Weltethos – ein Bild

Letztens haben wir, der Relikurs rel2 versucht, das Prinzip des Weltethos und die Weltreligionen den Schüler*innen der Klasse 10d näherzubringen. Zunächst durften sie selbst ihre Kenntnisse loswerden, bevor wir sie mit dem direkten Vergleich der Religionen (in der Ausstellung in der Pausenhalle) konfrontierten.

Für das Ende der Stunde hatten wir uns ein „Abschlussspiel“ ausgedacht, wodurch die Schüler*innen einmal reflektieren durften, was sie aus dem Vortrag und dem Gang durch die Ausstellung mitgenommen hatten. Dazu warfen sie sich ein Garnknäuel untereinander zu und gaben so das Wort weiter.

Unsere neuen 5. Klassen

Beim Kennenlerntag heute Nachmittag haben die Schülerinnen und Schüler der vier neuen 5. Klassen ihre Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer kennengelernt. Frau Kassenbrock, die Koordinatorin für die Unterstufe, ordnete alle Kinder ihren Klassen zu und so konnte schon heute die erste „Unterrichtsstunde“ im Klassenraum stattfinden. Die Eltern hörten sich in dieser Zeit bei Kaffee und Kuchen, für den wir uns bei den Eltern der jetzigen 5. Klassen bedanken möchten, wichtige Informationen zum neuen Schulbeginn in der Aula an. Nach der Kennenlernstunde  blieb für alle neuen Fünftklässler ebenfalls noch Zeit zum Kuchenessen und für einen ersten Kletterparcours durch den Seilgarten. Plötzlich schien es so, als gehörten alle schon ganz zur Schulgemeinschaft der Angelaschule. Tolle Fotos gibt es in der Bildergalerie

Die neuen Klassenlehrerteams:

  • 5a Frau Schüring und Herr Vogler
  • 5b Frau Blaschke und Frau Niemeyer
  • 5c Herr Nyhoff und Frau Weitkamp
  • 5d Frau Riehemann und Frau Dietrich

WPK Natur und Technik unterwegs

Der WPK Natur und Technik ist mit den im Kurs erarbeiteten Lernstationen zum Thema „Bionik“ zu benachbarten Grundschulen gegangen und mit vielfältigen Erfahrungen zurückgekehrt.

Beim Fachgebiet Bionik geht es darum, geniale, im langen Prozess der Evolution optimierte Phänomene in der Natur aufzuspüren und sie als Vorbild für technische Nachbildungen zu nutzen. Ein einfaches Beispiel ist der aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenkende Klettverschluss, der die hakenförmigen Borsten der Klettfrucht nachahmt. Auch berühmte Erfinder wie Leonardo da Vinci oder Otto Lilienthal haben sich bei der Konstruktion ihrer Flugobjekte am Segelflug der Vögel oder den Propellerflügeln von Flugsamen orientiert, wie ihre Aufzeichnungen dokumentieren.

Die Achtklässler hatten eindrucksvolle Beispiele herausgesucht und boten ein Lernkarussell mit fünf Forscherstationen an. Und die wissbegierigen Grundschüler löcherten die „Experten“ mit Fragen, stellten spontane Querverbindungen her und freuten sich beim Hantieren mit Lupe, Pipette und Pinsel. Krönender Abschluss war die Außenstation mit dem Start einer Wasserdruck-Rakete, bei der das Rückstoßprinzip hautnah mit einer Gopro-Kamera festgehalten wurde. Das Video und Fotos dieser munteren Forscherstunden gibt es in der Bildergalerie.

 

Begegnung mit dem Islam

Klasse 7a besucht die Moschee der Ahmadiyya-Gemeinschaft

Ausgehend von der Auseinandersetzung mit dem Islam als Weltreligion im Unterricht wurde mit den Schülerinnen und Schülern des evangelischen Religionskurses und dem katholischen Teil der 7a unter Begleitung von Frau Peters, Herrn Fornefeld und Frau Littek ein Moscheebesuch geplant, da die Schüler im Vorfeld ein hohes Interesse gezeigt haben.

Besucht wurde dabei die Ahmadiyya-Muslim-Gemeinschaft, die in ihrem Glauben einem islamischen Reformer, Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad, folgt. Besonders hervorzuheben ist der Dialog des Imams Mustansar Ahmad mit den Schülern, da er viele Fragen der Lerngruppen beantworten konnte.

