Aschermittwoch – nach den bunten, fröhlichen Karnevalsfeiern bildet er einen deutlichen Einschnitt im Alltag und lädt ein, dass wir uns Fragen stellen: Wie stehe ich zu mir selbst und zu Gott? Will ich weitermachen wie bisher oder ist genau jetzt die Gelegenheit, einmal die Dinge neu zu ordnen? Dabei ist gerade die Fastenzeit eine gute Zeit für einen Neuanfang – der Winter ist fast zu Ende, der Frühling noch nicht ganz da, das Leben kehrt in die Natur zurück. Wir gehen auf Ostern zu, was uns zeigt: auch Gott möchte den Neuanfang mit uns.
All diesen Gedanken gingen zunächst die Schüler:innen der Jahrgänge 5-9, dann der Jahrgänge 11-13 und anschließend der Jahrgänge 8-10 im diesjährigen Aschermittwochsgottesdienst in der Klosterkirche nach, der unter dem Titel „Neuanfang“ stand. Im gleichnamigen Lied des Sängers Clueso hörten sie vom Eingestehen von Fehlern, von Zweifeln und von der Hoffnung, nicht für immer auf das festgelegt zu sein, was vielleicht einmal schiefgegangen ist. Im Evangelium, das von Schüler:innen vorgelesen wurde, kritisiert Jesus eine Religion, die nur nach außen wirkt. Aber Beten, Fasten und Gutes tun – all das verliert seinen Sinn, wenn es nur für Klicks, Likes und Applaus geschieht. Dass es aber viel mehr um Echtheit, um ehrliches Innehalten geht, zeigt nicht zuletzt das Aschekreuz als entscheidendes Symbol des Aschermittwochs. Gespendet bei den jüngeren Schüler:innen durch die Lehrkräfte, bei den älteren aber auch gegenseitig durch Mitschüler:innen, lädt es dazu ein, auf den Neuanfang mit uns und mit Gott zu vertrauen.
Musikalisch umrahmt wurden die Gottesdienste durch Herrn Bodde und die Klasse 6c, sowie Clara Schubmehl, Mia Moormann, Carla Schliehe und Franziska Bodde.
27. Januar – Der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz
27. Januar 2026 – Der Tag des Abschieds von ‚unseren Angelaschwestern‘
Ein dunkler Morgen in einem voll besetzten Dom. Wir tragen eine Kerze in unsere Mitte, das Licht, das Gott in uns entzünden soll – so singen wir gemeinsam. In der Begrüßung kommt sie vor – die ganz eigene Dreifaltigkeit dieses Gedenk- und Abschiedstages. Alles ist wichtig, jedes für sich verdient Aufmerksamkeit und Würdigung. Die heilige Angela, die bemerkenswert eigene Wege gegangen ist, um sich um die Bildung und Erziehung ihrer Schützlinge zu kümmern. Die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, in dem viele Grauen der Shoah sichtbar wurden. Der Abschied von ‚unseren Angelaschwestern‘, die unsere Schule geprägt und geleitet haben.
Von den Klängen des symphonischen Blasorchesters getragen, von Maik Stenzel, Kimm Herlyn, Lehrer:innen und Schüler:innen gestaltet, haben wir von diesen dreien, vor allem aber über den 27. Januar 2026, von einem Abschied in Dankbarkeit, gehört, gesungen und gebetet.
Mit diesem stimmungsvollen Start in den Gedenktag sind wir zurück in die Angelaschule gegangen und gefahren – zu einem letzten Tag mit den Schwestern persönlich in unserer Mitte. Aber auch danach wollen wir sie in unseren Gedanken und Gebeten in der Mitte der Schulgemeinschaft wissen.
Am 18. Dezember fand in der Christus-König-Kirche der diesjährige Weihnachtsgottesdienst statt, inspiriert von Phil Collins Song „You’ll be in my heart“. Der Gottesdienst wurde von Schüler:innen der Klassen 6a, 7a, 8a und der Religionskurse Jg. 12 und 13 unter Leitung von Frau Kassenbrock, Frau Riehemann und Herrn Butke vorbereitet und durchgeführt.
Die zentrale Thematik des Songs, nämlich die Kraft der Liebe und die Verbundenheit, die uns auch in schwierigen Zeiten trägt, fand sich in verschiedenen Elementen des Gottesdienstes wieder bis hin zum Friedensgruß, der mit Herzsymbol gestaltet wurde.
