Archiv des Autors: Susanne Reinartz

Einschulung der 5. Klassen

Die Angelaschule ist wieder vollzählig!

Begrüßung von 120 neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässlern in unserer Schulgemeinschaft

Der Tag der Einschulung begann auf dem Campus mit festlicher Musik und einem kurzen Gottesdienst, den die Lehrerinnen Stefanie Riehemann und Andrea Tüllinghoff gestalteten. „Macht euch keine Sorgen“ – dieses Jesuswort aus der Bergpredigt im Matthäusevangelium gaben sie den neuen Angelanerinnen und Angelanern mit auf den Weg. Gelassen zu sein und gleichzeitig Verantwortung zu übernehmen – ein guter Weg, nicht nur in Zeiten von Corona. Jede Klasse erhielt für ihren neuen Klassenraum eine Blume, die sie nun mit Verantwortung hegen und pflegen wird. Und jeder Einzelne der Klassengemeinschaft kann zu Hause ein Samenkorn einpflanzen.

Im Anschluss an den Gottesdienst übernahmen die neuen Klassenlehrerinnen Nina Busch (5a), Angelika Schüring (5c) und Gabi Sommer (5d) und der Klassenlehrer Thorsten Fornefeld (5b) ihre Schülerinnen und Schüler. Ein kurzes Kennenlernen stand auf dem Programm, dann folgten schon die Schulbuchausleihe und ein Termin beim Fotografen. Ganz viel Zeit, die Angela-Welt in aller Ruhe zu erobern, ist dann in den nächsten Wochen.

Während die Kinder schon in den Klassen waren, begrüßte die Unterstufenkoordinatorin Simone Kassenbrock auch die Eltern in der Schulgemeinschaft und gab ihnen eine Weisheit von Pippi Langstrumpf mit auf den Weg: „So haben wir das noch nie gemacht. Deshalb geht es sicher gut.“

Diese Zuversicht und Tatkraft wünschen wir besonders unseren neuen Schülerinnen und Schülern und deren Eltern, aber auch allen anderen Mitgliedern unserer Schulgemeinschaft – gerade in einem Jahr, das bestimmt noch viele Überraschungen für uns bereithält! 

Sozialpraktikum? – Eine coole Sache!

Am Montag, dem 17.Februar 2020, fand die Abschlussveranstaltung des diesjährigen Sozialpraktikums des 11. Jahrgangs, das „Cool down“, statt. Circa 100 Schülerinnen und Schüler trafen sich zu Beginn der 5. Stunde mit ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern und dem Organisationsteam des Sozialpraktikums, Frau Lemke-Romme, Frau Tüllinghoff und Frau Riehemann, in der Aula.

Nach einem kurzen einführenden Text, der den Perspektivenwechsel der Schülerinnen und Schüler thematisierte, und damit verbundenen weiteren praktischen Übungen setzten sie sich kreativ-produktiv mit ihren Erfahrungen an ihren Praktikumsstellen auseinander. Dazu gestalteten sie als Klassengemeinschaft Collagen. Anschließend wurden die Ergebnisse im großen Plenum vorgestellt, worauf die Einzelnen mit den Lehrkräften, die sie in dieser Zeit begleitet hatten, ihre individuellen Erfahrungen innerhalb des Sozialpraktikums reflektierten. Dabei sprachen sie u.a. über Höhen und Tiefen, über besonders beeindruckende Situationen und über prägende Eindrücke.

In diesem Zusammenhang resümierte eine Schülerin, dass das Sozialpraktikum „eine ganz coole Sache“ sei. Anfangs habe sie zwar Bedenken geäußert, diese seien aber keinesfalls berechtigt gewesen, im Gegenteil, sie würde gerne „nochmal drei Wochen“ weitermachen. Die Veranstaltung endete mit einem Feedback, das alle Beteiligten in Bezug auf die Organisation des Praktikums und auf ihre individuellen Erfahrungen geben sollten. Daraus erhofft sich das Organisationsteam Impulse für den nachfolgenden Durchgang.

Bilder zum Abschlusstag des Praktikums gibt es in der Galerie.

Ende des SIA

Schulintegrationsprojekt der Angelaschule Osnabrück läuft aus

Seit Anfang 2016 gestaltete die Angelaschule ein ehrenamtliches Schulintegrationsprojekt für jugendliche geflüchtete Personen, denen es in Deutschland nicht sofort möglich war, einen festen Schulplatz, wie z.B. einen Integrationskurs, in Anspruch zu nehmen.

Die Angelaschule bot den Kursteilnehmern des SIA-Projekts kostenfreien Sprachunterricht an, in dem Grundkenntnisse der deutschen Sprache und auch Verhaltensweisen in alltäglichen Situationen, wie Einkaufen, Arztbesuche oder Behördengänge, vermittelt wurden. Dieser Unterricht wurde von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der verschiedenen Freiwilligendienste (FÖJ, FSJ, BFD etc.) der Angelaschule vorbereitet und durchgeführt. Die Stunden und interessanten Aktionen fanden bei den Geflüchteten, die mehrmals in der Woche morgens die Angelaschule besuchten, großen Anklang.

