Angela lädt ein – zum demokratischen Dialog in der Region

Als überparteiliche Gastgeberin lädt die Angelaschule an zwei Abenden alle Bewerberinnen und Bewerber für das Amt des Oberbürgermeisters in Osnabrück bzw. des Bürgermeisters in Wallenhorst ein und bietet so die Gelegenheit, diese persönlich kennenzulernen. 

Neben den Fragen der Moderation wird auch das Publikum die Möglichkeit haben, eigene Anliegen und Fragen einzubringen. Die Veranstaltung soll dazu beitragen, die unterschiedlichen Positionen sichtbar zu machen und den Wählerinnen und Wählern eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die bevorstehende Wahl zu bieten.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Angelaschule freut sich auf zahlreiche Gäste aus der Region sowie auf einen informativen und fairen Austausch über die Zukunft von Osnabrück und Wallenhorst.

IdeenExpo: Zukunft zum Anfassen

Die Schüler:innen der Jahrgänge 11 und 12 der Angelaschule besuchten die IdeenExpo in Hannover – Europas größtes Jugend-Event für Technik und Naturwissenschaften. Dort konnten sie zahlreiche Mitmachangebote ausprobieren, spannende Experimente erleben und sich über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in unterschiedlichsten Berufsfeldern informieren.

Die IdeenExpo bietet jungen Menschen die Möglichkeit, Zukunftsthemen nicht nur kennenzulernen, sondern selbst zu entdecken. Ob Künstliche Intelligenz, nachhaltige Technologien oder moderne Ingenieurwissenschaften – an den zahlreichen Ständen erhielten die Schüler:innen vielfältige Einblicke in Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft. Besonders geschätzt wurde die Möglichkeit, Berufe und Tätigkeiten direkt auszuprobieren. „Auf der IdeenExpo konnte ich verschiedenste Berufe im naturwissenschaftlichen und technischen Bereich kennenlernen. Die Möglichkeit, alles durchs Mitmachen auszuprobieren, hat mir sehr gefallen. Besonders spannend fand ich, Arbeitsaufgaben in einer virtuellen Realität zu erledigen“, berichtet Bennet. Sein Fazit: „Der Besuch hat sich definitiv gelohnt.“

Auch Frederike und Anna zeigten sich begeistert von der Vielfalt der Angebote: „Es gab vielfältige Angebote an den Ständen, bei denen man Aktivitäten ausführen konnte und gleichzeitig das Unternehmen kennengelernt hat. Beispielsweise haben wir Erdbeermarmelade und Milchshakes selbst gemacht, die wir mit nach Hause nehmen durften. Generell konnte man viele Sachen gewinnen, wie zum Beispiel beim Stationslauf der Polizei.“

Ein Wunsch für zukünftige Besuche kam ebenfalls von Bennet: „Mir hat es sehr gefallen auf der IdeenExpo, auch wenn man beim nächsten Mal etwas mehr Zeit einplanen sollte.“

Ein herzliches Dankeschön gilt der Stiftung NiedersachsenMetall, die die Exkursion zur IdeenExpo finanziell unterstützt und so den Schüler:innen den Besuch dieses besonderen Zukunftsevents ermöglicht hat.

Ruder-Riege ist erfolgreich wie lange nicht!

Schüler:innen-Regatta Kassel, 27.5.:

Sechs Siege in acht Rennen bei der Schüler:innen-Regatta in Kassel am 27. Mai – das war der Beginn der Erfolgsserie der Ruder-Riege der Angelaschule in der diesjährigen Freiluft-Saison.

Im Junioren-Doppelvierer U18 über 1000m erruderten sich Paul Kock (9c), Simon Meyering (11a), Till Lohstroh (9b), Joris Krause (10a) mit Stf. Eva Meyering (9b) nicht nur den 1. Platz in ihrem Lauf, sondern waren auch mit 3 Sekunden Vorsprung Erster von zehn Booten in diesem Rennen. Auch über 500 m landeten sie auf Platz 1.