Nach der dritten Stunde machten wir uns auf dem Weg zur Moschee an der Atterstraße. Als wir ankamen, zogen wir die Schuhe aus, um das Gotteshaus betreten zu können. Hierbei verhielten sich die Schüler sehr bedächtig. Der Innenraum der Moschee wirkte zunächst recht kahl und wenig fixiert, welches der Imam aber später näher erklärte. Besonders fielen dabei der Teppichboden und eine Gebetsuhr auf, welche die Schüler sehr interessierte.

So erklärte der Imam, dass auf dieser Uhr die Gebetszeiten der Muslime stehen. Dabei wird von rechts nach links die Gebetszeit angegeben, beginnend beim Morgengebet (Fajr) um 4.00 Uhr morgens, dem Mittagsgebet (Zohar) um 14.00 Uhr, dem Nachmittagsgebet (Assr) um 18.00 Uhr, dem Abendgebet (Maghrib) um 22.00 Uhr und dem Nachtgebet (Ischa) um 23.15 Uhr. Die sechste Gebetsuhr steht für das Freitagsgebet (Jumma). Dabei richten sich das Morgen- und Abendgebet nach dem Auf- bzw. Untergang der Sonne und geben dabei auch im Fastenmonat Ramadan die Zeit an, in der nichts gegessen und getrunken werden darf.

In der Moschee gibt es zwei getrennte Gebetsräume – einen für die Männer und einen für die Frauen. Der Imam zeigte den Schülern auf Nachfrage bestimmte Gebetshaltungen während der fünf Tagesgebete und erklärte, wofür diese stehen. Dabei erläuterte er, dass Männern angeraten wird, immer in der Moschee zu beten, wobei Frauen davon aus gewissen Gründen befreit werden können. Reisende oder Berufstätige können durch das Zusammenlegen von zwei Gebeten ebenfalls die Pflichten des Islams erfüllen.

Wir danken dem Iman herzlich für die tolle Führung und den bereichernden Dialog zwischen dem Christentum und dem Islam. Es waren sehr aufregende und interessante Stunden mit den neugierigen und motivierten Schülerinnen und Schülern. Wir hoffen, dass ihr euch noch lange an diese schönen Stunden erinnern werdet!

Wettbewerb „Mein Lieblingsleseort“

„Mein Lieblingsleseort“ war das Motto des Wettbewerbs, an dem sich die Klasse 7b beteiligte. Die Schülerinnen und Schüler haben den Seilgarten im Angelapark ausgesucht und sich dort lesend fotografieren lassen. (Dass dabei das ein oder andere Buch auf dem Kopf stehend gelesen wurde, haben nur Insider bemerkt.) Das Foto wurde von der Jury des Wettbewerbes prämiert und für die Ausstellung ausgewählt. Eine Abordnung der Klasse war mit Klassenlehrerin Frau Hestermeyer bei der Preisverleihung in der Stadtbibliothek.

Wassersporttag am Alfsee

Exkursion des Sporttheorie-Kurses 11 am 7. Juni 2018

8:20 Uhr: Empfang unserer 22 Sporttheorieschüler und uns zwei Begleitern am Alfsee zur Exkursion der „Wassersporttage“ durch die Organisatoren der Landesschulbehörde.

8:30 Uhr: Fototermin am Ufer und bei strahlendem Sonnenschein, dann umkleiden: Neoprenanzüge anziehen, Helm aufsetzen und schnell über den langen Steg zu Lift 2 der Wasserskianlage, welche die ersten 120 Minuten für uns reserviert war.

9:00 Uhr: Einweisung in Sicherheit und Technik sowie Anlegen der Schwimmwesten und dann endlich aufs Wasser: Während manche sofort zum Fahren kamen und es sie erst in der ersten Kurve von den Skiern holte – oder noch nicht mal dort – brauchten andere von uns ihre 3-4 Starts, um rauszuhaben, wie das Wasserskifahren funktioniert. Nur einer, J. B., ging lässig ab auf seinem Wakeboard und fuhr mal rasant, mal gemütlich und fast liegend seine 6 Runden am Stück und ließ auch die „Kicker“ (Schanzen) nicht außen vor. Nach einer gefühlten halben Stunde – alle stellten sich immer wieder triefnass, aber lächelnd und voll motiviert an – hatten es wirklich alle raus und fuhren immer ihre ein bis drei Runden durch, probierten jetzt auch mal das Wakeboard. So waren sich am Ende unserer Wasserzeit alle einig, dass diese Sportart viel Spaß macht und man so etwas unbedingt wiederholen sollte.

