Archiv des Autors: Barbara Köster

Was für ein Käse!

Ist Käse gesund? Kann man die Rinde essen? Wie kommen die Löcher in den Käse? Woraus besteht Käse überhaupt? Und wie wird er hergestellt?
Diesen und weiteren Fragen rund um das Thema Käse ging die Klasse 8d der Angelaschule am 8.November 2017 bei einem Projekt nach, das von Studierenden der Ökotrophologie im WABE-Zentrum der Hochschule Osnabrück unter Leitung von Frau Prof. Dr. Herrmann durchgeführt wurde.
Nach einer anschaulichen inhaltlichen Einführung über die Inhaltsstoffe und den Herstellungsprozess des Käses wurde es praktisch. Zum einen gab es Sensorik-Übungen: Hier sollten die Schüler die Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig und bitter herausschmecken, fetthaltigen von fettarmem Käse unterscheiden sowie verschiedene Käsesorten und Reifungsgrade zuordnen. Es zeigte sich, dass einiges davon gar nicht so leicht  herauszuschmecken war, zumal es für viele ungewohnt war, so genau auf Aussehen, Geruch und Geschmack von Nahrungsmitteln zu achten.
Zum anderen konnten die Schüler, als Höhepunkt der Veranstaltung, ihren eigenen Käse herstellen. Von der „Dicklegung“ des Käses durch Labzugabe über die Bearbeitung des Käsebruches bis hin zum Abfüllen und Pressen haben die Schüler dabei alle Schritte der Käseherstellung in Kleingruppen selbst durchgeführt. Am Ende hielten sie den eigenen Käse, nach Wunsch in einer Kräutermischung gewälzt, nicht nur in den Händen, sondern konnten ihn  auch verpacken und mit nach Hause nehmen. So gab es in den Familien an diesem Abend leckeren, selbstgemachten Käse.

Wir bedanken uns herzlich bei den Veranstaltern für diesen interessanten Vormittag, der den Schülerinnen und Schülern viel Spaß gemacht hat.

Straßenkindertag

„Wer möchte seine Schuhe geputzt haben?“ – „Wessen Autofenster brauchen mal eine Wäsche?“  Diesen Fragen begegneten Schüler/innen und Lehrer/innen in den letzten Tagen immer wieder, so dass die Mitglieder der Unsere-Welt-AG – ergänzt durch viele engagierte Neumitglieder aus den 5. Klassen – schließlich eine stattliche Liste abzuarbeiten hatten. Für einen Tag  schlüpften sie in die Rolle von Straßenkindern, so wie wir sie in Lima erlebt haben, und wie es sie auch in vielen anderen Großstädten gibt.

Unsere „Straßenkinder“ sammelten aber nicht Geld für sich, sondern für die Opfer, insbesondere Kinder, und Helfer der Überschwemmungskatastrophe in Peru. Von unseren Freunden und Freundinnen in Lima, von unseren beiden Partnerschulen und von dem befreundeten Padre Juan in Chorillos/Lima hatten wir erschreckende Nachrichten über das Ausmaß der Katastrophe, aber auch ermutigende Berichte über die Solidarität der Menschen vor Ort erhalten.

Mit ihren vielfältigen und kreativen Aktionen (Geigenspiel zu Beginn des Tages in der Pausenhalle, Bläserkonzert auf der neuen Außenbühne vor dem Unterricht und in den großen Pausen, Akrobatik, Verkauf von selbst gebackenem Kuchen und Überraschungsbeuteln, Angeboten von Fairen Schokoriegeln und O-Saft im Bauchladen) erarbeiteten unsere „Straßenkinder“ nicht nur viele Spenden für die Kinder in Peru, sondern sie schufen nebenbei eine fröhliche Stimmung am letzten Tag vor den Osterferien.

Mit den Spenden, die bereits seit Ende März aus allen Klassen und Kursen zusammen gekommen sind, konnten wir  mehr als 1.800.- Euro nach Peru überweisen.

Fotos von verschiedenen Aktionen gibt es in der Bildergalerie.

17 Tage in Lima – eine erfahrungsreiche Zeit

Die Herbstferien 2016 waren für 12 Schülerinnen der 9. Klassen und eine Schülerin aus der 10. Klasse der Angelaschule eine ganz besondere Zeit: Zusammen mit Frau Köster und Herrn Meyer flogen sie am 6. Oktober nach Lima, um unsere beiden Partnerschulen in Lima zu besuchen.

Der Austausch mit dem Colégio Santa Ursula, der jetzt zum 7. Mal stattfand, ermöglicht es uns, das Alltagsleben der peruanischen Mittelschicht, das Schulleben, die Stadt Lima mit ihren verschiedenen Facetten sowie Ziele in der Umgebung kennenzulernen. Ein Schwerpunkt ist immer der Besuch des Colégio San José in Miramar, die „Armenschule“, die wir seit inzwischen 30 Jahren mit unseren Spendengeldern regelmäßig unterstützen.

Während des 17-tägigen Aufenthalts trafen wir uns an den Unterrichtstagen morgens immer pünktlich um 7.30 Uhr im Colégio Santa Ursula, haben Unterrichtsstunden besucht, in Gruppen zu bestimmten Themen gearbeitet  oder Besichtigungen in Lima gemacht. Die Wochenenden und Nachmittage/Abende (der Unterricht endet immer um 15 Uhr) blieben Aktivitäten in bzw. mit den Familien vorbehalten, mit Ausnahme von einigen gemeinsamen Ausflügen.

Kurzfassungen unserer Erlebnisse bzw. der Gruppenarbeitsergebnisse und die Fotogalerie beleuchten einige Aspekte des Austausches intensiver:

Dem Täter auf der Spur!

foto-2-kopieAm 14. November verbrachten wir Schülerinnen und Schüler des Biologie-Leistungskurses von Frau Köster den Schulvormittag im Schülerlabor Biologie der Uni-Osnabrück. Dort wurde es uns ermöglicht, unter der Führung von Herrn Dr. Knut Jahreis selber einen genetischen Fingerabdruck herzustellen.

Der genetische Fingerabdruck wird z.B. bei der Täterüberführung genutzt. Dieses Verfahren ermöglicht es nämlich, mit einer nur geringen Menge an DNA den Täter zu identifizieren, sogar noch 60 bis 80 Jahre nach einem Verbrechen.

Zunächst führt man eine Polymerasekettenreaktion (PCR) durch, um die DNA zu vervielfältigen. Dieses dauert jedoch zwei bis drei Stunden ….

Bunter, süßer, besser haltbar!

Den Zusatzstoffen in Lebensmitteln auf der Spur!

20161108_111611-kopieDie  Zutatenangaben von verarbeiteten Lebensmitteln enthalten oft eine lange Liste von Stoffen, die selbst keine Bedeutung als Lebensmittel haben. Stattdessen sollen sie die Eigenschaften von Lebensmitteln hinsichtlich ihres Aussehens, Geschmacks, ihrer Struktur, Haltbarkeit oder technologischer Verarbeitung verbessern.