Im Junioren-Doppelzweier B über 500 m erkämpften sich Paul Kock (9c) und Till Lohstroh (9b) sowie Joris Pulletz (10a) und Julius Krause (10a) jeweils Platz 1 in ihrem Lauf; im Gesamtfeld von neun Booten lagen Joris und Julius mit 2 Sekunden Vorsprung auf Platz 1 vor ihren Team-Kollegen Paul und Till auf Platz 2.

Auch unser Mädchenteam errang zwei Goldmedaillen. Yukari Schulze (8c), Michaela Heddergott (8b), Levka Pulletz (7a), Lilly Lachermund (7a) mit Stf. Marlene Bliesener (7d) gewannen im Juniorinnen-Doppelvierer U15 die Rennen über 500 m sowie über 1000 m. Im Juniorinnen-Doppelzweier C über 500 m kamen Levka Pulletz und Lilly Lachermund zwar nur auf Platz 3 in ihrem Lauf, wurden aber Vierte von insgesamt 16 Booten in dem Rennen.

Landesentscheid Jungen und Mädchen, 14.6.:

Am 14.6. qualifizierten sich die Mädchen im Landesentscheid und treten für Niedersachsen beim Bundeswettbewerb am 2.-5. Juli in Münster an: Yukari Schulze (8c), Michaela Heddergott (8b), Levka Pulletz (7a), Marlene Bliesener (7d) mit Stf. Lilly Lachermund (7a). Spitzen Leistung! Viel Erfolg beim BW!

Jugend trainiert für Olympia und Verbands-Regatta SRVN in Hannover, 21./22.6.:

JtfO: Unser Jungenteam ist Landessieger im Doppelvierer!

Im Jungen-Doppelvierer U18 über 1000 m erruderten sich Paul Kock (9c), Till Lohstroh (9b), Simon Meyering (11a), Julius Krause (10a) mit Stf. Eva Meyering (9b) Platz 1 und sind somit Landessieger in der Bootsklasse. Im Gig-Doppelvierer mit Steuerperson U18 über 1000 m landeten sie auf Platz 3 (Paul Kock (9c), Till Lohstroh (9b), Simon Meyering (11a), Joris Pulletz (10a), Stf. Eva Meyering (9b)).Top Leistung! Glückwunsch!

Vize-Landesmeister U15 über 1000m im Mädchen-Gig-Doppelvierer sowie im Mädchen-Doppelvierer ist unser Mädchenteam mit Yukari Schulze (8c, Stf. Renn), Levka Pulletz (7a), Michaela Heddergott (8b), Marlene Bliesener (7d) und Lilly Lachermund (7a, Stf. Gig).

Weitere Siege gab es zu feiern bei der Verbands-Regatta des SchülerInnen-Ruderverbands Niedersachsen:

  • Vize-Meisterinnen bei den Schul-Finals (Jge. 2012-2014) in ihrer Wettkampfklasse 2012 u. j.: Marlene Bliesener (7d), Levka Pulletz (7a), Michaela Heddergott (8b), Yukari Schulze (8c) und Stf. Lilly Lachermund (7a).
  • Junioren-Doppelvierer A/B, 500 m  –  1. Platz & Junioren-Gig-Doppelvierer B, Leistungsgruppe I, 500 m  –  1. Platz:  Paul Kock (9c), Till Lohstroh (9b), Simon Meyering (11a), Julius Krause (10a) mit Stf. Eva Meyering (9b)
  • Mädchen-Einer 2012, Leistungsgruppe I, 500 m  –  2. Platz: Michaela Heddergott (8b)
  • Mädchen-Doppelzweier 2012 u. j., 500 m  –  3. Platz: Yukari Schulze (8c), Marlene Bliesener (7d)
  • Schüler-Einer 2010/2011, Leistungsgruppe II, 500 m  –  3. Platz: Clemens Kauling (9d)

