Anmeldung Klasse 5

Wichtig!

Liebe Eltern der Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der Grundschulen,

die Stadt Osnabrück hat uns darüber informiert, dass die Anmeldegespräche am 18./19. Mai entfallen werden. Alle Hinweise zum veränderten Anmeldeverfahren sowie die entsprechenden Formulare finden Sie hier. Sie können die Anmeldung Ihres Kindes bis einschließlich zum 19. Mai bei uns einreichen.

Wie geht es unseren Freund*innen in Miramar / Lima?

Wir freuen uns, dass am Montag endlich wieder der Präsenzunterricht startet und auch sonst einige „Lockerungen“ unserer strengen Corona-Regeln in greifbare Nähe rücken.

Aber wie sieht es in Lima aus, in den Familien unserer Partnerschulen, bei den Schwestern? Rosa Maria Serrano, die Kollegin, die in den letzten Jahren im Rahmen unseres Austausches regelmäßig bei uns in der Angelaschule war, erzählte mir am Telefon, dass sie vermutlich bis Ende dieses Jahres Distanzunterricht online machen müssen.

Sr. Erika, die einige vielleicht noch kennen, da sie 2008 einmal die Angelaschule besucht hat, berichtet in einer E-Mail über die dramatische Lage in Peru und wie sie versucht, den Menschen, die am schlimmsten betroffen sind, zu helfen.

„Es ist schon schlimm mit der Pandemie. Vorgestern sagte man bei uns „alle 5 Minuten stirbt ein Peruaner“. Die Betten in den Krankenhäusern und der Sauerstoff reichen einfach nicht aus. Viele Bekannte sind plötzlich krank geworden und gestorben. Antonieta hat auch einen Bruder verloren, gestern einen Neffen. Ganze Familien erkranken. Gott sei Dank fängt man jetzt an mit der Impfung. M. Pia und Esther haben schon die 2. Dosis, Ana Maria und ich sind am letzten Sonntag geimpft worden. ….

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Blüten der Hoffnung …

… wachsen während der Corona-Zeit

Weil der WPK-Unterricht-Patchwork zu Hause ohne Nähmaschinen nicht normal ablaufen konnte, haben die Schülerinnen ein ganz besonderes Projekt bearbeitet.

Sie bekamen Stoffpakete zugeschickt und haben in Handarbeit, nach einer schon erlernten Technik über Pappe, mit Nadel und Faden bunte Stoffblüten genäht.

In den Osterferien habe ich daraus einen bunten „Quilt der Hoffnung“ fertiggestellt, der gestern von Herrn Kühlmorgen in der Pausenhalle neben dem Eingang zum Sekretariat aufgehängt wurde.

Jetzt grüßt er schon unsere fleißigen Abiturientinnen und Abiturienten und dann, wenn endlich wieder alle Schülerinnen und Schüler da sind, soll er ein schönes buntes Zeichen der Hoffnung und Zuversicht sein.

Kauf‘ ein Teil mehr für die Wärmestube

Unter diesem Motto hat der WPK „Sozialgenial“ Spenden gesammelt. Wir hatten erfahren, wie schwer insbesondere Wohnungslose, Langzeitarbeitslose, Menschen am Rand unserer Sozialgesellschaft unter den harten Einschränkungen in der Corona-Krise zu leiden haben.

Diesen Menschen wollten wir helfen, indem wir Spenden in Form von Nahrungsmitteln sammelten. An den Eingängen verschiedener Supermärkte standen unsere entsprechend gekennzeichneten Körbe. So haben viele bei ihrem Einkauf ein Teil mehr gekauft. Reis, Nudeln, Kaffee, Konservendosen und vieles andere Dinge wurden gespendet.

Die gesammelten Lebensmittel haben wir an verschiedenen Nachmittagen – coronakonform in kleinen Gruppen – zur Wärmestube gebracht, wo Sr. Soteris sie mit großer Freude in Empfang genommen hat.

Auch wir sind Kirche

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

liebe Eltern, liebe Ehemalige,

liebe Freundinnen und Freunde der Angelaschule,

in den katholischen Kirchengemeinden in Deutschland ist etwas in Bewegung – und das ist gut so!

Nachdem die Glaubenskongregation die Segnung von Liebenden gleichen Geschlechts untersagt hat, gibt es darauf viele Reaktionen in Deutschland: Gemeinden, Pfarrer, Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer und viele Menschen mehr zeigen auf, dass sie mit dieser Entscheidung nicht einverstanden sind.

Auch die Schulgemeinschaft der Angelaschule zeigt Flagge und bringt damit zum Ausdruck, dass die Angelaschule als christliche und katholische Schule für Vielfalt und Unterschiedlichkeit eintritt. Die Liebe ist bunt, wir gehen davon aus, dass sie in all ihren Facetten von Gott angenommen und gewollt ist.

Seit Montag, dem 12. April, weht eine Regenbogenflagge / Pride Flagge / LGBT-Flagge an unserem Schulgebäude – als gemeinsames Zeichen der verschiedenen Gremien der Angelaschule und des Ursulinenkonvents St. Angela. Diese Flagge ist unser Zeichen der Solidarität mit Menschen, die einen anderen Menschen des gleichen Geschlechts lieben und dies auch leben.

