Archiv des Autors: Saskia Meyer

Bundesjugendspiele 2022

Teamgeist und große Freude über den Besuch der Sonne

Regnet es oder regnet es nicht??
Noch einen Tag vor unseren Bundesjugendspielen überlegten wir aufgrund der Wettervorhersagen kurz, die Spiele auf den Ersatztermin zu verschieben. Aber wir blieben optimistisch und das Wetter spielte mit. War es erst noch kühl und der Rasen etwas feucht, so blieb es aber trocken und am späten Vormittag kam auch häufiger die Sonne durch.
So nutzten all unsere Teilnehmer*innen der Jahrgänge 5 – 8 die Chance, im Sprint, Wurf und Weitsprung einzeln eine Urkunde zu erlangen, und zeigten ebenfalls Kampf- und Teamgeist bei den Staffelwettkämpfen und im Fußballturnier, um den Jahrgangssieg zu erreichen. Da die Klassen häufig ausgeglichene Leistungen zeigten, blieben die Fußballspiele bis zum Schluss spannend und konnten das ein oder andere Mal erst durch ein Elfmeterschießen entschieden werden.

Sieger im Fußballturnier wurden:
Die Mädchen der Klassen 5b, 6b, 7b und 8c sowie die Jungen der Klassen 5b, 6c, 7b, und 8b. Herzlichen Glückwunsch!

Und hier unsere Sieger der Staffelwettkämpfe:
Die Klassen 5c, 6d, 7b und 8c. Auch hier einen herzlichen Glückwunsch!

Wir haben uns sehr gefreut über diesen gemeinsamen Sporttag im Freien, euren tollen Einsatz, das kräftige Anfeuern am Spielfeldrand und den großen Jubel am Ende. Das war auch dieses Mal wieder herrlich anzuschauen! Gerne im nächsten Jahr wieder!

Besonders bedanken möchten wir uns bei allen Begleiter*innen der Klassen 5 – 8, bei unseren Sporthelferklassen 11b und 11d sowie dem Sporttheoriekurs 12, unserem Hausmeister Jörg Kühlmorgen, den Johannitern für ihren Sanitätseinsatz und dem Team des SSC Dodesheide.

Wir freuen uns schon auf die Spiele im nächsten Jahr!

Eure Fachschaft Sport

Viele weitere Impressionen von den Bundesjugendspielen finden sich in unserer Bildergalerie.

Pfingsten – das Fest der Influencer*innen

Was haben Elon Musk und Petrus gemeinsam? Diese Frage werden sich sicherlich einige Schüler*innen zu Beginn des gemeinsamen Pfingstgottesdienstes am Freitag auf dem Campus gestellt haben. Emojis und Social Media Symbole wehten ihnen von der Bühne entgegen, Petrus und Elon Musk wurden gemeinsam in einem Satz genannt.

Doch schnell wurde klar: Pfingsten, das ist biblisch gesehen Aufbruch, Zuversicht, Chancen, Lebensfreude, Kommunikation. Ein Fest, das die Massen in den Bann gezogen hat. Etwas, das heute am ehesten Influencer*innen auf Social Media gelingt. Petrus war ein Influencer der damaligen Zeit, der eine Institution begründet hat, die über Jahrtausende besteht: die Kirche. Was ihn und das Evangelium von den Influencer*innen unserer Zeit unterscheidet, ist die Halbwertzeit und auch die Inhalte: Gerechtigkeit, Solidarität, Menschenwürde, Gemeinschaft.

Der Spirit von Jerusalem als Fundament trägt uns. Immer noch.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen Gottesdienst vorbereitet und mit Leben gefüllt haben: Frau Kassenbrock, Frau Riehemann, Herr Dr. Hügelmeyer, Frau Meltsas, die Schüler*innen des Jg 12, die die Fürbitten und Plakate vorbereitet haben, die Schüler*innen der Klasse 5d, die die Plakate gehalten haben und nicht zuletzt die Musiker*innen zusammen mit Herrn Sauer für die musikalische Untermalung.

Wir freuen uns euch alle nach dem langen Pfingstwochenende wieder in der Schule begrüßen zu dürfen!