Sehr stimmungsvoll und auch mit weihnachtlichen Klängen bereicherte der Schulchor unter Leitung von Frau Sommer den Gottesdienst; dafür gab es abschließend einen besonders großen Applaus.
Der Gottesdienst endete mit einem gemeinsamen Gebet und dem Wunsch, die Botschaft von „You’ll be in my heart“ gerade in der Weihnachtszeit – der Zeit der Liebe und des Zusammenhalts – in unser tägliches Leben zu tragen.
Die Angelaschule ist wieder komplett. Am letzten Freitag begrüßten wir 119 neue Fünftklässler:innen in unserer Schulgemeinschaft.
Der Tag begann mit einem festlichen Gottesdienst in der Klosterkirche, in dem der Chor der Jahrgänge 6-8 den Gesang unterstützte und allen Neuen gute, teils selbstgetextete Wünsche mit auf den Weg gab: ||Ob wer neu oder alter Hase, Lehrer oder Kind – diese Zeit wird super, weil hier jeder mal gewinnt: Es ist der gleiche Wind, der uns um die Ohren weht, egal wer wir auch sind.||
Die Hoffnung, dass neben Eltern, Mitschüler:innen und Lehrer:innen auch Gott unsere Wege mitgeht, wurde in der biblischen Erzählung von Noah und dem Regenbogen deutlich. Die Pat:innen aus dem Jahrgang 9 brachten Symbole in den Farben des Regenbogens nach vorne. Rote Herzen, gelbe Zitronen, lila Schokolade und einiges mehr machten deutlich, dass nun eine bunte Zeit kommen wird, die unter Gottes Schutz und Segen stehen möge.
Kleine Geschenke gab es auch: für jedes Kind ein Regenbogen-Radiergummi als Erinnerung an den ersten Angela-Tag und für alle vier Klassen einen Korb mit Bällen und Spielmaterial für die Pause. Vielen Dank dafür an die Schülervertretung und den Förderverein!
Tobias Stich und Simone Kassenbrock wünschten den Kindern und Eltern im Anschluss – passend zum Regenbogen -, dass sie die Buntheit, die sie in der Klasse und der großen Schule erleben werden, als etwas Gutes sehen, das Schulleben mit ihren eigenen Farben mitgestalten und sich von Interesse, Gelassenheit und Vertrauen leiten lassen. Mit dem Lied „Heut beginnt ein neuer Weg“ ging es dann in die Klassenräume und dort weiter mit Kennenlernen, Fotos (incl. Big Shot mit der ganzen Schulgemeinschaft auf der Fußballwiese), Büchern und vielem mehr.
Nun geht es richtig los, liebe neue Angelanerinnen und Angelaner. Schön, dass ihr da seid! Wir wünschen euch (und allen anderen Schüler:innen) einen guten Start!
Am 5. Juni hatten wir einen ganz besonderen Gast an unserer Schule: Bischof Dominicus.
Der Tag begann mit einem festlichen Pfingstgottesdienst, der von Frau Kassenbrock, Frau Riehemann, Herrn Butke und verschiedenen Schülergruppen vorbereitet und geleitet sowie vom Blasorchester, der Big Band und den Bläserklassen musikalisch bereichert wurde. In einer ansprechenden Atmosphäre auf dem Campus feierten wir gemeinsam das Kommen des Heiligen Geistes: auf selbst gestalteten Feuerzungen hatte dafür jede Klasse den Geist von Angela in Worte gefasst. Der Bischof hielt ein inspirierendes Schlusswort, das uns ermutigte, unsere Gemeinschaft zu stärken und die Werte unseres Glaubens im Alltag zu leben.
Nach dem Gottesdienst führten Anne, Adrian, Merle und Viktor aus der Schülervertretung den Bischof durch unsere Schule. Sie präsentierten ihm stolz unseren Schulpark mit Bienenstöcken und Sternwarte und erklärten die verschiedenen Bereiche des Schulgeländes sowie einige Räume im Gebäude. Der Bischof zeigte sich dabei interessiert und erzählte auch aus seiner eigenen Schulzeit.
Besonders fieberte die Klasse 5c dem Besuch des Bischofs entgegen. In einer lockeren Atmosphäre hatten die Schüler:innen die Gelegenheit, den Bischof mit einem Spiel näher kennenzulernen und ihm Fragen zu stellen. Die Kinder waren begeistert, direkt mit dem Bischof ins Gespräch zu kommen und mehr über seinen Alltag und seine Aufgaben zu erfahren.
