Archiv des Autors: Petra Riesenbeck

Erster Atelierabend: Ein gelungener Auftakt

Was macht man an einem Freitagabend? Klare Antwort: Kunstbegeisterte Oberstufenschüler:innen gehen in die Angelaschule.

„Das ist ja wie im Paradies!“, schwärmte eine Teilnehmerin, die den Weg in die Kunsträume im zweiten Stock gefunden hatte und mit leuchtenden Augen die bereitgestellten Materialien erblickte.

Um die 20 Teilnehmer:innen, davon viele Kreative aus dem 13. Jahrgang, nutzten den Abend, um an ihren Abschlusswandgestaltungen oder an Kostümen für die anstehende Mottowoche zu arbeiten. Zudem konnte in den bestens ausgestatteten Räumen frei nach eigenen Ideen gearbeitet werden – oder inspiriert durch die geballte Kompetenz der Kunstfachschaft.

Auch unser Schulleiter, Herr Dr. Stich, ließ es sich bei einem Besuch nicht nehmen, selbst ein wenig kreativ zu werden: Sein mutiger, spontaner Griff zu einem riesigen Tonklumpen führte zu einer sehr erfolgreichen „Umformung“.

Der tolle Abend, geprägt von viel Spaß, Freude und sehenswerten Ergebnissen, endete gegen 22:00 Uhr mit einem gemeinsamen Aufräumen.

Fazit: „Das muss unbedingt wiederholt werden. Selbst wenn ich nach dem Abi nicht mehr an der Schule bin – ich will dabei sein!“ (Teilnehmerin, Jg. 13)

Film ab an der Angelaschule – Kreativität in Aktion!

Jetzt noch für den Publikumssieger beim Kurzfilmwettbewerb voten!

Dank des Fördervereins kann die Fachschaft Kunst mit neuer Filmausstattung durchstarten:  Neue LED-Lampen, Trickboxen und hochwertige Mikrofon-Sets eröffnen Schülerinnen und Schülern die Welt des Films auf ganz neue Weise.

Ob spannende Trickfilme, kleine Dokumentationen oder Interviews – hier können kreative Ideen lebendig werden, Geschichten erzählt und Visionen auf die Leinwand gebracht werden. So wird das Lernen zu einem echten Abenteuer, bei dem Filmbegeisterung und eigene Kreativität Hand in Hand gehen.

Drei Teams der Angelaschule haben die neue Ausstattung im WPK „Kunst am iPad“ direkt genutzt und Kurzfilme erstellt, die am niedersächsischen Kurzfilmwettbewerb „ganz schön (un)fair“ teilnehmen. Besonders erfreulich: Der Film „Das Einhornrennen“ wurde von der Profi-Filmjury unter die Top 12 Kurzfilme gewählt und für den inklusiven Kurzfilmpreis „ganz schön anders“ nominiert.

Das Rennen um den Publikumspreis läuft noch bis zum 8. März. Hier zählen Klicks und Likes auf dem YouTube-Kanal
https://www.youtube.com/kurzfilmwettbewerb

Um die „Angela-Filme“ unter den insgesamt 142 eingereichten Beiträgen schnell zu finden, hier die Filmnummern mit den Titeln:

  • 62: Das Einhornrennen – Angelaschule Osnabrück
  • 64: Der Fuchs, der seine Farbe verlor – Angelaschule Osnabrück
  • 63: Der einarmige Biber – Angelaschule Osnabrück

Alle Teilnehmenden freuen sich über eure Unterstützung! Bitte voten!

Wenn der Winter kreativ macht…

Unerwartete und lange Winterfreuden sorgten dafür, dass es die meisten Schüler:innen in den Pausen nicht in den Klassenräumen oder Pausenhallen hielt. Stattdessen wurde der Schulhof ebenso wie der Angelapark zum Treffpunkt für kleine und große Baumeister:innen. Mit viel Kreativität und Gemeinschaftssinn entstanden dort Schneemänner in unterschiedlichsten Größen – Freude pur!

Als die Schule schließlich ausfiel, wurden einige Schüler:innen besonders kreativ. Sowohl im Jahrgang 6 als auch im Jahrgang 12 wurde das reichlich vorhandene eiskalte „Bau- und Kunstmaterial“ im Rahmen des Homeschoolings fantasievoll in neue Formen gebracht.

Große Kunst im Original

Im Dezember besuchten alle vier Kunstleistungskurse das Sprengel Museum Hannover. Dort galt es, in kreativen Workshops vor allem das Werk des britischen Künstlers Richard Deacon in Augenschein zu nehmen, welches unter anderem auch auf der aktuellen Liste des Kultusministeriums mit den abiturrelevanten Kunstwerken steht. Deacons raumfüllende Plastik What Could Make Me Feel This Way konnte im Museum aus allen Richtungen betrachtet und in selbst gewählten Ausschnitten abgezeichnet werden. Dabei wurde das zentrale Konzept des „Dazwischens“ – des Wechselspiels zwischen Innen und Außen – praktisch erfahrbar. Das Kunstwerk schwebt zwischen Organischem und Artifiziellem und löste vielfältige Assoziationen aus.

