Archiv des Autors: Petra Riesenbeck

Ein künstlerisches Filmprojekt in den eigenen vier Wänden

Unter dem Thema „Komische Dinge passieren im Haus“ hat sich in den letzten Wochen sehr Seltsames in den Klassen 9c und 9d ereignet. Die Schüler und Schülerinnen haben aufbauend auf ihren Filmerfahrungen zu den „Mutationen einer Knetkugel“ ein weiteres – nun geplant, geschnitten und vertontes – Filmprojekt im Fach Kunst in der Stop-Motion-Technik gestartet. Für diese Technik braucht man in erster Linie sehr viel Geduld – zirka 10 Fotos pro Sekunde sind für einen fließenden Bildeindruck erforderlich – und tolle Ideen.

Da beides im außergewöhnlich hohen Maß vorhanden ist, sind auch die Filmergebnisse sehr sehenswert und eine Teilnahme am diesjährigen „YOUng-Media-Award“ wird ausdrücklich empfohlen. Wir drücken die Daumen!

Aber nun heißt es erstmal: entspannen, Lautsprecher an und Film(e) ab!

11.-Klässler im Reisefieber

Von wegen: Urlaub ist zurzeit nicht möglich. Der Kunstkurs 11c/e hat sich mit Kamera und viel Einfallsreichtum auf die heimischen Socken gemacht und unter der Aufgabenstellung „Mallorca oder doch eher Piesberg?“ Wohnung, Garten und die nähere Nachbarschaft auf der Suche nach spannenden „Fake-Landschaften“ durchstreift.

Von alpinen Impressionen, über sandige Safari-Trips bis hin zu fernen Welten wurde alles mit der Kamera eingefangen. Beim genauen Hinschauen verwandeln sich der Ficus Benjamini aus dem Wohnzimmer zum Regenwald, die vereiste Bordsteinkante vor der Haustür zur gefährlichen Gletscherspalte und Staubflusen aus dem Staubsaugerbeutel zur Mondlandschaft. Na, wer da kein Fernweh bekommt?

Kreative Highlights aus dem Homeschooling

Dass Distanzlernen noch mehr sein kann als Schreibtischarbeit mit Aufgaben bekommen, lösen und abschicken, hat jetzt die Klasse 7c eindrucksvoll bewiesen. Unter der sehr offenen, aber auch herausfordernden Aufgabenstellung „Eine dreidimensionale menschliche Figur aus Irgendetwas“ herstellen, haben die Schülerinnen und Schüler geknetet, gewickelt, genäht, gedrahtet, „geupcyclet“ und vieles mehr.

So sind innerhalb von zwei Wochen wunderbar vielfältige Figuren entstanden und anschließend fotografisch stimmungsvoll in Szene gesetzt worden. Da es zum Abgabetermin deutlich mehr Figureneinsendungen gab als es der Anzahl der Klassenstärke entspricht, scheint die Aufgabe wohl den richtigen Nerv getroffen zu haben. Unter diesen Umständen wurde natürlich auch gerne darüber hinweggesehen, dass die Formulierung „menschliche Figur“ scheinbar sehr dehnbar ist…

Weitere Figuren sind in der Bildergalerie zu sehen.