden soll.“

Drei Tage noch – Katholikentag 2026 – Nice to know

Was?

Der 104. Katholikentag findet vom 13.-17. Mai 2026 statt. Katholikinnen und Katholiken, aber auch Gläubige anderer Konfessionen aus Deutschland, Europa und der ganzen Welt kommen zusammen, um gemeinsam zu beten, zu feiern und über politische, gesellschaftliche und kirchliche Themen zu diskutieren. Zu erleben gibt es Podiumsdiskussionen mit Prominenten aus Kultur und Politik, Gottesdienste, Konzerte und vieles mehr.

Der Leitspruch des Kirchentages lautet: „Hab Mut, steh auf.“

Wohin?

Würzburg liegt in Bayern, am Fluss Main. Mit ca. 133 000 Einwohnern ist es die sechstgrößte Stadt des Bundeslandes. Würzburg ist bekannt für seine Universität, seine historischen Gebäude und die Weinberge in der Umgebung. Mit dem Zug werden wir, sofern die deutsche Bahn zuverlässig ist, etwas mehr als vier Stunden nach Würzburg brauchen.

Wer?

Von der Angelaschule fahren Schüler aus Jahrgang 11 sowie Herr Biemann, Frau Kassenbrock und Frau Blaschke nach Würzburg. Die Christus-König-Gemeinde finanziert dabei dankenswerterweise die Eintrittskarten der Elftklässler.

Auch Vertreterinnen und Vertreter der BBS Marienheim und der Johannisschule Bremen (beides Stiftungsschulen) werden wir vor Ort treffen. Ursprünglich war seitens der Schulstiftung eine deutlich größere Fahrt geplant, die so jedoch nicht zustande kam, aber – wir fahren trotzdem!

Wir freuen und auf ein buntes, interessantes Programm und viele spannende Begegnungen!

Einblick in die Landespolitik: Jahrgang 11 besucht den Niedersächsischen Landtag

Einen interessanten Tag erlebte der 11. Jahrgang der Angelaschule Osnabrück bei seinem Besuch im Niedersächsischen Landtag in Hannover. Ziel der Exkursion war es, politische Prozesse vor Ort kennenzulernen und einen direkten Einblick in die Arbeit eines Landesparlaments zu erhalten.

Zu Beginn führte ein Informationsfilm in die Aufgaben und Strukturen des Landtags ein. Dabei wurden grundlegende Prinzipien der parlamentarischen Demokratie erläutert – von der Gewaltenteilung über die Rolle von Fraktionen bis hin zu den Abläufen von Gesetzgebungsverfahren.

Im Anschluss hatten die Schüler:innen Gelegenheit, auf der Besuchertribüne Platz zu nehmen und eine laufende Plenardebatte live zu verfolgen. So konnten sie parlamentarische Diskussionen unmittelbar und authentisch miterleben.

Ein besonderes Highlight bildete das anschließende Gespräch mit drei Landtagsabgeordneten der Fraktionen CDU, Bündnis 90/Die Grünen und AfD. In einer offenen Fragerunde nutzten die Schüler:innen die Möglichkeit, ihre eigenen Fragen zu stellen. Dabei ging es sowohl um aktuelle politische Themen – etwa den Tankrabatt, die Diskussion um eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht sowie die Energie-, Wirtschafts- und Außenpolitik sowie den Ukrainekrieg – als auch um den politischen Alltag und die Arbeitsweise im Parlament.

Die unterschiedlichen Positionen der Abgeordneten boten den Jugendlichen einen anschaulichen Einblick in die Vielfalt demokratischer Meinungsbildung und regten zu weiterführenden Diskussionen auf der Rückfahrt an.

Der Schulpark der Angelaschule ist aus dem Winterschlaf erwacht

Mit den steigenden Temperaturen und den ersten warmen Sonnenstrahlen zeigt sich unser Schulpark wieder in neuem Glanz: Die Obstbäume blühen in frischen Farben und die Bienen summen fröhlich durch die Luft. Nach einer ruhigen Winterpause, die die fleißigen kleinen Helferinnen in einer Wintertraube in ihrem Bienenstock verbracht haben, sind sie nun zurück und schon bereit, Bestäuberarbeit zu leisten, unseren Park damit in eine blühende Oase zu verwandeln und uns den leckeren Angela-Honig zu liefern.

