Mut und Kraft für das neue Schuljahr 2019/20

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

ganz herzlich begrüße ich alle an Bord der Angelaschule. Für die meisten von uns ist das neue Schuljahr eine Weiterfahrt, alles scheint bekannt zu sein. Besonders freue ich mich zudem über meine neuen Kolleginnen und Kollegen, unsere neuen Referendarinnen, unsere neuen Schülerinnen und Schüler in den fünften Klassen, unsere neuen Schülerinnen und Schüler, die von der TMS oder anderen Schulen der Stadt oder des Landkreises Osnabrück zu uns gekommen sind.  Für sie ist diese Zeit an der Angelaschule ein wirklicher Neustart, Ihnen und Euch wünsche ich ein gutes Ankommen und eine erfolgreiche Arbeit an unserer Schule.

Der erste Schultag fiel auf Mariä Himmelfahrt. Dieses Fest ist ein Mutmachfest, denn es hält uns anfanghaft vor Augen, wie weit menschliche Existenz reicht und dass es ein „Mehr“ geben darf. Für das neue Schuljahr wünsche ich uns allen deshalb Mut angesichts aller Herausforderungen, die in diesem Schuljahr zu bewältigen sind.

Insbesondere wünsche ich uns den Mut, das Neue und auch Überraschungen zuzulassen. Es gibt jeden Tag Chancen, die genutzt werden können, wenn man genau hinschaut und sie wahrnimmt. Es gibt aber auch Dinge, die man am liebsten verleugnen würde, die sich aber nicht ändern lassen.

Beides anzunehmen und mit ihnen positiv umzugehen, verlangt Mut. In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein mutiges, gesundes und erfolgreiches Schuljahr 2019/20.

Ihr und Euer

Otto von der Heide

Mehr Platz für das Leistungsschwimmen im Schulalltag

Sport und Schule sollen für Schwimmer wie Joel Wernner durch eine neue Kooperation besser in Einklang zu bringen sein.

Die Angelaschule, die Thomas-Morus-Schule und der VfL Osnabrück als Betreiber des Schwimm-Landesstützpunktes haben sich vorgenommen, Leistungssport und schulische Herausforderungen besser in Einklang zu bringen. Ab dem neuen Schuljahr gilt eine Kooperation.

Wenn sich Lehrgänge, Wettkämpfe und wichtige Klausuren überschneiden, sind Nachwuchsschwimmer schnell in der Zwickmühle. „Zurzeit ist es durchaus der Fall, dass jemand im Rahmen eines längeren Wettkampfs eine Klausur schreiben muss“, sagt Otto von der Heide und weiß um die Bredouille: „Wenn man hin- und hergerissen ist, kann man nicht ordentlich Leistung bringen: Das gilt dann sowohl für die Klausur als auch für das Schwimmen.“ Aber dass jemand die Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft absagen muss, weil eine wichtige Klausur nicht nachgeschrieben werden kann, „das geht nicht“, findet der Schulleiter der Angelaschule. Mit der Kooperationsvereinbarung, die die beiden Schulen und der Verein nun unterzeichnet haben, ist eine Grundlage für bessere Zeiten geschaffen. Auch die Nachschreibemodalitäten sind geregelt. Statt Grauzonen gibt es nun klare Absprachen.

Probleme schon im Trainingsalltag

Nicht erst bei Klassenarbeiten zeigt sich das Spannungsfeld, sondern schon im Trainingsalltag. „Das Frühtraining geht bis 7.30 Uhr, aber nur ganz wenige können so lange trainieren, weil entweder der Weg zur Schule zu lang ist oder die Schule zu früh beginnt“, sagt Janina Braun, Cheftrainerin am Stützpunkt des Landesschwimmverbandes Niedersachsen (LSN). Durch die Kooperation können die Schüler auch mal länger beim Frühtraining bleiben oder in ihren Freistunden im nahe gelegenen Nettebad trainieren.

Krogull freut sich über Verständnis für den Leistungssport

Genauso wichtig wie die kleinen organisatorischen Erfolge ist der generelle Fortschritt. „Ich weiß, wie schwierig es war, meinen Sohn in einer Schule unterzubringen, in der Schulleitung und Lehrer Verständnis für den Leistungssport hatten“, sagt Harry Krogull, Schwimm-Abteilungsleiter beim VfL und Vater des früheren Leistungsschwimmers Jeremy-Jay Krogull-Hull.

