



„Was möchtet ihr werden? Wie stellt ihr euch eure Zukunft vor?“ Diese Fragen am Ende der Erzählungen des gelben Rucksacks von seinen Erlebnissen in Kamerun beantworteten die Schüler:innen der 6. Klassen konkret: „Lehrerin“, „Arzt“, „Ingenieurin“, „Tischler“, „Sozialarbeiterin“. Viele Kinder weltweit, die sie in den Projektstunden kennen gelernt haben, haben ähnliche Vorstellungen. Alexis möchte (Öko-)Bauer auf seiner eigenen Finca werden, im Hochland von Kolumbien, wie seine Eltern. Louisette und Valeria auf Madagaskar wünschen sich, zu einer weiterführenden Schule zu gehen, damit sie überhaupt einen guten Beruf erlernen können. Die Schüler:innen erfuhren von Fatema und Chumki aus Bangladesch, wie toll die begrünten Dächer der Hütten in ihrem Viertel sind als Schutz vor der starken Sonne und damit auch als Kühlung. Sie wollten es selbst lernen. Und jetzt können sie es auch anderen Familien zeigen, ihre eigenen Hütten zu begrünen, um dann auch selbst Früchte zu ernten. Begleitet durch Probieren von getrockneten und gerösteten Maiskörnern und dem Anprobieren der „superwarmen“ Alpakapullover tauchten die Schüler:innen ein in die Lebenswirklichkeit von Angel in den Bergen zwischen den Vulkanen in El Salvador. Faszinierend zu erfahren, wie Angel mit seinen Eltern lernt, aus selbstgemachten Lehmziegeln erdbebensichere Häuser zu bauen.



Melchior aus Kamerun erzählte Rucky Reiselustig (und damit auch den Schüler:innen der 6. Klassen), dass er zur Schule gehen kann und dann später seinen Wunschberuf – Arzt – erlernen kann. Als die Schüler:innen erfuhren, dass nicht alle Jugendlichen in Kamerun eine Ausbildung machen können – so wie es für uns hier selbstverständlich zu sein scheint – weil ihre Eltern kein Geld dafür haben, wollten sie den Menschen dort helfen. Sie haben geplant, Spenden zu sammeln für das Misereor-Projekt, das vielen Jugendlichen in Kamerun in ihrer Ausbildung hilft.
Vor einigen Tagen konnte die gesamte Schulgemeinschaft schon die von der 6d gebackenen leckeren Muffins, Kuchen und Donuts genießen – als „Solibrotaktion für Kamerun“.






