Als weiteres künstlerisches Highlight des Sprengel Museums schauten wir uns die Sonderausstellung „Niki. Kusama. Murakami. Love You for Infinity“ an. Besonders beeindruckend war der begehbare Infitity Room der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama. Der Raum erzeugt den Eindruck unendlicher Wiederholung und lud zu ungewöhnlichen Fotos und Selfies ein.

Nach den musealen Eindrücken war noch etwas Zeit für die Erkundung der festlich geschmückten Weihnachtsmärkte Hannovers. So bot der Ausflug nicht nur die Möglichkeit, abiturrelevante Kunstwerke intensiv zu studieren, sondern auch, Kunst als erlebbaren, räumlichen Dialog zu erfahren. Die Kombination aus analytischem Zeichnen, interaktiven Installationen und festlicher Stadtkulisse hinterließ bleibende Eindrücke bei allen Teilnehmenden.

Kunst in neuen Rahmen

Sowohl im Eingangsbereich zur Straßenseite als auch im großen Treppenhaus hat sich etwas getan: Viele tolle Kunstwerke unserer Schülerschaft kommen seit ein paar Tagen dank neuer Bilderrahmen nun so richtig zur Geltung. Der lange Weg in die oberen Etagen erinnert jetzt ein wenig an einen Galerie-Walk, und fast will man meinen, bei „schöner Wohnen“ gelandet zu sein.

Ermöglicht wurde der Erwerb der praktischen Wechselrahmen durch den Förderverein der Schule. Die Fachschaft Kunst bedankt sich ganz herzlich für die großzügige Unterstützung. Ebenfalls geht ein großer Dank an unseren Hausmeister, Herrn Kühlmorgen, der nun als Meister der Wandhaken bezeichnet werden darf.

Einer sammelt Briefmarken, der andere Schallplatten und die Klasse 5c sammelt FARBEN

Nachdem im Kunstunterricht ein wenig „grau(sam)e Theorie“ zum Thema Farbe vermittelt wurde, ging es bunt zur Sache.

Sehr erfolgreich sind die Schüler:innen zu Hause auf Farbsuche gegangen und haben eine Vielzahl bunter Gegenstände zusammentragen, sinnvoll sortiert und aus der Vogelperspektive fotografiert. So sind tolle Fotos mit Farbverläufen, Farbkontrasten und ganzen Farbkreisen entstanden. Einen Teil der bunten Sammlung haben wir nun ausgestellt. Dieser hängt vor dem Lehrerzimmer und ähnelt einer Farbdusche. Wer also eine kleine Erfrischung vom vielleicht zu „grauen Alltag“ gebrauchen kann, ist herzlich zum visuellen Duschen eingeladen.

Ein Dank geht an die Schüler:innen aus dem Grundkurs-Kunst, die uns bei der Ausstellungsvorbereitung geholfen haben.

Die geballte Niedlichkeit …

… wartet oben vor den Kunsträumen am Tag der offenen Tür (Mittwoch, den 5.3.25 ab 15 Uhr) auf ihre Beachtung. Aus den Resten von Eierkartons haben die Klassen 7c und 7d eine tierische Ahnengalerie erstellt. Schlaue Füchse, freche Dachse und lustige andere Tiere wurden raffiniert vermenschlicht und strahlen nun um die Wette.

Komm vorbei und lass dich inspirieren. Die gute Laune ist wirklich ansteckend!

Eierkartons: Mach da mal was daraus!

Die Klassen 7c und 7d haben sich dieser Herausforderung mit Bravour gestellt und zum Thema „Figurative Plastik“ sehr kreative Papppersönlichkeiten gefertigt. So wurden mit etwas Farbe, Kleber und guten Ideen eher unscheinbare alte Eierkartons in witzige Gesichtsmasken verwandelt. Einen fröhlichen Abschluss fand das Projekt mit einer kleinen Fotoinszenierung. Einige Originale sind nun in der Kunstvitrine zu bewundern.

ORANGE THE WORLD

Gezeichnete Kurzfilme setzen mehr als EIN Zeichen gegen Gewalt an Frauen

In Anlehnung an den südafrikanischen Künstler William Kentridge, der sich in vielen seiner Werke mit den schwierigen politischen Verhältnissen seines Landes beschäftigt, haben sich die 20 Teilnehmer:innen des Seminarfachs Kunst + Film nicht nur mit dessen künstlerischer Arbeitsweise auseinandergesetzt, sondern auch mit einem sehr ernsten und hochaktuellen Thema:

Alle 4 Minuten erlebt eine Frau in Deutschland Gewalt durch ihren Partner oder Ex-Partner. Nahezu täglich wird in Deutschland eine Frau getötet, nur weil sie eine Frau ist. Diese Menschenrechtsverletzungen machen die in der Stop-Motion-Technik entstandenen Kurzfilme auf sehr eindringliche Art und Weise deutlich. Basierend auf Kohlezeichnungen, wurden diese nach und nach durch Radieren, Verwischen und Überzeichnen verändert, sodass die Spuren (der Gewalt) erkennbar bleiben.

Der Seminarfachkurs beteiligt sich mit den entstandenen Filmen am Kreativwettbewerb des Kultusministeriums zur Kampagne: „ORANGE THE WORLD – Stopp Gewalt gegen Frauen“.

Unter diesem Link befindet sich eine Filmauswahl: KLICK