Ein Licht in allen Dingen

… das war das Motto, das uns in der Angelaschule durch den Advent begleitete – in Andachten, Meditationen, Morgenimpulsen, im Treppenhaus, jeden Jahrgang für sich, da auch in diesem Jahr leider keine gemeinsamen Veranstaltungen möglich waren.

Den Anfang machten die 5. Klassen. Im Klassenverband und bei Kerzenschein haben die Schüler*innen darüber nachgedacht, was und wer ihnen durch schwierige Zeiten hilft und für wen sie selbst ‚ein Licht‘ in dunklen Zeiten sein können. Ihre Ideen hängen als Impuls für alle im Treppenhaus.

Zu einer besonderen Adventsandacht trafen sich die Jahrgangsstufen 7 und 8 jeweils um 10 vor 8 in der Dunkelheit auf dem Campus. Jeder entzündete sein Licht, die Klassensprecher*innen bekamen jeweils eine große Kerze… Jährlich am 10. Dezember wird für die Menschenrechte auf der ganzen Welt demonstriert. Dies wollten sie auch machen und damit für Frieden, gegen Fremdenfeindlichkeit und Ausländerhass sowie gegen Rassismus und Antisemitismus ein sichtbares Zeichen setzen. In einer langen Menschenlichterkette gingen sie gemeinsam durch den Park zur Sportwiese. Dort erzählte eine Geschichte von dem Schicksal der geflüchteten Menschen, vor allem der Jugendlichen und Kinder, die an der Grenze zu Belarus festsitzen und in der Kälte ausharren müssen. Die massive Verletzung der Menschenrechte löste Betroffenheit aus. In den Fürbitten beteten sie für diese Menschen. Der weitere Weg führte durch den Park zum Labyrinth. Es wurde langsam heller, aber trotzdem leuchtete ihre lange Demonstrationskette auf dem Schulgelände. Das erzählten hinterher einige Klassen, die aus den Fenstern des Klassentraktes die vielen Kerzen sahen. Ein Lied des Sängers Benne bildete den Abschluss dieser Andacht und bringt das Thema dieser Adventszeit an der Angelaschule noch einmal auf den Punkt:

„Da ist ein Licht in uns, mach es hell, halt es hoch, wir bringen die Nacht zum Leuchten mit dem, was in uns wohnt.“

Einen schönen adventlichen Schlusspunkt für die Jahrgänge 11 und 12 setzte ein kleiner Gottesdienst in der Christus-König-Kirche. Die Schülerinnen und Schüler des Religions-LKs aus der 12 haben die Texte dafür selbst geschrieben. Im Mittelpunkt stand der Gedanke, dass Weihnachten nun ein Lichtblick sein möge nach einer Zeit, in der Klausuren und vieles andere sie viel Kraft gekostet haben. Mehr und mehr Lichter wurden entzündet und erhellten den an diesem Morgen um 8 Uhr noch dunklen Kirchenraum. Wichtig war den jungen Erwachsenen, alle mit einzubeziehen, ob sie nun an Gott glauben oder nicht: „Einige von uns beten zu Gott, von dem sie glauben, dass er vor 2000 Jahren in Bethlehem in Jesus Christus Mensch geworden ist. Andere glauben anders an Gott. Wieder andere glauben gar nicht. Aber etwas hoffen, sich etwas wünschen werden in diesen Tagen viele.“ Lukas Neubauer (Jg. 12) begleitete den Gottesdienst am E-Piano und zauberte mit Jazz-Klängen zu „Stille Nacht“ eine ganz besondere vorweihnachtliche Atmosphäre.

Auch Schüler*innen der Jahrgangsstufe 13 trafen sich bei eisigen Temperaturen zu einem adventlichen Impuls auf dem Campus der Schule, der musikalisch von David Remme und seiner Posaune untermalt wurde. Ausgehend vom Anfang der Weihnachtserzählung beim Evangelisten Lukas – „Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot vom Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde.“ – wurde die Frage, wer bin ich und wieviel bin ich wert beleuchtet. Es wurde daran erinnert, dass erst wenn wir uns selber wertschätzen, wir auch anderen Menschen echte Wertschätzung entgegenbringen können. Als symbolische Erinnerung an ihren eigenen Wert haben die Schüler*innen einen süßen Edelstein mit nach Hause genommen.