10:30 Uhr: Neoprenanzüge aus und in Badesachen auf zum Beach. Hier haben wir den Rest des Tages verbracht: mit Beach- und Wasservolleyball sowie Zirkus-/ Artistiktraining und einem Schlauchbootrennen. Bei diesem belegten wir sogar am Ende den 3. Platz und erspielten einen Volleyball für unsere „Bewegte Schule“.

15:00 Uhr: müde von der Sonne und den vielen sportlichen Aktivitäten, aber mit vielen neuen Erfahrungen Rückkehr nach Osnabrück

Unser Resümee: eine gelungene sportliche, für uns als Kurs passende Veranstaltung und eine gute Chance, mal einen gemeinsamen Tag mit einem Prüfungskurs außerhalb des Unterrichts zu verbringen!

Besuch der Klasse 7d im Stahlwerk Georgsmarienhütte

Im Chemie-Unterricht hatten wir gelernt, wie im Hochofen Eisen erzeugt wird und was der Unterschied zwischen Eisen und Stahl ist. Gut vorbereitet planten wir daraufhin zusammen mit Frau Neukirchen eine besondere Exkursion, bei der wir alles Gelernte und noch viel mehr selbst sehen und erleben durften.

Am Morgen des 7. Mai machten wir uns mit dem Bus auf den Weg nach Georgsmarienhütte, um das Stahlwerk zu besichtigen. Ein freundlicher Mitarbeiter führte uns durch das Areal und zeigt uns unter anderem den faszinierenden Elektroofen sowie die gigantische Stahlwalze. Wir trugen während der gesamten Führung zu unserer Sicherheit orange Schutzkleidung. Nach drei Stunden neigte sich die Führung leider schon dem Ende zu. Es war ein gelungener Ausflug mit fantastischen Ereignissen.

Brisantes Thema: Theater-AG der Angelaschule bringt Flüchtingsthema auf die Bühne

Osnabrück. Die Flüchtlingsthematik polarisiert. Die Theater-AG der Angelaschule in Osnabrück brachte an zwei Abenden ein Stück auf die Bühne, das entsprechend aus dem Leben gegriffen scheint.

Die Schülerin Ellie wird auf der Schultoiltette überfallen. Obwohl es keinerlei Hinweise auf den Täter gibt, steht für ihre Mitschüler fest, dass es sich um Amir handeln muss – einem 14-jährigen Flüchtling aus Syrien. Innerhalb eines Tages kochen die Emotionen hoch, und die Situation droht zu eskalieren.

Als die Theater-AG der Angelaschule auf der Suche nach einem neuen Stück war, waren die Kriterien klar. Zum einen sollte jeder der 16 Schüler eine Sprechrolle erhalten. Zum anderen sollte der Inhalt aktuell sein. Das Stück „Es war Amir“ von Ulrich Munz stieß sofort auf das Interesse der Schüler. Der Inhalt ist brisant und spielt gezielt mit Klischees und Vorurteilen.

Umsetzung des Stücks in Eigenregie

Atmosphärisch dicht inszenierten die Schüler das Stück – nicht nur sprichwörtlich – in Eigenregie. Da die AG-Leitung während der Proben aus gesundheitlichen Gründen ausfiel, stand in Frage, ob die Gruppe die Inszenierung auf die Bühne bringen kann. Kurzentschlossen eilten ältere, ehemalige AG-Mitglieder ihren Mitschülern zu Hilfe. Gemeinsam feilten sie an den Rollen und kümmerten sich um das Bühnenbild. Hierbei setzen sie auf Minimalismus: Einige Stühle und Tische dienen als Klassenzimmer, wenige Requisiten und die Maske unterstreichen die Charaktere. Der Fokus lag auf Texten, Mimik und Gestik – professionell und authentisch dargestellt.