Für die Schulgemeinschaft der Angelaschule:

Das Schulleitungsteam – Die Schülervertretung – Die ElternvertretungDas Schulpastoralteam

Neues aus der Ökobutze

Der WPK Ökobutze ist auch im Homeschooling nicht untätig gewesen und hat durch Upcycling neue Produkte erschaffen, die hoffentlich bald wieder in der Ökobutze verkauft werden können. So wurden aus alten Konservendosen oder Flaschen Blumenvasen, Stiftehalter, Bonbongläser und auch Insektenhotels.

Unser nächstes Projekt ist das Erstellen von Imagefilmen über die Ökobutze, so dass wir auch digital über unsere Arbeit informieren können.

Osterlied

…da winkt eine Hand uns,

uns ruft eine Stimme:

Ich öffne

Himmel und Erde und Abgrund.

Und wir werden hören

und wir werden aufstehen

und lachen

und jauchzen

und leben.

Text: Huub Osterhuis, Bild: Edith Ascher „Auferstehung“

First Light für AGRO

Die ersten warmen und sonnigen Frühlingstage ließen nicht nur die gute Laune ansteigen, sondern auch astronomische Beobachtungen zu. Da die Schutzhütte der neuen robotischen Sternwarte mit dem Namen AGRO (Angela Great Robotic Observatory) auf dem Dach des Hauptgebäudes der Angelaschule noch kurz vor den Osterferien fertiggestellt werden konnte, war nun die Zeit das Teleskop aufzubauen. Der spannende Moment ist natürlich das sogenannte „First Light“, also das erste Licht, was vom Teleskop aufgenommen wird.

Obwohl der Orion zu den typischen Wintersternbildern gehört, ist er auch noch Ende März kurz nach Sonnenuntergang im Westen sichtbar. Trotz des niedrigen Standes über dem von der städtischen Beleuchtung aufgehellten Horizont, konnte mit Hilfe spezieller Schmalbandfilter das Licht des Orionnebels, einer großen Wolke aus leuchtendem Gas, eingefangen werden. In jedem der drei Filter wurden fünf Aufnahmen à 1 Minute gemacht und zu einem Farbbild kombiniert. Der grüne Anteil im Bild kommt vom leuchtenden Wasserstoff, der blaue Anteil von Sauerstoff und der rote Anteil von Schwefel. 

Demnächst kann das Teleskop von jedem Ort der Welt ferngesteuert werden und in Zukunft auch vollständig autonom Beobachtungen durchführen. Wir freuen uns auf interessierte Schülerinnen und Schüler, die eigene Beobachtungsideen haben und AGRO für ihre Forschungsprojekte nutzen wollen. Dies kann z.B. im Rahmen eines Projekts in der Jugend Forscht AG stattfinden. 

Ostergruß 2021

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Eltern,

gerade noch eine Videokonferenz nach der anderen  –  dann jetzt der Bildschirm schwarz und schweigend,
gerade noch eine Aufgabe nach der anderen bearbeiten  – dann jetzt wieder Zeit für mich und meine Familie und Freunde, 
gerade noch Homeschooling  – dann endlich Ferien,
gerade noch klirrende Kälte und Schnee  –  dann plötzlich die ersten Blüten,
gerade noch Farblosigkeit in der Natur   –  dann neues Leben,
gerade noch Tod  –  dann Auferstehung! Das Leben gewinnt!

Wir wünschen allen, dass sie in den kommenden Tagen Ruhe und Erholung finden, den Stress der vergangenen Monate etwas hinter sich lassen können, neu „auftanken“ und dann gestärkt und optimistisch in die vor uns liegende Zeit starten.


Herzliche Grüße und Frohe Ostern!
Das Schulpastoralteam 

Fastenimpuls für die Karwoche

Martin Luther liefert eine gute Empfehlung im Umgang mit der Pandemie, denn ihm waren Seuchen nicht unbekannt: 1527 schrieb er in einem Brief an Johannes Heß:


Ob man vorm Sterben fliehen möge


Wohlan, der Feind hat uns durch Gottes Verhängnis Gift und tödliche Krankheit herein geschickt, so will ich zu Gott bitten, dass er uns gnädig sei und wehre.
Danach will ich auch räuchern, die Luft reinigen helfen, Arznei geben und nehmen, Orte und Personen meiden, da man meiner nicht bedarf, auf dass ich mich selbst nicht verwahrlose und dazu durch mich vielleicht viele andere vergiften und anstecken und ihnen so durch meine Nachlässigkeit Ursache des Todes sein möchte.
Will mich indes mein Gott haben, so wird er mich wohl finden, so habe ich doch getan, was er mir zu tun gegeben hat, und bin weder an meinem eigenen noch an anderer Menschen Tode schuldig.
Wo aber mein Nächster mein bedarf, will ich weder Orte noch Personen meiden, sondern frei zu ihm gehen und helfen, wie oben gesagt ist.
Siehe, das ist ein rechter gottesfürchtiger Glaube, der nicht dummkühn noch frech ist und auch Gott nicht versucht.