MEMENTOTE, HOMINES SVPERBI: „NOS NATVRA VTIMVR, NATVRA NOBIS NON VTITVR!“
Bedenkt, Ihr hochmütigen Menschen: „Wir brauchen die Natur, die Natur braucht uns nicht!“
In unserem Doppelchronogramm für das Jahr 2020, in dem die Jahreszahl zweimal enthalten ist, nehmen wir Bezug auf mahnende Worte unseres früheren Bundespräsidenten Richard von Weizäcker. Er erinnert uns an die Stellung des Menschen innerhalb der Natur und an die Gefahr, in die der Mensch sich bringt, wenn er die Natur zerstört:
„Der Mensch braucht die Natur, die Natur den Menschen nicht. Der Mensch ist Teil der Natur, er ist ihr nicht übergeordnet. Erst wenn er das begreift, hat er eine Überlebenschance.“
Am 22. Dezember brummte es noch einmal in unserer Aula: Bei stimmungsvollem Scheinwerfer- und Laserlicht bewunderten eine große Zahl ehemaliger Theaterschülerinnen und -schüler, darunter auch einige der ersten Theatergeneration, die in Bildtafeln festgehaltene Vielzahl an Theaterproduktionen aus zwei Dekaden. Sie lauschten den lustigen Anekdoten zu den vergangenen Aufführungen und bestaunten Szenenausschnitte aus „Les Misérables“, unserem Stück, welches die jetzige AG vom 6. bis zum 9. Februar 2020 zur Aufführung bringen wird.
Am
wichtigsten war es jedoch, die damaligen Weggefährten wiederzutreffen und sich
über die schönen Theatererfahrungen an der Schule und deren
persönlichkeitsprägenden Einfluss, über den sich alle einig waren,
auszutauschen. Bei intensiven Gesprächen erlebten wir eine tolle Partynacht,
die wir tanzend und glücklich über die nun schon so lange bestehende und sich
stetig anreichernde Interessensgemeinschaft engagierter und kreativer Leute
erst spät ausklingen ließen.
Dieses Ja, das Maria gesprochen hat, stand im Mittelpunkt unseres diesjährigen vorweihnachtlichen Gottesdienstes. In Texten und Liedern ging es um die Frau, ohne die nie Weihnachten geworden wäre, und um ihren Lobgesang, von dem das Lukasevangelium erzählt: Magnificat – Meine Seele preist die Größe des Herrn und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter (Lk 1,46f.). Maria hält die Hoffnung im Herzen, dass noch nicht aller Tage Abend ist. Dass Gott sich uns zuwendet und unsere Ängste und Trauer in Freude verwandelt. Dass Gerechtigkeit und Frieden kommen werden. Dass Heil und Heilung möglich sind und selbst der Tod keine Macht mehr über uns hat.
Eine große Gruppe von Blechbläsern unserer Schule erfüllte die Franziskuskirche mit weihnachtlicher Musik und sorgte dafür, dass wir in Marias Jubel einstimmen konnten: “Mit dir, Maria, singen wir von Gottes Heil in unsrer Zeit.” Schülerinnen und Schüler der Klassen 5c, 8d und des Religions-Leistungskurses des Jahrgangs 12 gestalteten den Gottesdienst mit. Sie liehen Maria ihre Stimmen und formulierten Hoffnungszeichen 2019 – Dinge in der großen und kleinen Welt, die uns Mut machen und zeigen, dass Marias Hoffnung auch in unserer Zeit angekommen ist. Der Gottesdienst machte Lust, weiterhin in Marias Spur unterwegs zu sein – prophetisch, hoffnungsvoll und mit viel (jugendlicher) Begeisterung.
Die Schulgemeinschaft der Angelaschule wünscht allen frohe Weihnachten und Gottes Segen für das neue Jahr!
Bis zu den Weihnachtsferien wird die Handy-Sammelbox noch in der Pausenhalle stehen. Also könnt ihr noch bis Freitag eure alten Handys dort hineinwerfen. Danke!!!
Unsere-Welt-AG und Chor-AG feiern mit Gästen der Tagespflege und Schwestern des Klosters
Nachdem
im Frühjahr ein gemeinsames Singen der Chor-AG, der Gäste der Tagespflege und
der Schwestern sehr gut angekommen war und alle beglückt hatte, fand nun die
geplante Fortsetzung dieser gemeinsamen musikalischen Aktivität statt.
Am
Nachmittag des 10. Dezembers trafen wir uns zu einem vielfältigen Programm mit
vielen gemeinsam gesungenen traditionellen Adventsliedern. Daneben konnte die
Chor-AG auch modernere weihnachtliche Klänge präsentieren. Mitglieder der
Unsere-Welt-AG und Teilnehmerinnen der letzten Peru-Fahrt stellten in einem
sehr lebendigen Vortrag mit vielen Bildern das Miramar-Projekt sowie ihre Reiseerfahrungen
vor.
Die
Zeit verging bei dem abwechslungsreichen Programm viel zu schnell; wir mussten
unseren Plan sogar mit Rücksicht auf die Abholzeiten der Tagespflege-Gäste
abkürzen. – Ein wirklich bereichernder Kontakt zu allen Bewohnerinnen und Gästen
unseres alten Kloster- und Schulgebäudes!