Überzeugende Darsteller

Besorgte Eltern, eine überforderte Schulleitung, pöbelnde Schüler, die auf Selbstjustiz schielen, ohne Belege für eine Täterschaft zu haben, lautstarke Parolen – ein Selbstläufer. Nur vereinzelte Stimmen drängen auf Vernunft und plädieren für eine differenzierte Sicht. Mit einer simplen Frage führt Schüler Jakob den Konflikt ad absurdum: „Ihr wollt Flüchtlingen zeigen, was es bedeutet, Angst zu haben?“ Die Aggression spiegelt sich im dunkler werdenden Rot der Bühnenbeleuchtung wieder. „Das Licht trägt maßgeblich zur Stimmung bei“, so Maria Ahrnsen vom Regieteam bereits vor der Aufführung.

Der Ausgang wurde gekonnt gelöst: Amir selbst trat nicht auf. Zudem gab es ein offenes Ende. Ellie hat den Täter nicht gesehen und weigert sich, jemanden willkürlich zu beschuldigen.

Spenden an den Exilverein

Die Theater-AG verzichtete auf Eintrittsgelder und bat stattdessen um SpendenTheater-AG der Angelaschule bringt Flüchtingsthema auf die Bühne. Diese gehen an „Exil – Osnabrücker Zentrum für Flüchtlinge“, um die ehrenamtliche Arbeit zu unterstützen. „Wir wollen die Zuschauer konfrontieren und zum Nachdenken anregen“, so Jakob Kos vom Regieteam. „Wir freuen uns, dass unsere Arbeit auf großes Interesse stößt und die Leute den Willen zeigen, zu helfen“, sagte Darstellerin Rebeca Jannsen Pérez in Hinblick auf die Resonanz nach der Premiere.

Du bist das, was du tust!

Der Lebenswegetag 2018

Am 28. Mai 2018 fand an unserer Schule im Rahmen der Berufsorientierung der Lebenswegetag für den Jahrgang 11 und die Klasse 10e statt. Der Vormittag begann mit der Rede von Heiko Lingemann, einem ehemaligen Angelaner, der die Schülerinnen und Schüler mit auf seinen ganz persönlichen Lebens- und Berufsweg nahm. Heiko Lingemann – von Beruf Komiker – gelang das Kunststück, alle anwesenden Zuhörer in der Aula schnell in den Bann zu ziehen, weil deutlich wurde, dass er sehr authentisch und offen von seinen persönlichen Erfahrungen erzählte, die ihn zu dem machten, was er heute ist: ein zufriedener Mensch. Sein Credo: Du bist das, was du tust. Und was du tust, soll dich glücklich machen. Dafür ist es nie zu spät, etwas zu ändern.

Anschließend nahmen die Schülerinnen und Schüler an drei selbst ausgewählten Gesprächsrunden mit Vertreterinnen und Vertretern folgender Berufsfelder teil: Medizin, Jura, IT/Naturwissenschaft, Ingenieurwesen, Bankwesen, Lehramt, Sicherheit, Architektur, Beratung/Psychologie/Sozialarbeit, Journalismus/Medien. Alle unsere interessanten, sympathischen Gäste waren bereit, an diesem Vormittag den Schülerinnen und Schülern Fragen zu ihrem beruflichen Alltag zu beantworten, ihren eigenen beruflichen Weg darzulegen, sie zu motivieren und Orientierung zu geben auf der Suche nach dem (Traum-)Beruf. Vielen Dank noch einmal dafür! Wir wissen diesen Einsatz zu schätzen.

Den Abschluss bildete der Vortrag von Prof. Dr. Felix Osterheider, ebenfalls einem ehemaligen Angelaner, der u.a. Arbeitsdirektor eines großen Werkes ist. Er konnte sozusagen „mitten aus dem Leben“ darüber berichten, was „wirklich wichtig für den (Traum-)Beruf“ ist. Dabei betonte er u.a., dass es einen Beruf zu finden gelte, der einen ausfülle, in den man aber nicht „verliebt“ sein dürfe, sondern ein gewisser Abstand tue gut, um hin und wieder über die eigene Situation zu reflektieren und damit auch Veränderungen zu ermöglichen. Damit knüpfte Prof. Dr. Osterheider inhaltlich an die Worte von Heiko Lingemann an und machte den Tag „rund“.

Fazit: Ein toller Tag und ein wichtiger Mosaikstein auf dem Weg zum (Traum-)Beruf! Dies zeigen auch die Bilder der Fotogalerie.