Herzlichen Glückwunsch allen Teams und ihren Trainer:innen, an die ein besonderer Dank geht für ihr ehrenamtliches Engagement für die Ruder-Riege der Angelaschule. Alle sind ehemalige Angelaner:innen: Mädchenteam: Jette Hantelmann, Sören Acker; Luka Evdoshvili (11a), Jungenteam: Julian Hünung, Jan Holtgrewe, Mattis Schröder

Politik-Wirtschaft-Leistungskurs besucht die GMH-Gruppe

Der Politik-Wirtschaft-Leistungskurs des 12. Jahrgangs besuchte die GMH-Gruppe in Georgsmarienhütte und erhielt spannende Einblicke in die moderne Stahlproduktion sowie die Herausforderungen einer nachhaltigen Industrie.

Zu Beginn wurden die Produkte und die Kreislaufwirtschaft der GMH-Gruppe vorgestellt. Darüber hinaus lernten die Schüler die klassischen Wege der Stahlherstellung kennen und erfuhren, welche Maßnahmen das Unternehmen zur Reduktion von CO₂-Emissionen ergreift. Besonders interessant war dabei der Transformationspfad der GMH-Gruppe hin zu einer klimafreundlicheren Produktion sowie die Bedeutung der Stromkosten für die Wettbewerbsfähigkeit der Stahlindustrie. So erfuhren die Schüler:innen beispielsweise, dass der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch von Stahl bei rund 400 Kilogramm pro Jahr liegt – im Vergleich zu etwa 65 Kilogramm Kartoffeln.

Bei einer Besichtigung der Produktion konnten die Teilnehmenden den Weg des Stahls vom Elektrolichtbogenofen bis zum fertigen Stab verfolgen. Die Exkursion knüpfte unmittelbar an die Unterrichtseinheit zu umweltpolitischen Instrumenten und deren Bewertung an und bot zahlreiche Möglichkeiten, Fragen an den Unternehmensvertreter vor Ort zu stellen.

Der Besuch ermöglichte es, wirtschaftliche, ökologische und politische Aspekte der industriellen Transformation praxisnah kennenzulernen. Carolin zieht ein positives Fazit: „Der Besuch im Stahlwerk war eine sehr bereichernde Exkursion, die mir einen guten Rundumblick über das Stahlwerk ermöglicht hat. Besonders fasziniert hat mich der Blick hinter die Kulissen der Produktion, der gezeigt hat, welchen langen Weg der Stahl bis zum fertigen Produkt durchläuft. Sehr interessant fand ich außerdem, wie sehr das Unternehmen auf umweltfreundliche Produktionsverfahren achtet. Diese Zusammenhänge wurden von unserem Führer anschaulich und verständlich erläutert.“

„Jetzt mal in Zeitlupe oder in Roboter-Manier“

DS-Kurs unterhielt bestens mit einem bunten Potpourri aus Improvisation und kreativen Szenen-Ideen

Am Dienstag, den 16. Juni, war es endlich so weit: Wir vom Kurs Darstellendes Spiel hatten unsere Aufführung vor einem geladenen Publikum. Und um es vorweg zu nehmen: Während der gut 70-minütigen Werkschau wurde sehr viel gelacht und wir haben ein durchweg begeistertes Feedback für unsere lebhafte Darbietung bekommen.

Wir haben viele verschieden Szenen, Übungen und Spiele gezeigt um einen möglichst realistischen Einblick in unseren Unterricht bei Frau Stubbe zu zeigen – und damit das Publikum bestens unterhalten.

Das ganze vergangene Schuljahr über haben wir uns mit verschiedenen Möglichkeiten, eigene Szenen zu entwickeln, beschäftigt. Dazu haben wir mit vielen verschiedenen Regeln, Genres und theaterästhetischen Gestaltungsmitteln gearbeitet, welche die Szenen bewusst und interessant gestalten.  Ein weiterer großer Punkt in unserem Unterricht war die Improvisation. So haben wir zum Beispiel mit einem vorgegebenen Gegenstand eine Szene gespielt, ohne vorher zu wissen, was passiert. Jeder von uns ist dabei über sich selbst hinaus gewachsen und hat sich selbst von einer ganz neuen Seite kennengelernt.