Im Anschluss an die Aktivitäten mit der 5c traf der Bischof Schüler:innen aus den Prüfungskursen Religion der 12. Jahrgangsstufe. Die Schüler hatten die Möglichkeit, verschiedene Fragen und Probleme zu diskutieren, die sie in ihrem Unterricht behandelt hatten. Themen wie Glaube, Ethik und die Herausforderungen der Kirche wurden erörtert. Der Bischof beantwortete die Fragen der Schüler:innen mit viel Geduld.
Insgesamt war der Besuch des Bischofs an unserer Schule ein bereicherndes Erlebnis für alle Beteiligten. Wir danken ihm für seine Zeit und die inspirierenden Gespräche, die uns ermutigen, unseren Glauben aktiv zu leben.
Viele Impressionen von diesem Besuch finden sich in unserer Bildergalerie.
Thema des Gottesdienstes war die Menschenwürde, die Grundlage für ein gerechtes und friedliches Zusammenleben ist, aber weltweit leider viel zu oft missachtet und verletzt wird. Nicht nur der 1. Artikel des deutschen Grundgesetzes spricht dem Menschen eine unantastbare Würde zu, sondern auch aus christlicher Perspektive besitzt jeder Mensch als Ebenbild Gottes eine Würde, die ihm nicht genommen werden kann. Folglich ist jeder Mensch etwas Wertvolles und Einzigartiges, etwas von Gott mit Liebe Erschaffenes, das auch mit Liebe behandelt werden sollte.
Um den Blick auf dieses Thema zu schärfen, waren in der Aula und der Kirche zwei Stationen vorbereitet. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich intensiv mit dem Thema auseinander und teilten ihre Gedanken schriftlich an vorbereiteten Stellwänden.
In der Kapelle wurde dann das Aschekreuz verteilt mit dem Zuspruch: „Du bist wertvoll!“.
Der Gottesdienst endete dort, wo er begonnen hatte, im jeweiligen Klassenzimmer, also in der Alltagswelt der Schülerinnen und Schüler mit einem gemeinsamen Gebet:
Guter Gott, du hast jeden Menschen in deiner Liebe erschaffen. Gib uns die Kraft, stets die Würde aller zu achten – in unseren Worten, unseren Taten und unseren Herzen. Lass uns eintreten für jene, deren Würde bedroht ist, und uns selbst als Teil deiner großen Familie erkennen. Segne uns mit Mut, mit Mitgefühl und mit dem unerschütterlichen Glauben, dass jede Handlung, die der Würde dient, auch dir dient. Schenke uns deinen Segen, damit wir Licht in der Dunkelheit sein können. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes – Amen.
Zwischen all den Dingen, die sich in einer Schule Jahr für Jahr wiederholen, warten immer wieder auch Überraschungen: So haben wir im Advent 2024 Ja gesagt zu einer Anfrage, die Diözesanjugendpfarrer Maik Stenzel uns überbrachte: Wollen wir nicht mal an einem Sonntag einen Radiogottesdienst mit der Schulgemeinschaft in der Angelakirche feiern?
Bis der Ü-Wagen vorfuhr und es am 23. März tatsächlich zur Sendung kam, musste viel auf den Weg gebracht werden: Eine Projektgruppe von 12 interessierten Schüler:innen aus den Jahrgängen 5-12 entstand und beschäftigte sich in mehreren Treffen mit den Bibeltexten des dritten Fastensonntags. Ideen wurden gesammelt, Texte geschrieben und überlegt, wie wir unsere Schule im Radio vorstellen wollen. Auch die musikalische Gestaltung kam ins Rollen: So sollte der von Thomas Norrenbrock komponierte Angela-Song nicht fehlen, der uns seit der Gardaseefahrt begleitet. Und auch das gesungene Hochgebet in der musikalischen Fassung von Norbert Becker, das viele im Dom von Brescia sehr berührt hatte, sollte unbedingt vorkommen. Die Angela-Chor-AGs unter der Leitung von Gabi Sommer machten sich an die Arbeit und wurden später um einen Projektchor ergänzt, in dem auch Eltern und Lehrer:innen mitwirkten. Als alles in etwa stand, hieß es: Proben. Texte, Musik, alles musste radiotauglich werden. Und das heißt, auch die Zeit im Blick zu behalten. Obwohl wir gut vorbereitet waren, stieg bei der Generalprobe am 22. März die Spannung. Passt alles in die Sendezeit, die zwischen An- und Absage exakt 54 Minuten beträgt? Es passte ziemlich gut: Am Sonntag konnten wir mit minimalen Änderungen gegenüber dem Skript der Generalprobe (und das war immerhin schon die achte Fassung!) auf Sendung gehen.
