Impuls zur dritten Woche der Fastenzeit

Das harte Herz

Bernhard von Clairvaux, ein Mönch und berühmter Theologe des 12. Jahrhunderts, schreibt in einem Brief an Papst Eugen III.:

Wo soll ich anfangen? Am besten bei Deinen zahlreichen Beschäftigungen, denn ihretwegen habe ich am meisten Mitleid mit Dir […]. Aus diesem Grund lebe ich in ständiger Sorge um Dich. Ich fürchte, Du hast kein Heilmittel und könntest den Schmerz nicht aushalten und Dich deshalb verzweifelt in eine Gefahr stürzen, der kaum mehr zu entkommen wäre. Ich fürchte, sage ich, dass Du, eingekeilt in Deine zahlreichen Beschäftigungen, keinen Ausweg mehr siehst und deshalb Deine Stirn verhärtest. Es ist viel klüger, Du entziehst Dich von Zeit zu Zeit Deinen Beschäftigungen, als dass sie Dich ziehen und Dich nach und nach an einen Punkt führen, an dem Du nicht landen willst. Du fragst, an welchen Punkt? An den Punkt, wo das Herz hart wird. Frage nicht weiter, was damit gemeint sei; wenn Du jetzt nicht erschrickst, ist Dein Herz schon so weit. […]

Schau, dahin ziehen Dich diese verfluchten Beschäftigungen, wenn Du so wie bisher weitermachst und Dich ihnen völlig auslieferst, ohne Dir etwas für Dich vorzubehalten. Du vergeudest Zeit und Du verausgabst Dich selbst in ihnen in sinnloser Mühe, die nur den Geist versehrt und das Herz aushöhlt.

Frühlingsgrüße aus der Angelaschule

Das Wetter schlägt Kapriolen! Kaum ist der Schnee getaut, sprießen überall im Park die Schneeglöckchen hervor. Ein wahres Meer dieser ersten Frühlingsboten hat sich entlang der Nette ausgebreitet, dazwischen hübsche Märzenbecher und Inseln zart-violetter kleiner botanischer Krokusse. Die Wärme hat auch unsere Bienen herausgelockt – Alle sechs Völker haben die Frostperiode überlebt! – und sie nutzen fleißig das reiche Pollenangebot. Obwohl der Teich noch eine dünne Eisdecke hat, badet unser Stockenten-Paar schon munter am Rand in der Sonne.

Wenn schon nicht live dabei, können vielleicht die Fotos als Momentaufnahme ein bisschen (Vor-)Frühling aus der Angelaschule übermitteln.

Impuls zur zweiten Woche der Fastenzeit

Rätsel

Was ist das denn…!?
Ein geheimer Code?
Ein Rätsel?
Ich musste nur kurz drauf schauen, dann fielen mir die ersten freien Schreibversuche meiner Kinder ein, die nach dem Prinzip „schreiben, was man hört“ ausgeführt wurden. Also lese ich es mir selbst laut vor um im Hören zu verstehen: “ES GIBT BESTIMMT EINE LÖSUNG“

Die Schülerin einer ersten Klasse schreibt das für ihren Papa auf.
Sicher hat sie aus Gesprächen der „Großen“ herausgehört, um was die sich Sorgen machen: um Gesundheit, Arbeit, Schule, Oma und Opa …
In bewundernswertem Optimismus streichelt das Kind deren Seele: „es gibt bestimmt eine Lösung“

Hinter diesem Satz steht ein tiefes, kindliches Urvertrauen, das mich einerseits sehr berührt, andererseits hat mein erwachsenes Ich natürlich sofort alle möglichen rationalen Einwände. Aber – dieser Satz tut so unendlich gut; eigentlich will ich genau das hören: „es gibt bestimmt eine Lösung“

Zugegeben, es ist eine echte Herausforderung – zumindest zeitweise – in die vertrauensvolle Haltung eines Kindes zu wechseln, aber einen Versuch ist es doch wert, oder ?!