Schulleiter: Man muss die Kinder ganzheitlich sehen

Aus Sicht von Matthias Wocken müssen sich die Interessen von Leistungssport und Schulbetrieb nicht gegensätzlich gegenüberstehen. „Man muss die Kinder ganzheitlich sehen“, sagt der Leiter der Thomas-Morus-Schule. Die Kinder auf ihrem Weg zu begleiten, „bedeutet mehr als reine Bildungsvermittlung und am Ende einen Abschluss“. Im Sinne der Kinder gelte es, auch die Talente zu fördern, die sich nicht direkt in Schulnoten ausdrücken.

„Wesentlich einfacher, wenn Institutionen direkt miteinander sprechen“

Dass sich Schwimmverband und Schulen eine engere Zusammenarbeit auf die Fahnen schreiben, ist für Winfried Verburg der richtige Schritt. Jede Institution habe immer auch ihre eigenen Interessen, sagt der Vorstand der Schulstiftung im Bistum Osnabrück, die Träger der beiden beteiligten Schulen ist. „Wenn die Schüler selbst zwischen diesen Interessen vermitteln müssen, ist das nicht immer ganz leicht. Es ist wesentlich einfacher, wenn die Institutionen direkt miteinander sprechen.“

Arbeiten zusammen im Sinne des Sports: Um die Kooperation zu besiegeln trafen sich (vorne, von links) Matthias Wocken (Schulleiter der Thomas-Morus-Schule), Stützpunktleiter Martin Brandt, Otto von der Heide (Schulleiter der Angelaschule) sowie (hinten, von links) die Thomas Schiffbänker (Fachkonferenzleiter Sport an der TMS), Stützpunkttrainerin Janina Braun und Sonja Hänsel (Fachkonferenzleiterin Sport an der Angelaschule). Foto: Johannes Kapitza

Planungssicherheit soll Schulwechseln vorbeugen

Durch das Entgegenkommen im Einzelfall werde der organisatorische Ablauf in der Schule nicht gestört, glaubt Wocken. Zunächst betrifft die gemeinsame Vereinbarung nur vier der rund 25 Leistungsschwimmer, die noch zur Schule gehen. Die Zusammenarbeit ist zumindest ein Ansatz, dass die Zahl nicht kleiner wird. Es habe Schüler gegeben, die einen Wechsel ins LSN-Internat nach Hannover erwogen hätten, um Schwimmen und Schule besser vereinbaren zu können, berichtet Schulleiter Von der Heide.

Stützpunktleiter Brandt: Konzept vor Ort fruchtet

Ein Wechsel ins Sportinternat passe nicht immer in die Lebensplanung „oder man will den Kindern diesen Schritt nicht zumuten“, sagt Martin Brandt, Leiter des LSN-Stützpunkts. Mit der Kooperation sei nun gesichert, dass nicht nur zentral in Hannover, sondern auch lokal in Osnabrück Leistungssport betrieben werden kann. „An den Erfolgen sieht man, dass dieses Konzept auch fruchtet“, sagt Brandt. Eltern und Kinder haben nun mehr Planungssicherheit in ihrer Heimat.

VfL strebt Kette vom Kindergarten bis zur Hochschule an

Krogull hofft, dass die Schwimmer auch für andere ein Vorbild sind, wenn es um den Doppelpass zwischen Schule und Sport geht. „Wir müssen schauen, dass wir in Osnabrück die Rahmenbedingungen schaffen, dass die Sportler hierbleiben können“, sagt er, „sonst wandern viele Sportler weiter aus“. Die VfL-Schwimmer haben sich bereits „eine Kette der Ausbildung aufgebaut, mit der wir Sportler sehr lange betreuen können“, sagt Krogull stolz. Von 15 Kindergärten bis zu den Hochschulen gibt es schon entsprechende Verbindungen – nur bei den Grundschulen klafft noch eine Lücke.

„Daraus kann sich noch mehr ergeben“

Weil der VfL seinen Leistungsschwimmern den Besuch einer Kooperationsschule nahelegt, dürfen die Bildungseinrichtungen auf Zulauf hoffen. Beim Sponsorenschwimmen der Thomas-Morus-Schule im kommenden Januar hat wiederum der VfL eine Chance, die Kinder hinsichtlich ihres Schwimmtalents zu sichten. „Daraus kann sich noch mehr ergeben“, sagt Wocken. Die Kooperation steht ja noch ganz am Anfang.