Leider muss dieses besondere Angebot der Angelaschule nun beendet werden: Die personelle Besetzung in Bezug auf die Freiwilligendienste an der Angelaschule lässt eine solche Aufgabe nicht mehr zu. Wir bedauern das sehr und wünschen allen ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmern alles Gute und viel Erfolg für ihren weiteren Lebensweg! Bei allen, die in den letzten vier Jahren zum Gelingen des Schulintegrationsprojekts an der Angelaschule beigetragen haben, möchten wir uns ganz herzlich bedanken!

Mit Herz und Verstand die Liebe Gottes zu den Menschen leben

So lautet der Auftrag an alle Anwesenden im gestrigen Gottesdienst der Angelaschule im Hohen Dom zu Osnabrück: „Mit Herz und Verstand die Liebe Gottes zu den Menschen leben!“

Gefeiert wurde anlässlich des Gedenktages der Heiligen Angela, der Namenspatronin der Schule. Aber nicht die Heilige Angela stand am 27. Januar 2020 im Fokus der Auseinandersetzung. Vielmehr gedachte die Schulgemeinschaft – auch aus aktuellem Anlass – der jüdischen Opfer des Nationalsozialismus und der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 75 Jahren.

Pfingsten öffnet Räume

Pfingstgottesdienst mit Einweihung des alten Hühnerstalls

Beim diesjährigen Gottesdienst auf dem Campus hat die Klasse 5b mit Herrn Biemann und Frau Reinartz den Schlüssel als Symbol gewählt. Dies hat einen ganz konkreten Grund. Mit einem Schlüssel kann man Türen öffnen und neue Räume beschreiten.

Mit dem Pfingstgottesdienst soll in der Schule ein neuer Raum eröffnet werden. Es ist nicht nur ein Raum, sondern ein ganzes Haus. Alle kennen es noch als verfallenes, fast baufälliges Gebäude. Früher war es einmal das Zuhause der Hühner – deswegen heißt es auch heute noch liebevoll „Hühnerstall“. Dieses Haus ist in den vergangenen Monaten von fleißigen Handwerkern für unsere Schulgemeinschaft restauriert worden. Es ist ein Ort entstanden für Pausen und Freistunden, für Gespräche und Diskussionen, für Klassenfeste, Spiel und Spaß. In diesem Raum hoffen wir auf gelungene Kommunikation, den Mut des Aufeinanderzugehens, und das Miteinanderleben im Horizont der Botschaft von Jesus.

Die pfingstliche Stimmung ist in den Gebeten und Texten, den Symbolen Schlüssel, Kreuz und Weihwasser zu spüren. Frau Sommer und Frau Schlie-Seifert haben die musikalische Leitung übernommen und zum Mitsingen motiviert. Wie eigentlich in jedem Jahr strahlte die Sonne vom Himmel und hat die ganze Schule in Freude versetzt. Die Einweihung des Hühnerstalls ist in der Fotogalerie festgehalten und die Wünsche für die Zukunft spiegeln sich in den Fürbitten und können uns über das Pfingstfest begleiten:

Herr, unser Gott, wir bitten dich:
  • Gib, dass wir unsere Mitmenschen nicht allein lassen, wenn es ihnen nicht gut geht, sondern einander Trost zusprechen und neue Kraft geben. Dazu soll das neue Haus geöffnet sein. Lass es uns als Ort entdecken.
  • Gib, dass wir nach einem Streit wieder Schritte aufeinander zugehen und uns versöhnen. Lass das neue Haus ein Ort des Friedens sein.
  • Hilf uns, dass wir in unserer Schulgemeinschaft fair miteinander umgehen und andere in ihren Meinungen und Verhaltensweisen verstehen lernen und achten. Das neue Haus soll ein Ort der Gemeinschaft werden.
  • Gib uns Kraft, damit wir unsere Augen nicht vor den Problemen unserer Welt verschließen und uns mit unseren Fähigkeiten da engagieren, wo wir gebraucht werden. Das neue Haus soll uns Raum für Gespräche und Diskussionen bieten.
  • Gib uns den Mut, auch auf fremde Menschen offen und freundschaftlich zuzugehen. Hilf, dass wir uns gegenseitig verstehen, auch wenn es manchmal mühevoll erscheint. Das neue Haus soll ein Ort des Kennenlernens und Verstehens werden.
  • Begleite uns auf unserem Weg in die Zukunft und hilf, dass wir hier in der Schule miteinander und auch mit der Umwelt und der Natur behutsam und verantwortungsvoll umgehen. Dazu soll das neue Haus ein Ort der Achtsamkeit werden.

Aktionstag bei wunderschönem Frühlingswetter – mit PS-starker Unterstützung!

Am Samstag gab es wieder viele fleißige Schülerinnen und Schüler, Geschwisterkinder, Eltern, Freiwilligendienstler*innen und Kolleg*innen, die im Park der Angelaschule Bänke reparierten und mit einem wetterfesten Anstrich versahen, Pflanzsteine setzten, um Böschungen abzufangen, Beete und Wege von Wildwuchs befreiten und auf der Fußballwiese arbeiteten. 