„…man brachte Kinder zu Jesus, damit er ihnen die Hände auflegte. Die Jünger aber wiesen die Leute schroff ab. Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes…“            (Mk 10,14f.)

Text: Astrid Alt, Grafik: Refugium

11.-Klässler im Reisefieber

Von wegen: Urlaub ist zurzeit nicht möglich. Der Kunstkurs 11c/e hat sich mit Kamera und viel Einfallsreichtum auf die heimischen Socken gemacht und unter der Aufgabenstellung „Mallorca oder doch eher Piesberg?“ Wohnung, Garten und die nähere Nachbarschaft auf der Suche nach spannenden „Fake-Landschaften“ durchstreift.

Von alpinen Impressionen, über sandige Safari-Trips bis hin zu fernen Welten wurde alles mit der Kamera eingefangen. Beim genauen Hinschauen verwandeln sich der Ficus Benjamini aus dem Wohnzimmer zum Regenwald, die vereiste Bordsteinkante vor der Haustür zur gefährlichen Gletscherspalte und Staubflusen aus dem Staubsaugerbeutel zur Mondlandschaft. Na, wer da kein Fernweh bekommt?

Rosenmontag 2021

Nachdem im letzten Jahr der Karneval in der Schule noch stattfinden konnte, musste er an diesem Rosenmontag wie alles andere ins Home-Office verlegt werden.

Viele unserer Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen und auch einige Kolleginnen ließen sich den Spaß am Schminken und Verkleiden dennoch nicht nehmen.

Und so eroberten Prinzessinnen, Cowgirls, Piraten und Löwinnen zwar leider nicht die Angelaschule, aber immerhin unsere Homepage!

Eine Schule im Winterschlaf

In diesen Tagen präsentiert sich unser Schulgelände in einzigartiger Schönheit. Die ganze Schule wirkt wie im Winterschlaf. Unberührte Flächen, wo sonst Hunderte von Schülerinnen und Schülern laufen. Der Teich malerisch still in seiner Froststarre. Nur die Nette plätschert dahin und überall sind Spuren von Rehen, Hasen, Kaninchen, Fasanen und anderen Schutz- und Nahrungssuchenden im Schnee zu erkennen, die zeigen, welche Laufwege unsere tierischen Mitbewohner bevorzugen. Ein interessanter Perspektivwechsel! Doch zu einer Schule gehören Schülerinnen und Schüler und wir alle sehnen uns einen Wechsel aus diesem fast unwirklichen Szenario in belebtere Zeiten herbei.

Känguru-Wettbewerb 2021

Wir sind auch in diesem Jahr zum Känguru-Wettbewerb gemeldet! Dieses Mal ganz kontaktlos haben sich 53 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 12 angemeldet und ihre 2 Euro Startgeld wurden von den Eltern per Überweisung eingezahlt. Die Spendenbereitschaft war hoch und somit können wir sogar zusätzlich zum Startgeld einen Betrag von 55 Euro als Spende an den gemeinnützigen Verein Mathematik-Wettbewerb Känguru e.V. überweisen www.mathe-kaenguru.de.

Wie nun die Teilnahme genau aussehen wird, entscheidet sich in den kommenden Wochen. Aber bis zum Wettbewerbstag am Donnerstag, den 18. März in der 3./4. Stunde ist noch jede Menge Zeit. Lust auf Knobeln? Hier gibt es jede Menge Aufgaben der letzten Jahre: https://www.mathe-kaenguru.de/chronik/aufgaben/index.html

Offene Türen – dieses Jahr im Video

Heute präsentieren wir unser Video für alle, die die Angelaschule kennenlernen möchten. Da ein Besuch durch die eigentlich stets offenen Türen der Angelaschule im Moment leider nicht möglich ist, laden wir Sie und euch ein, den gerade fertiggestellten Film anzuschauen und so einen ersten Eindruck unseres großen Schulgeländes und des vielfältigen Angebotes der Schule zu bekommen. Für alle Viertklässler und ihre Eltern gibt es noch mehr Informationen und viele Bilder unter “Neuanmeldungen“.