Die Schulgemeinschaft der Angelaschule wünscht allen ein gesegnetes frohes Weihnachtsfest und ein lichtvolles neues Jahr!

„Wenn man den Blick auf‘s Ganze lenkt, ist jeder Tag wie ein Geschenk“

Einstimmung auf das Sozialpraktikum

Am letzten Freitag haben sich die Klassen 11a,b,c und d in der 3. und 4. Stunde getroffen, um sich gemeinsam auf das unmittelbar nach den Weihnachtsferien beginnende 3-wöchige Sozialpraktikum einzustimmen. Den für das Praktikum und seine Organisation zuständigen Lehrerinnen, Frau Tüllinghoff und Frau Riehemann, und der Sozialpädagogin, Frau Lönker, war es dabei ein besonderes Anliegen, dass die Schüler*innen darauf vorbereitet wurden, den anstehenden Perspektivwechsel wahrzunehmen. Daher bildete der Song „Wunderfinder“ von Alexa Feser, aus dem das obige Zitat stammt, einen inhaltlichen Rahmen um die Veranstaltung.

Zu Beginn des 3-teiligen „Warm-ups“ hatten die Schüler*innen die Möglichkeit, mit ehemaligen Praktikant*innen aus dem jetzigen 13. Jahrgang zu sprechen, die sich dafür dankenswerterweise eigens bereit erklärt hatten. So kam es zu einem recht regen Austausch über Erwartungen und Sorgen und sogar offene Fragen konnten hier beantwortet werden. Es folgte ein informierender Teil, in dem u.a. noch einmal auf Arbeitszeiten, Krankmeldungen und Versicherungsschutz eingegangen wurde, aber auch dem von den Schüler*innen zu führenden Impressarium wurde hier Beachtung geschenkt. Im letzten Teil setzten sich die Praktikant*innen in spe inhaltlich mit dem Thema Perspektivwechsel auseinander. Nach dem Hören des Gleichnisses vom barmherzigen Samariter, das dieses Mal aus den verschiedenen Perspektiven der beteiligten Personen vorgelesen wurde, haben die Schüler*innen über ihren eigenen bevorstehenden Wechsel der Blickrichtung nachgedacht, um damit auch herauszufinden, wer denn eigentlich ihr Nächster ist.

Die Veranstaltung endete mit 2 großen Wünschen seitens des Orga-Teams:

  • Zum einen, dass das Sozialpraktikum angesichts der Corona-Pandemie wirklich stattfinden kann.
  • Zum anderen, dass es den Schüler*innen gelingen möge, in ihrer Praktikumszeit „den Blick auf’s Ganze“ zu lenken, damit „jeder Tag wie ein Geschenk“ werde.

Stefanie Riehemann (für das Orgateam)

Grenzen werden aufgelöst

Endlich wieder ein abendfüllendes Konzert mit drei Big Bands

Am vergangen Samstagabend, den 02. 10.2021, gab es nach langer Pause (bedingt durch Corona-Bestimmungen) endlich mal wieder ein abendfüllendes Konzert in der Aula der Schule.

Die Begeisterung darüber war allen drei Jazzbands deutlich anzumerken und auch die Zuschauer wurden durch die schwungvolle Musik mitgezogen und forderten immer wieder Zugabe. Neben der Big Band der Angelaschule konnten das JugendJazzOrchester NRW und „Wind Machine“ alle in ihren Bann ziehen. Bei „Wind Machine“ handelt es sich um die Auswahl der besten „Jungjazzer*innen“ Niedersachsens, die sich in der Trägerschaft des Landesmusikrates befindet und aktuell auch mehrere Angela-Mitglieder in ihren Reihen hat: Simon Plümer (Trompete), Linus Plümer (Posaune), Lena Lorberg (Kontrabass und E-Bass) sowie Mats Schulte (Saxophon), der bei „Wind Machine“ zum Baritonsaxophon-Spieler wurde.