Hier galt es, die Steine, die nach dem „Grubbern“ und Fräsen der Oberfläche mithilfe des großen Traktors der Familie Linnemann immer wieder an der Oberfläche auftauchten, abzusammeln. Auch alte Kantsteine wurden mit dieser PS-starken Unterstützung problemlos entfernt. Vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben – ein besonderes Dankeschön an Ernst Linnemann, der auch in nächster Zeit noch öfter bei uns auf der Fußballwiese mit seinen Maschinen tätig sein wird, bis der neue Rasen gesät ist!

Fotos von den vielen kleinen Aktionen beim großen Aktionstag zeigt die Bildergalerie.

Klimaforum: Schulen lernen von Schulen

Am 28. Februar fand in der Angelaschule das erste Treffen des neu vom Verein für Ökologie und Umweltbildung ins Leben gerufenen Schulnetzwerks „Klimabildung“ Region Osnabrück statt. 25 interessierten Lehrerinnen und Lehrern aus Stadt und Landkreis Osnabrück wurden Maßnahmen und Projekte in Bezug auf die Ökologische Weiterentwicklung an der Angelaschule vorgestellt. Außerdem wurde die Wanderausstellung „Stadtklima im Wandel“ präsentiert. Diese sehenswerte Ausstellung wird noch für einige Wochen auf dem Bibliotheksflur der Angelaschule zu sehen sein, bevor sie auf Wanderschaft in verschiedene Schulstandorte in der Region Osnabrück geht.

Bei dem „Klimaforum“ handelt es sich um eine Veranstaltungsreihe, die das Ziel hat, Lehrenden verschiedenster Schulformen zu ermöglichen, von den praxiserprobten Maßnahmen, Projekten und Aktivitäten anderer Schulen zu lernen und so Anregungen für den eigenen Schulalltag zu übernehmen. Das nächste Treffen wird voraussichtlich im Juni in Bad Laer in der dortigen Oberschule stattfinden.

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One moment in time

Gemeinsames Konzert der Big Band der Bundeswehr und der Angelaschule

Wer sich am gestrigen Dienstagabend beim Konzert der Big Band der Bundeswehr etwa auf das Westerwaldlied gefreut hatte, wurde leider enttäuscht. Stattdessen überzeugte die Band unter Leitung von Oberstleutnant Timor Chadik aber auf ganzer Linie mit mächtigem Big Band Sound und Evergreens von beispielsweise Bert Kämpfert oder Whitney Houston. Und genau dieser „One moment in time“ war es an besagtem Abend für die Big Band der Angelaschule, die unter Leitung von Ekkehard Sauer das Gemeinschaftskonzert eröffnen durfte.

Als quasi Vorband des Profi-Ensembles heizten unsere Musikerinnen und Musiker die Stimmung im ausverkauften Saal der Wittekindhalle in Rulle mit Michael Jacksons „Thriller“ oder Thad Jones‘ „Groove Merchant“ richtig auf. Dabei ließen spektakuläre Parts der Saxophon-Section sowie großartige Soli von Franka Meyer (Posaune), Linus Plümer (Posaune), Martin Sauer (Trompete) und Johannes Sauer (Gitarre) den Qualitätsunterschied zur nachfolgenden Bundeswehr-Big Band erstaunlich klein erscheinen. Allein schon die Tatsache, vor knapp 900 Zuschauerinnen und Zuschauern mit derart phantastischem Equipment spielen zu dürfen, machte den Abend nicht nur für unsere Big Band zu einem ganz besonderen Erlebnis. Dass zudem der Erlös des binnen weniger Tage restlos ausverkauften Konzertes dem Miramar-Projekt unserer Schule zugute kommt, ist dann das Tüpfelchen auf dem i. An dieser Stelle geht somit großer Dank an alle, die diesen Abend vorbereitet, geplant, unterstützt und mitgestaltet haben – nicht zuletzt an die Big Band der Bundeswehr, die gerne noch das ein oder andere Mal zu einem Konzert vorbeikommen darf.

Aus jeglicher Perspektive war es ein gelungener Abend, bei dem dann doch kein Funke Enttäuschung über ein fehlendes Westerwaldlied zu spüren war. Die schönsten Fotos gibt es in der Bildergalerie.

Nikolausaktion 2018

Heute fand an unserer Schule die alljährliche Nikolaus-Aktion statt, bei der alle Klassen Pakete mit Lebensmitteln, Süßigkeiten und kleinen Spielzeugen packen, um diese dann an bedürftige Familien unseres Stadtteils, an Obdachlose und Flüchtlinge zu verschenken.

Zusammen mit Schülerinnen und Schülern werden wir die Pakete in den nächsten Tagen an den Caritasausschuss der Christus-König-Gemeinde, die Tageswohnung Bramscher Straße und die KiTa Rasselbande in der Nachbarschaft der Schule weiterleiten. Viele liebevoll verpackte Pakete sind zusammengekommen, für die wir uns sehr herzlich bedanken möchten!