Das schweigende Klassenzimmer

Ein Theaterstück nach einer wahren Begebenheit

Spot on: eine Ansagerin (Riana Szepst) erläutert frei sprechend den historischen Hintergrund der folgenschweren Jugendgeschichte aus der DDR zur Zeit der Besatzungszonen in Berlin. Eine Fotographie des geteilten Berlins, projiziert im Hintergrund, führt ein in das Leben der Stadt, deren Bewohner sich 1956 noch frei zwischen den Besatzungszonen bewegen konnten. Und schon läuft das Theaterstück ab wie im Film.

49 kleine Spielszenen, in Bild, Licht und Ton gekonnt veranschaulicht durch das Tonregie- Team versetzen uns in den Alltag einer Abiturklasse der DDR.

„Das schweigende Klassenzimmer“ 

Eine Geschichte über Mut und Zusammenhalt

24 Schüler*innen unserer Theater-AG haben ein besonderes Theaterstück im Gepäck nach 2 intensiven Probetagen in Melle und einem Hauptprobenwochenende: „Das schweigende Klassenzimmer“ nach gleichnamiger Verfilmung einer wahren Geschichte aus der ehemaligen DDR.

Eine Abiturklasse setzt durch eine Schweigeminute ein Zeichen des Protests gegen die gewaltsame Niederschlagung der nach Freiheit und Selbstbestimmung strebenden Ungarn (1956) durch die Sowjetunion. Dieser stille Akt der Rebellion schlägt in der noch jungen DDR hohe Wellen. Die Schulbehörde und schließlich sogar Parteifunktionäre setzen die Klasse enorm unter Druck, um die Rädelsführer ausfindig zu machen. Der Schulklasse wird kurz vor ihrem Abitur mit Schulverweis gedroht. Werden die Schüler*innen diesem Druck standhalten? Ihre Entscheidung sorgt für eine tiefgreifende Lebensveränderung.

Wir spielen am 5.10/6.10/7.10/8.10 jeweils um 19.30 Uhr in unserer Schulaula. Die Karten gibt es an der Abendkasse ab 19.00 Uhr. (3€ ermäßigt, 4.50€ Erwachsene). (Wir stellen genügend Stühle für alle Interessierten!)

Wir würden uns über eine große Besucherzahl sehr freuen!

Die Theater-AG

Turbulentes Mörderspiel auf der Angela-Bühne

An 4 Tagen in der letzten Woche verwandelte sich unsere Bühne in eine dunkle Mördergrube. Nachdem im Tageskurier ein Mord in Miss Blacklocks Haus angekündigt und schlimmer noch, Freunde und Bekannte dazu herzlich eingeladen werden, nimmt das Übel seinen Lauf. Zur genau angekündigten Zeit gibt es einen Kurzschluss, der Einbrecher Scherz – überzeugend dargestellt von Frau Krieger und Violetta Bliznu- dringt mit Brachialgewalt in Little Paddocks ein und wirbelt die Abendgesellschaft durcheinander. Es kommt zur Schießerei im Dunkeln und Rudi Scherz liegt tot mitten im Wohnzimmer.

Zur Ermittlung des Falls erscheinen rechtzeitig der herrlich entnervte Inspektor Craddock (Johann Südmersen) und die listige und wunderbar süffisant gespielte Miss Marple (Hannah Sophie Tiesmeyer), die sich so in ihre Rollen hineinsteigern, dass sich das konkurrierende  Ermittlungsspiel zum neckischen Nachlaufspiel entwickelt.

 Im Kreis der Verdächtigen bricht Panik aus, als ein zweiter Mord geschieht. Es trifft die überaus sympathische, wenn auch tüttelige, äußerst expressive Dora Bunner (Lena Ellerbrake), eine alte Freundin der Hausherrin Letitia Blacklock und es nährt sich der Gedanke, dass im engsten Kreise des Hauses ein Mörder umgeht und womöglich weitere Opfer fordert! Ist die vortrefflich abgebrühte Miss Blacklock (Mathilde Ahrnsen) selbst in Gefahr? Wer trachtet ihr nach dem Leben? Sind es die befreundeten jungen Menschen, die sie in ihr Haus aufgenommen hat? Da wären die angeblichen Geschwister Patrick Simmons (Nikolas Krenz) und Julia Simmons (Tabea Bursig/ Miriam Janssen Perez), die sich in köstlichen Streitereien ergehen, aber heimlich -gekonnt! -leidenschaftlich knutschen? Aber auch die alleinstehende Mutter und Gartengestalterin Philippa Haymes (wunderbar temperamentvoll gespielt von Miriam Perez und Tabea Bursig), die insgeheim mit Edmund Swettenham anbandelt, gerät in Verdacht. Edmund (Lennart Panter), ein äußerst facettenreich und nuanciert gespieltes, verkanntes Schriftstellergenie, treibt ein faszinierendes Spiel im Spiel, als es um die von Inspektor Craddock geschickt gelenkte Aufklärung des Falles geht und er, offenbar tief gekränkt, sich abführen lassen muss.