Wir feierten einen bewegenden Gottesdienst, in dessen Zentrum die Exodus-Erzählung vom brennenden Dornbusch und das Gleichnis vom Feigenbaum, der vom Winzer eine zweite Chance bekommt, standen. Menschen, alte und junge, spürten in Wort und Musik, dass Liturgie eine große Kraft haben kann: Nicht nur die Besucher:innen in der Klosterkirche würdigten die Gestaltung mit Applaus. Wir hätten nie geglaubt, dass so viele Hörer:innen aus der Radiogemeinde von NDR Info, WDR 5 und RBB nach dem Gottesdienst in der Schule anrufen und sich über die jungen Stimmen und vor allem über den Chorgesang freuen.
Ein herzlicher Dank gilt allen, die das Projekt mit ihrem Können und ihrer Zeit ermöglicht haben: Danke an Maik Stenzel für die Leitung der Liturgie und an Kimm Herlyn für die ökumenische Perspektive in der Predigt. Danke an alle Eltern, die die musikalische Gestaltung unterstützt haben, besonders an Martin Tigges an der Orgel. Danke an alle Kolleg:innen, die ebenfalls gesungen, telefoniert und (auch wichtig!) Kaffee gekocht haben. Danke besonders an die Schüler:innen, die sich auf das Radioabenteuer eingelassen haben: Ihr wart hervorragend! Danke schließlich an die Profis, die uns mit viel Wertschätzung im Vorfeld und am Wochenende vor Ort begleitet haben: an die Medienreferentin des Bistums, Ruth Beerbom, den Produktionsingenieur Matthias Fürstenberg und sein Team und an den Leiter der Redaktion Religion und Gesellschaft beim NDR, Florian Breitmeier.
Das Ja zu der Überraschungsfrage hat sich also gelohnt: Ein schönes Gemeinschaftswerk, das in der Schule Menschen verbunden und nach außen viele Menschen erfreut hat, ist entstanden. Für alle, die nochmal reinhören möchten, hier der Link. Weitere Fotoimpressionen des Gottesdienstes finden sich in unserer Galerie.
Maths, French, Science, History – you get these lessons anywhere. Life also needs unity – and you‘ll find more than this right here: Das ist ein Gedanke des Angela-Songs, den Schüler:innen unserer Schule im Gottesdienst am Sonntag, 23. März, in der Kapelle des St. Angela-Klosters singen werden. Besonders daran: NDR Info überträgt live im Radio ab 10 Uhr.
Eine Projektgruppe aus den Jahrgängen 5-12 hat den Gottesdienst vorbereitet. Im Mittelpunkt stehen die biblischen Geschichten vom brennenden Dornbusch und vom Feigenbaum, der eine zweite Chance bekommt. Zusammen mit dem Team der Schulseelsorge haben die Jugendlichen überlegt: Wo sind wir selbst manchmal mit Feuereifer dabei? Wo erfahren wir Wärme und Geborgenheit? Und wo müssen wir einander immer mal wieder eine zweite Chance geben?
Den Gottesdienst am dritten Fastensonntag feiert Schulseelsorger Maik Stenzel. Er predigt gemeinsam mit Kirchenkreisjugenddiakon Kimm Herlyn. Schüler:innen aller Jahrgangsstufen singen zusammen mit Eltern und Lehrer:innen in einem Projektchor unter der Leitung von Gabi Sommer. Thomas Norrenbrock begleitet sie am E-Piano. Organist ist Diözesankirchenmusikdirektor Martin Tigges.
Nach dem Gottesdienst ist die Schulgemeinschaft bis 14 Uhr telefonisch zu erreichen. Die Rufnummer lautet: 0541-610 940. Der Predigttext und der Link zum Nachhören des Gottesdienstes in der NDR-Mediathek sind dann im Internet abrufbar unter www.radiokirche.de.
Alle, die Lust haben, diesen besonderen Schulgottesdienst zu erleben, sind herzlich eingeladen, vor Ort in der Klosterkirche oder am Radio mitzufeiern. Auch am Samstag 22.03. ist schon Gelegenheit dazu: Die Messe, die als Generalprobe dient, findet um 18 Uhr in der Angelakirche statt.