Leider hat ein Bienenvolk den Winter nicht überlebt. Die verbliebenen vier Völker sind zu Beginn des Frühjahrs in neue Bienenbeuten umgezogen, die nun für alle aus dem Klassentrakt gut sichtbar an der Streuobstwiese stehen. Diese Beuten wurden vom Förderverein der Angelaschule gestiftet und von einigen Schülerinnen des Seminarfachs „Urbi et orbi“ liebevoll bemalt. Die bunten Motive schmücken die Beuten und geben den Bienen ein neues zu Hause, in dem sie sich sichtlich wohlfühlen und hoffentlich viel Honig produzieren werden. Die erste Honigernte wird voraussichtlich Anfang Juni stattfinden – ein besonderes Ereignis, auf das sich bereits alle freuen.

Falls ihr bald also ganz in weiß gekleidete Personen mit komischen Hüten durch den Schulpark spazieren seht, handelt es sich dabei nicht um verirrte Außerirdische, sondern um unsere Nachwuchs-Imker:innen aus der Schulpark-AG bzw. dem Schulpark-WPK. Damit unsere Jung-Imker:innen auch immer gut geschützt an den Bienen arbeiten können, hat der Förderverein der Angelschule zudem noch neue, hochwertige Imker-Handschuhe gespendet. Wenn auch ihr Interesse daran habt, euch mit dem Leben der Honigbiene näher zu beschäftigen, leckeren Honig zu ernten und natürlich auch zu probieren, kommt im neuen Schuljahr in die Schulpark-AG oder wählt den Schulpark-WPK!

Ein ganz herzlicher Dank geht an dieser Stelle an alle, die dazu beigetragen haben, dass sich unsere Schulbienen in unserem Schulpark so wohl fühlen und gut umsorgt werden: dem Förderverein für die finanzielle Unterstützung zur Anschaffung neuer Materialien, den Schülerinnen des Seminarfachs „Urbi et orbi“ für die liebevolle Gestaltung der Beuten, dem gesamten Team der Schulpark-AG bzw. des Schulpark-WPKs, das sich regelmäßig um das Wohl der Bienen kümmert, sowie unserem Imker-Paten Siegfried Flegel, der uns auch in diesem Jahr schon wieder mit Rat und Tat zur Seite stand.

Klassenzimmer wird Kreativagentur

Schüler:innen der Angelaschule gestalten die Studierendenkampagne für den Standort Osnabrück 2026 aktiv mit

Stimmengewusel auf den Gängen, vollgepackte Rucksäcke, Unterrichtsmaterialien unter dem Arm: Alltag an der Angelaschule. Für Isabell Sollmann und Sarah Kopp von der Marketing Osnabrück GmbH dagegen eine einzigartige Chance, direkt mit der Zielgruppe im Workshop zu arbeiten.

Am 20. April 2026 waren sie im Rahmen der gemeinsamen Studierendenkampagne für den Standort Osnabrück 2026 zu Gast in zwei Klassen des 11. Jahrgangs. Ziel der Kampagne ist es, den Studienstandort Osnabrück sichtbarer zu machen aus der Perspektive derjenigen, die kurz vor einer wichtigen Entscheidung stehen: Welcher Studiengang passt zu mir? Welche Stadt fühlt sich richtig an? Und was erwarte ich von meinem Studienort? Statt nur über diese Fragen zu sprechen, wurden die Schüler:innen selbst Teil der Antwort.

51 Schüler:innen schlüpften in die Rolle einer Marketingagentur. In Gruppen arbeiteten sie mit zehn vorgegebenen Claims. Sie setzten sich intensiv mit der Semantik einzelner Wörter auseinander und diskutierten, wie Sprache Wahrnehmung beeinflusst. Anschließend wählten sie ihren Favoriten aus, begründeten ihre Entscheidung und pitchten ihre Ergebnisse vor der Gruppe. Im Anschluss entwickelten sie eigene kreative Vorschläge, die ebenfalls präsentiert und diskutiert wurden.

Dabei wurde deutlich, wie stark einzelne Begriffe wirken können und wie sehr Sprache die Wahrnehmung beeinflusst. Die Schüler:innen hinterfragten Wortwahl, Bedeutung und Wirkung und entwickelten daraus eigene kreative Ideen für die Kampagne.

Der Workshop bot den 17-jährigen Schüler:innen einen praxisnahen Einblick in das Berufsfeld Marketing und Kommunikation. Gleichzeitig lieferten sie wertvolle Impulse für die Kampagne – direkt aus der Lebensrealität zukünftiger Studierender. Diese Impulse sind nicht nur theoretisch, sondern fließen direkt in die finale Kampagne ein – ein echter Mehrwert für beide Seiten.

Wir bedanken uns für die Zusammenarbeit mit der Marketing Osnabrück GmbH, der Universität Osnabrück sowie der Hochschule Osnabrück. Ein gelungenes Beispiel dafür, wie Schule und Praxis Hand in Hand gehen.