Am Vorabend des Tags der Deutschen Einheit wurden aber nicht nur die Grenzen der Bundesländer symbolisch aufgelöst, sondern auch unterschiedliche Musikrichtungen miteinander verbunden: Beide Landesbigbands pflegen und verbreiten das kompositorische Schaffen aus ihren Ländern. So kamen in ihren Programmen Werke aktueller und ehemaliger Mitglieder zu Gehör. Die Auswahl der vorgetragenen Werke spannte sich von den traditionellen Bigbands eines Count Basie oder Duke Ellington bis zu modernen Stücken hiesiger Komponisten, die auch schon oft bei den Orchestern als Dozenten und Dirigenten eingeladen waren, u.a. jeweilige Beethoven-Interpretationen der drei Dirigenten des JJO NRW.

Was bei beiden Besucherbands immer wieder betont wurde, war die Freude über die Möglichkeit, an diesem Abend in dieser Formation spielen zu können, und die hohe Qualität der gastgebenden Band.

Wir freuen uns auf weitere schöne Abende wie diesen! Impressionen des Konzertes sind in der Galerie zu finden.

Gemeinsam Laserschranken überwinden

Kennenlerntage der 5. Klassen

In der letzten Woche fanden die Kennenlerntage der 5. Klassen an der Nackten Mühle in Haste statt. Während des Vormittags wurden dort im Wald bei sehr unterschiedlichen Bedingungen (teils strahlender Sonnenschein, teils nass bis auf die Haut) verschiedene Hindernisse bewältigt, Aufgaben gelöst und das Klassengefühl gestärkt. Zudem wurde gemeinsam im Wald gefrühstückt und die Umgebung beim Rumtoben erkundet.

Vielen Dank an die Teamer*innen der Nackten Mühle, die die Tage unter solch verschiedenen Konditionen abwechslungsreich gestaltet haben.

Der folgende Bericht ist im Anschluss an den Kennenlerntag im Deutschunterricht der 5a mit Frau Krieger entstanden:

Als die Klasse 5a an der Nackten Mühle war, haben wir viel über Gemeinschaft gelernt. Als erstes wurden wir von Ilka in den Wald geführt. Dort hat unsere Klasse ein tolles Abenteuerspiel gespielt. Anschließend haben wir uns an einer großen Kuhle niedergelassen und haben gefrühstückt. Danach haben wir Ilkas Lieblingsspiel „Mr. Contacto“ gespielt. In der Kuhle gab es viele Klettermöglichkeiten und wir haben Fangen gespielt. Der Tag neigte sich zum Ende und wir konnten nach der sechsten Stunde nach Hause gehen.

Klasse 5a

Computer spielen in der Schule – Ein Traum wird wahr!?

„Zocken“ ist ein riesiges Thema, dass die heutige Jugend auf vielfältige Weise beschäftigt. Am PC, der Konsole oder dem Handy etc. zu spielen ist mittlerweile eine Alltagsbeschäftigung für viele Menschen.

Die LAG Jugend & Film Niedersachsen e.V. in Kooperation mit FOKUS e.V. und dem Haus der Jugend lud eine 8. Klasse und zwei 11. Klassen der Angelaschule zu Workshops im Rahmen der Game Days ein.

Die Schüler*innen kamen über ein spannendes und sehr individuell gestaltbares Spiel ins Gespräch und konnten sich dabei mit ihrem eigenen Spielverhalten kreativ und kritisch auseinandersetzen. Die Schüler*innen erhielten auch einen Überblick über Grundlagen des Game-Designs und darüber, wie sie Spiele nicht nur konsumieren, sondern auch selbst (um-)gestalten können. Sie entwickelten in Kleingruppen eigene Ideen und konnten mit verschiedenen Medien-und Game-Design-Werkzeugen experimentieren und eigene kleine Game-Projekte und Prototypen entwickeln.

Währenddessen wurden die begleitenden Lehrer*innen von Sarah Weber und Stefan Berendes, zwei Medienpädagogen der LAG, in unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten von Computerspielen im Umfeld „Schule“ eingeführt.

Vielen Dank an die Organisatoren der Game Days für die Einladung und diesen spannenden Einblick in die variantenreiche Welt der Computerspiele!