Seit 20 Jahren führt die Schulgemeinschaft der Angelaschule zum Fest des Hl. Nikolaus eine Solidaritätsaktion zugunsten Bedürftiger in der Nachbarschaft der Schule durch. In Zusammenarbeit mit den Schwestern der Ursulinen, dem Caritasausschuss der Pfarrei Christus König, der KiTa Haus St. Raphael, der Wärmestube und dem SKM unterstützen wir auch in diesem Jahr mit Lebensmittelspenden zahlreiche bedürftige Familien mit Kindern, Alleinerziehende, (obdachlose) Einzelpersonen und Flüchtlinge in Haste und Umgebung und möchten ihnen auf diese Weise zum Nikolausfest eine Freude machen.
Vor 20 Jahren haben wir die Aktion ins Leben gerufen. Damals haben die Schwestern der Ursulinen Einzelpersonen und Familien persönlich unterstützt. Nach immer umfangreicherem Spendenaufkommen suchten wir die Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen, die jetzt die Spenden unserer Schülerinnen und Schüler an Bedürftige weiterverteilen.
Angesichts der steigenden Hilfsbedürftigkeit vieler Menschen, auch vor unserer Haustür, haben wir Jahr für Jahr die Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern gebeten, die Aktion durch eine Lebensmittelspende zu unterstützen. Mit den vielen schön dekorierten Paketen, Päckchen und Weihnachtsgrüßen tragen wir dazu bei, dass Frauen, Männern und Kindern die Vorweihnachtszeit ein wenig erleichtert wird. Auch in diesem Jahr wurde das Spendenaufkommen noch einmal gesteigert. Allen Schülerinnen und Schülern und ihren Familien sagen wir stellvertretend für die Unterstützten herzlichen Dank und vergelt’s Gott.
Der Adventsbasar der Angelaschule sprengte alle Grenzen
Die 148 Sitzplätze im Café Schneezauber reichten so gerade aus, um zwischen 15 und 16 Uhr alle Gäste aufzunehmen, die den Nachmittag mit einer Tasse Kaffee beginnen wollten. Nach dem Genuss der leckeren, selbstgebackenen Torten verteilte sich der Ansturm auf dem Pausenhof und im Aulagebäude der Schule, wo allerdings auch von Anfang an Gedränge herrschte. Alle kauften beim Basar in der Aula die liebevoll selbstgebastelten Geschenke, Plätzchen und Backmischungen. Auch der Honig aus der schuleigenen Imkerei, die Patchwork-Arbeiten und künstlerische Eigenproduktionen begeisterten Eltern, Großeltern und Freunde. Und dann musste natürlich noch eine Handvoll Lose gekauft werden, denn die Preise, die man bei der Tombola gewinnen konnte, waren äußerst verlockend. Inzwischen war es draußen fast dunkel, so dass nun die heißen Angebote im Freien dufteten: Den Waffeln, Bratwürstchen und dem Eintopf aus dem riesigen Zeltlagertopf konnte man nicht widerstehen. So mit süßen und kräftigen Speisen gesättigt, die Einkäufe vom Basar vorsichtig verpackt und die Tombolagewinne auf der Schulter, gingen alle sehr zufrieden nach Hause – und das mit dem guten Gefühl, auch noch unsere Patenschule in Lima unterstützt zu haben. Vielen Dank an alle Mitwirkenden des Adventsbasars für die tatkräftige Hilfe in allen Bereichen.
In der blauen Ecke: 126 Schülerinnen und Schüler, die bereit sind, sich ihrem Gegner über den Zeitraum einer ganzen Nacht zu stellen. In der roten Ecke: 3 Runden gefüllt mit – auf den ersten Blick – unlösbar erscheinenden Aufgaben.
Mit diesen Voraussetzungen ging
vergangenen Freitag die „Lange Nacht der Mathematik“ an der Angelaschule in die
4. Runde. Der Gegner unserer siegeswilligen Kämpferinnen und Kämpfer zeigte
sich in diesem Jahr wie immer stark und vielseitig: Wie viele zwei- bzw.
dreistellige Mirpzahlen gibt es im Fünfersystem? Wie viele Züge braucht es
mindestens, bis alle Springer in den Ecken eines 3×3-Schachfeldes einmal die
Seite getauscht haben? Wie löst man einen 3D-Sudokuwürfel?
Dies sind nur einige der schwer
bezwingbaren Aufgaben, die die Nacht neben steigender Müdigkeit mit sich
brachte. Aber genau diese Müdigkeit war den Schülerinnen und Schüler fast nicht
anzumerken. Wie oft passiert es, dass einem Lehrer die Zettel mit Matheaufgaben
(!) nachts um halb zwei von Schülerinnen und Schülern gewissermaßen aus der
Hand gerissen werden? Dieser Ehrgeiz führte letztendlich dazu, dass die Teams
der Jahrgänge 6 und 7 gegen fünf Uhr morgens in die dritte Runde einziehen
konnten. Auch die höheren Stufen zeigten ihren sportlichen Ehrgeiz und zogen
alle in die zweite Runde ein. Dies ist insbesondere erwähnenswert, wenn man
bedenkt, dass die beiden Teams die Jahrgänge 10 und 12 aus je maximal vier
unermüdlichen Knoblerinnen bzw. Knoblern bestand.
Wie auch in den Jahren zuvor zeigte sich die Mathematik am Ende weniger als Gegnerin, sondern vielmehr als Anlass für eine gelungene Nacht, die am Samstagmorgen gegen 07.30 Uhr ihr Ende fand. Für dieses Jahr sind die Aufgaben (weitestgehend) besiegt. Doch die nächste „Lange Nacht der Mathematik“ ist bereits am 20.11.2020. Save the date!