Schuljahresabschluss mit Sternwanderung, Ehrungen, Konzert und Gottesdienst auf dem Campus

Mit einigen Fotos der Sternwanderung und des Gottesdienstes verabschieden wir alle Angelaner, die ganze Schulgemeinschaft und Freunde dieser Homepage in die lang ersehnten Sommerferien. Die Wanderung mit dem Thema „Wege gehen“ hat uns Gestaltungstipps für die freie Zeit aufgezeigt. Wir freuen uns auf unbeschwerte Ferientage, aber auch auf die Möglichkeit, Dinge zu tun, für die im laufenden Schuljahr keine Zeit war und die uns am Herzen liegen.

Nach der Wanderung waren die vielen Ehrungen und Auszeichnungen für sehr engagierte Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2018/19 besondere Leistungen erbracht haben, sehr beeindruckend. Die Ereignisse, Namen und Fotos dazu werden im nächsten Angela aktuell präsentiert und historisch dokumentiert.

Vielen Dank an alle Organisatoren der Sternwanderung, an die Vorbereitungsgruppe des Gottesdienstes und an unsere Musiker, besonders die Gäste aus den USA, die diesen Morgen mitgestaltet haben.

Blue Lake Orchestra zu Besuch in der Angelaschule

Einen wunderbaren Konzertabend bescherte uns das Northern Wind Orchestra aus Michigan/USA. Unter Leitung von Matthew Westgate spielte das Orchester des International Exchange Program der Sommercamps am Blue Lake in Michigan. Zum wiederholten Mal besuchen uns die jungen Gäste aus Amerika und verbringen einige Tage in den Gastfamilien unserer Bläserensembles.

Begeistert waren die Zuhörer des Konzerts von der ganz eigenen amerikanischen Auswahl und Ausstrahlung der Stücke. Viele Melodien, z.B. aus dem Musical „Mary Poppins“ oder amerikanische Volksweisen, waren auch dem deutschen Publikum bekannt. Mit Titeln wie Magnolia Star, A Tribute to Count Basie, Hounds of Spring und The Stars and Stripes Forever bewiesen die Musiker ihr perfektes Zusammenspiel auf hohem Niveau ebenso wie ihre individuellen solistischen Fähigkeiten.

Zum Abschluss spielten sie uns den Radetzky-Marsch und Das ist die Berliner Luft. Der Abend wurde schwungvoll und überzeugend moderiert vom Leiter des Orchesters, Matthew Westgate, der seinen Schützlingen große Wertschätzung entgegenbrachte und sich sehr motivierend engagierte.

Als Dankeschön und zur Stärkung aller endete der Abend nicht mit dem Schlussapplaus, sondern mit einem kulinarischen deutschen Grillabend in der Schule. Als Dank für die Gastfreundschaft dürfen im nächsten Jahr zwei unserer Schülerinnen und Schüler nach Michigan reisen und am Blue Lake Summer-Camp teilnehmen.

Unsere neuen Fünftklässler sind angekommen …

Beim Kennenlerntag heute Nachmittag haben die Schülerinnen und Schüler der vier neuen 5. Klassen ihre Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer kennengelernt. Frau Kassenbrock, die Koordinatorin für die Unterstufe, ordnete alle Kinder ihren Klassen zu und so konnte schon heute die erste „Unterrichtsstunde“ im Klassenraum stattfinden. Die Eltern hörten sich in dieser Zeit bei Kaffee und Kuchen, für den wir uns bei den Eltern der jetzigen 5. Klassen bedanken möchten, wichtige Informationen zum neuen Schulbeginn in der Aula an. Nach der Kennenlernstunde  blieb für alle neuen Fünftklässler ebenfalls noch Zeit zum Kuchenessen und für einen ersten Kletterparcours durch den Seilgarten. Plötzlich schien es so, als gehörten alle schon ganz zur Schulgemeinschaft der Angelaschule.

Die neuen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer:

  • 5a Frau Bielevelt
  • 5b Herr Düvel
  • 5c Frau Geyer
  • 5d Frau Tewes

… und grüßen alle von der großen Bühne auf dem Campus

Angela-Ruderer sind Landessieger bei Jugend trainiert für Olympia

Ein großer Coup und ein paar kleinere Erfolge – so verlief der Regatta-Sommer in Hannover für die Ruderinnen und Ruderer der Angelaschule in diesem Jahr.