Vor Beginn der Show haben wir dem Publikum einige unserer „Warm-Ups“ gezeigt und die Gäste eingeladen mit uns zu spielen. Angefangen haben wir dann auf der Bühne mit der Impro-Übung „Bilder stellen“, wobei wir nach Themenwünschen des Publikums („Hochzeit“ und „Michael Jackson“) auf der Bühne ein lebendiges Foto erstellt haben. Danach folgte „Wachsen und Schrumpfen“, eine Improvisationsübung, bei welcher Stück für Stück immer mehr Schüler:innen auf die Bühne dazukommen und sich jedes Mal eine neue Szene entwickelt. Im echten „Profi-Format“ „A spricht B spricht C“ spielten Anton, Emil und Ole auf Wunsch des Publikums „Rapunzel“ nach. Der Haken an der Sache: Die Schauspieler haben nicht die eigene Rolle gesprochen, sondern immer die einer anderen Person – ein äußerst erheiterndes Unterfangen, das vor Zuschauern riesigen Mut erfordert, da übliche  „mentale Kontrollmechanismen“ außer Kraft gesetzt werden.

Danach folgten ausgewählte Szenen, die im Unterricht entstanden sind. Zuerst gab es eine Werbung, bei welcher eine Krippe auf der Website „Krippen-im-Juni“ verkauft wurde – natürlich zu einem Sonderpreis. Danach konnten sich drei Publikumsteilnehmer als Regisseure üben: Vor Beginn der Aufführung hatten einige Zuschauer Handlungsanweisungen auf Zettel geschrieben. Diese wurden zunächst eine Minute ausgeführt und dann noch einmal durch konkrete theaterästhetische Mittel verändert, welche die Publikumsregisseure aus einem Pool von Vorschlägen auswählen durften. So wurden die Stühle in Zeitlupe verrückt, der Helm wütend aufgesetzt, der Stuhl schreiend bestiegen, die Treppe in Roboter-Manier und im Zeitraffer erklommen…

Eine weitere Szene, in der ein antiker Kompass im Mittelpunkt stand, wurde nach Publikumswünschen verändert: Dabei bekamen Jara, Tabea und Malte je ein neues Gefühl zugewiesen (traurig, aggressiv, betrunken) und ließen damit völlig spontan eine veränderte Szene entstehen – dies gelang ihnen sehr überzeugend und amüsant.

Anschließend folgten Szenen mit verschiedenen Genres (Abenteuer, Fantasy, Kindersendung) sowie Szenen, welche auf einen Monolog aus Büchners Leonce und Lena aufgebaut wurden. Es wurde deutlich, wie unterschiedlich Szenen sein können, auch wenn sie dieselben Voraussetzungen haben. Dies war auch beim letzten Szenenblock zu sehen, bei welchen wir 5 Kriterien benutzten (u.a. etwas Gesungenes, 10 Sekunden lachen, eine Tätigkeit, die 15 Mal ausgeführt wird…), um daraus Szenen zu entwickeln. Jede dieser Szenen hatten eine komplette andere Handlung unterschiedliche Verläufe – am Ende mündete das Highschool-Drama um eine große Liebe in einer beschwingten Choreografie, bei der noch einmal die ganze Gruppe zu „Die Tasse Kaffee“ auf der Bühne stand und die Zuschauer bestens gelaunt in den Abend entließ. Ein gelungener Abend, dem anzumerken war, was Malte Rüsel als Abschlusswort ans Publikum richtete „Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und wir sind froh, dass wir dieses Fach an der Angelaschule belegen dürfen!“.

Weitere Impressionen dieses Abends finden sich in unserer Galerie.