Was wäre aber das turbulente Verwicklungsspiel ohne das überragend temperamentvoll und exaltiert gespielte ungarische Hausmädchen Mitzie (Gina Lanwert), die die selbstgefällige Gesellschaft von Kleinstädtern permanent aufmischt und ohne die sich trefflich verstellende Mörderin – Miss Blacklock (Mathilde Ahrnsen)! Und was wäre aus unserer Krimikomödie „Scherz beiseite“ von Agatha Christie geworden ohne unsere sehr engagierte und kompetente Licht-/ und Tontechnik (David Friederichs, Jonah Wöstmann, Thilo Wernli)!!!

Absolut verdient: stehender Applaus nach der Premiere und heiße Autogrammstunde am Freitag! –  Nur schade, dass es einige verpasst haben.

Gute Neuigkeiten: Unsere von Frau Lanwert in ein herrlich englisches Grün verwandelte doppelstöckige Kulisse mit 7 Türen, ohne deren Knallen das dynamische Spiel nur halb so effektvoll hätte sein können, hat einen neuen (jetzt schon den dritten!) Lagerplatz gefunden.

Das leidenschaftliche Spiel der AG kann weitergehen!

Viele weitere Impressionen von dem Schauspiel finden sich in unserer Bildergalerie. Hier nur ein Vorgeschmack:

„Scherz beiseite“ – endlich führen wir wieder auf!

Aufregung in Little Paddocks: Die Blacklocks erfahren durch eine Annonce in der Zeitung, dass in ihrem Haus ein Mord stattfinden soll. Die neugierige Anteilnahme der Nachbarn nimmt mehr und mehr voyeuristische Züge an. Gott sei Dank nimmt sich Miss Marple des Falles an; aber auch sie kann nicht verhindern, dass nach einem Stromausfall eine Leiche im Wohnzimmer liegt. Doch wer ist der Tote? Wer ist der Mörder? Und wird es am Ende gar noch mehr Leichen geben?

Unsere Theater AG  zeigt die Krimikomödie „Scherz beiseite“ von Agatha Christie vom 22.6. bis zum 25.6. um 19.30 Uhr in der Schulaula. Der Eintritt beträgt 3€ für Schüler und 4.50€ für Erwachsene. Tickets gibt es nur an der Abendkasse.

Wir freuen uns auf euch!

Die Theater-AG sucht für ihre Kulisse wieder einmal dringend einen Lagerraum (5m x 2.50 x 2m) ab dem 26.6.! Bitte meldet euch bei uns, wenn ihr eine Idee habt! Danke!

Der nackte Wahnsinn

Aufführungen:  8. – 11. Februar 2018 (Do – So), jeweils um 19.30 Uhr

Liebe Eltern, liebe Schüler!

Dieses Jahr hat sich eure Theater-AG etwas Besonderes für ihre Aufführungstermine ausgedacht! Wir zeigen die Welterfolgskomödie „Der nackte Wahnsinn“ des britischen Dramatikers Michael Frayn. Turbulenter und dynamischer kann Komödie nicht sein:

Auf einer zweistöckigen Vorder- und Hinterbühne mit 7 Türen entwickelt sich ein mitreißend komisches Verwirrspiel: der erste Akt präsentiert die „Generalprobe“ einer Boulevardkomödie mit heimlichen Treffen von Paaren und einem Einbruch in ein englisches Landhaus, der zweite Akt zeigt auf der Hinterbühne, welche Dramen sich bei einer Tourneeaufführung des Boulevardstücks zwischen den Akteuren abspielen. Eifersüchteleien und Trinksucht setzen ungeahnte Aggressionen frei, die im Zeittakt des Schauspiels auf der Vorderbühne eine immens komische Wirkung erzeugen. Im dritten Akt erleben wir auf der Vorderbühne die letzte Tourneeaufführung des Boulevardstücks, welche wegen der Abgeschlagenheit und heillosen Zerstrittenheit der Schauspieler höchst komisch zerrüttet erscheint.

Lassen Sie sich dieses Theatervergnügen nicht entgehen! Die Aufführungen sind am 8. 2./ 9. 2./ 10. 2. und 11. 2. jeweils um 19.30 Uhr in der Schulaula. Die Karten sind in den großen Pausen ab dem 5. 2. oder an der Abendkasse für 5 Euro bzw. ermäßigt 3 Euro erhältlich. Wir freuen uns sehr auf Ihren/Euren Besuch!

Die Theater-AG der Angelaschule