Wie jedes Jahr wurde die Verbandsregatta des Schüler-Ruder-Verbands Niedersachsen am Sonntag, dem 23. Juni, und der Landesentscheid Jugend trainiert für Olympia am Montag, dem 24. Juni, ausgetragen. Das Achter-Rennen der Jungen (JtfO) fand am Dienstagmorgen statt.

Die Ruderer der Wettkampf Klasse II konnten im Finale des Rennens im Gig Doppel Vierer über 1000 m souverän mit einer Bootslänge Vorsprung den Sieg erringen und wurden somit Landessieger bei Jugend trainiert für Olympia: Maximilian Brennecke, Leon Lammers, Leo Roling, Michel Strößner, Stm. Julian Hüning. Ende September repräsentieren sie Niedersachsen beim Bundeswettbewerb Jugend trainiert für Olympia in Berlin. Die Angelaschule gratuliert ganz herzlich zu diesem großartigen Erfolg.

Bei der Verbandsregatta gewannen Lovis Derkes und Alexandra Urich (WK II) im Doppel Zweier über die Stecke von 500 m. Auch ihnen einen herzlichen Glückwunsch.

Bei der Verbandsregatta konnten zudem zwei zweite Plätze im Einer über 500 m errungen werden (Tim Riepenhoff; Alexandra Urich; beide WK II). Die Jungenmannschaft der Wettkampfklasse III/IV fuhr auf Platz zwei im Gig Doppel Vierer über 500 m. Sie waren bei Jugend trainiert für Olympia in der gleichen Rennkategorie beim Vorlauf ebenfalls auf Platz zwei, im Finale auf Platz drei: Paul Fiset (05), Fabiano Heuer (06), Lasse Denneberg (06) (Verb.reg.) / Bjarne Kielhorn (05) (JtfO), Simon Schonebeck (06), Stm. Paul Bergmann.

Die Mädchenmannschaft der Wettkampfklasse II musste aufgrund eines Krankheitsfalls leider alle Vierer-Rennen abmelden.

Der Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia (Rudern) wurde in diesem Jahr zudem für sein 50-jähriges Bestehen geehrt. Das Kultusministerium verlieh dem Hannoverschen Ruderclub eine Urkunde für die langjährige Ausrichtung des Landesentscheids.

Kennenlerntag am Freitag, 28. Juni

Herzlich willkommen, liebe neue Fünftklässlerinnen und Fünftklässler, zum Kennenlerntag am Freitag, 28. Juni von 15:30 Uhr bis 17:30 Uhr.

Unsere „Öko-Butze“ bietet im Rahmen des Kennenlerntags Gutscheine für Materialtaschen mit den passenden Mappen und Heften für das fünfte Schuljahr an. Diese Gutscheine können für zwölf Euro gekauft werden.

„Ein Ball verbindet…“

Gute Stimmung beim Kooperationsturnier der Angelaschule mit der Thomas-Morus-Schule

Gute Stimmung herrschte am vergangenen Montag beim erstmalig veranstalteten Kooperationsturnier unserer Schule mit der Thomas-Morus-Schule! Unter dem Motto „Ein Ball verbindet…“ verglichen sich Auswahlmannschaften von Jungen und Mädchen der Jahrgänge 9 und 10 unserer benachbarten Schulen in den Sportarten Basketball, Volleyball und Fußball miteinander. Während auf dem Spielfeld motiviert, aber fair um den Ball gekämpft wurde, fieberten die rundherum sitzenden oder auf der Galerie stehenden Zuschauerinnen und Zuschauer und damit jeweils über 200 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer in der Thomas-Morus-Sporthalle mit und feuerten kräftig an.

Nach einigen Siegen für beide Schulen gewannen unsere Basketball-Mädchen des Jahrgangs 9 und unsere Fußball-Jungen des Jahrgangs 10 schließlich in der Gesamtwertung, die anderen Begegnungen endeten unentschieden.

Die Vertreterinnen und Vertreter beider Schulen waren sich am Ende einig, dass es schön war, „mal etwas gemeinsam zu machen“ und hielten fest, dass es nicht das letzte Mal gewesen sein sollte!

Vielen Dank noch einmal an die Sportfachschaft der Thomas-Morus-Schule für die Gastfreundschaft und die gute Organisation! Vielen Dank auch an alle Spielerinnen und Spieler für ihren motivierten Einsatz und an alle begleitenden Kolleginnen und Kollegen!