Am Sonntag, dem 23.03., um 10:00 Uhr übertragen NDR Info und WDR 5 aus der Klosterkirche St. Angela einen Radiogottesdienst. Dieser wird gestaltet von Diözesanjugendpfarrer Maik Stenzel und Kirchenkreisjugenddiakon Kimm Herlyn zusammen mit Schüler:innen und Lehrer:innen der Angelaschule. Zum Mitfeiern – nicht nur am Radio, sondern vor allem auch vor Ort in der Angelakirche – sind alle ganz herzlich eingeladen, die zur Schule gehören oder sich mit der Schulgemeinschaft verbunden fühlen: Schüler:innen, Lehrer:innen, Mitarbeiter:innen, Eltern, Familien, Ehemalige, Nachbarn, Freunde… Wir freuen uns auf einen lebendigen Gottesdienst mit guter Musik eines Projektchores und einiger Instrumentalisten, mit euch und Ihnen allen und der schönen Aussicht, dass die Angelaschule dann in halb Norddeutschland zu hören sein wird.
Gottesdienst zum Patronatsfest der heiligen Angela Merici
Alljährlich feiern wir am 27. Januar den Namenstag der heiligen Angela Merici. Da wir erst im Herbst 2024 am Gardasee die Stätten unserer Namenspatronin besucht haben, rufen die vom Kunst-LK13 gemalten Schilder vieler Orte rund um den Gardasee und die mitgebrachten Angela-Fähnchen sofort schöne Erinnerungen in uns wach.
Ziel der morgendlichen Wanderung bei Wind und leichtem Regen ist die Franziskuskirche in der Dodesheide. Dorthin sind auch Diözesanjugendseelsorger Maik Stenzel und Kirchenkreisjugendwart Kimm Herlyn eingeladen, die mit uns am Gardasee waren und nun den Gottesdienst zelebrieren.
Vorab erinnert Frau Reinartz an den zeitgleich stattfindenden Holocaust-Gedenktag, den Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz im Jahr 1945, der sich heute zum 80. Mal jährt. Die von Jakob Spielvogel aus der 5a entzündete Kerze wird nun viele Tage in der Pausenhalle leuchten und unser Gedenken wachhalten.
Unter dem Motto „Wir sind auf dem Weg“ berichtet Frau Tüllinghoff von ihren Wanderungen durch die Berge, bei denen sie oft die Worte Angela Mericis als einen „Kompass der Liebe“ für den richtigen Weg und für den Weg durchs Leben empfindet.
Die Schüler:innen haben noch genau in Erinnerung, welche Wege und Orte wir am Gardasee besucht haben und welche ihnen am besten gefallen haben. Dies hat Frau Saskia Meyer in einer Online-Umfrage herausgefunden. Einige Teilnehmende stellen den Ort vor, der sie am meisten beeindruckt hat: Brescia, Venedig, das Ufer des Gardasees, die Statue der hl. Angela in Desenzano, um nur ein paar zu nennen. Parallel dazu werden im Kirchenraum an verschiedenen Stellen die Ortsschilder hochgehalten, was sehr beeindruckend wirkt.
Die beiden Geistlichen vermitteln uns in ihren kurzen Predigten, wie positiv und nachhaltig die Schulfahrt der Angelaschule auf sie gewirkt hat. Die tollen Gemeinschaftsaktionen der Schüler:innen werden dabei besonders deutlich hervorgehoben.
Einen festlichen Rahmen geben der Feier die Musizierenden mit Herrn Sauer. Ein Klarinettenensemble spielt zum Einzug aus dem Quintenquartett von Haydn. Klezmer-Musik, gespielt von Jakob Neubauer, untermalt die Entzündung der Kerze zum Gedenktag, Swenna Wilhelm und Herr Sauer spielen einen Satz aus Mozarts Sonate G-Dur für Violine und Klavier und die ganze Schulgemeinschaft singt, am Mikrofon unterstützt von Hanna Dierker und Carla Schliehe, Lieder von der Gardaseefahrt.
Nach dem Schlusssegen und dem Lied: „Wo Menschen sich vergessen … da berühren sich Himmel und Erde“ geht es gemeinschaftlich und nun bei Sonnenschein zurück zur Schule.
Ein herzliches Dankeschön sagen wir allen, die an der Vorbereitung und Durchführung dieses festlichen Gottesdienstes mitgewirkt haben.
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